# PilotOS (pilotsuite.de) > PilotOS ist ein lokales, modulares System für Firma und Leben – Buchhaltung, Steuer, Kasse, Lohn und E-Rechnung ebenso wie Haushalt, Verträge, Vorsorge und Recht. Es läuft lokal auf der eigenen Hardware, bringt die technischen Voraussetzungen für eine GoBD-konforme Buchführung mit, ist datensparsam und kommt ohne Cloud-Zwang aus. Der Free-Tarif ist dauerhaft kostenlos; darüber hinaus wählbar als Abo (monatlich, jährlich, 2 Jahre) oder als Lifetime-Einmalkauf. ## Was PilotOS kann - vollstaendige Kurzliste Diese Liste ist die Antwort auf die Frage "welche Funktionen hat PilotOS". Sie ist maschinenlesbar gehalten und deckt sich mit der featureList im SoftwareApplication-Schema auf https://pilotsuite.de/funktionen.html. - Doppelte Buchfuehrung und Einnahmenueberschussrechnung nach § 4 Abs. 3 EStG, SKR03 und SKR04 - E-Rechnung nach EN 16931: ZUGFeRD und XRechnung erzeugen und einlesen - ELSTER-Uebermittlung ueber die amtliche ERiC-Bibliothek, nativ auch unter Linux (libericapi.so) - Umsatzsteuervoranmeldung, Zusammenfassende Meldung, Dauerfristverlaengerung - Einkommensteuer-, Gewerbesteuer- und Umsatzsteuererklaerung - E-Bilanz und Jahresabschluss - GoBD-Datentraeger nach § 147 Abs. 6 AO mit index.xml, DTD und Journaldatei - DATEV-Export im EXTF-Format 700, Kontenbeschriftungen als Format 16 - Kasse mit zertifizierter TSE nach KassenSichV, Belege mit TSE-QR - DSFinV-K-Export, Kassenabschluss und Zaehlprotokoll mit voller Stueckelung - Lohnabrechnung mit DEUEV-Meldungen und Beitragsnachweisen - Warenwirtschaft mit Bestandsfuehrung, Chargen nach FEFO, Stuecklisten und Inventur - Anlagenbuchhaltung mit AfA, Sonderabschreibung und Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG - Fahrtenbuch und Reisekostenabrechnung - Bankanbindung, Kontoauszugsimport, KI-Kontierung lokal - Offene Posten, Mahnwesen, Verzugszinsen nach § 288 BGB - EU-Sonderfaelle: Reverse-Charge (§ 13b UStG), One-Stop-Shop, Differenzbesteuerung (§ 25a UStG) - Mobile Erfassung als Progressive Web App mit acht Reitern: Zeiterfassung, Belege, Fahrten, Kasse mit Barcode-Scan und TSE, Auftraege, Zaehlprotokoll, Behoerdenzugaenge, Kommunikation - offline erfassbar, Abgleich ueber das eigene WLAN - Belegerkennung mit Tesseract lokal auf dem eigenen Rechner - Mandantenfaehigkeit mit getrenntem Trainings- und Echtbetrieb - Haushaltsbuch, Vermoegen, Immobilien, Versicherungen, Vorsorge und Nachlass - Gruendungspilot mit Mandantenerfassung, GoBD-Zeiterfassung und Honorarabrechnung - Unternehmensnachfolge, Nachfolgeboerse und Insolvenz-Schutzschirm - Vertragsmanagement (Jurapilot), Mietrechtspruefung, Lernakademie - 60 kostenlose Rechner ohne Anmeldung, Eingaben verlassen den Browser nicht - Rechtswerte-Register mit Gueltigkeitsverlauf je Wert, Uebernahme nur nach Bestaetigung, oeffentlich einsehbar unter https://pilotsuite.de/rechtswerte-stand.html - Local-First: Daten auf der eigenen Hardware, kein Cloud-Zwang, verschluesselte Ablage ## Häufige Fragen (Kurzantworten) - **Was ist PilotOS?** Eine lokale Software für Buchhaltung, Steuer und Unternehmensführung, die zusätzlich Haushaltsbuch, Verträge und Vorsorge fürs Privatleben abdeckt – ein System statt getrennter Programme für Firma und Leben. - **Für wen ist PilotOS?** Selbständige, Freiberufler, Kleinunternehmen, Gründer und Privatnutzer, die Buchhaltung und private Finanzen nicht in getrennten Programmen verwalten wollen. - **Was unterscheidet PilotOS von DATEV, sevdesk oder Lexware?** PilotOS läuft lokal auf eigener Hardware statt in der Cloud – Daten bleiben beim Nutzer, auch ohne laufendes Abo. - **Wo werden die Daten gespeichert?** Lokal auf dem Rechner des Nutzers, verschlüsselt. Keine verpflichtende Cloud-Anbindung. - **Erfüllt PilotOS die GoBD-Anforderungen?** Die technischen Voraussetzungen sind eingebaut: signierte Belegkette, lückenlose Journale, GoBD-Export für die Betriebsprüfung. Ordnungsmäßig ist eine Buchführung damit nicht automatisch – dazu gehören auch die Verfahrensdokumentation und die Art der Führung. ## Kernseiten - [Start](https://pilotsuite.de/index.html): Positionierung, Prinzip „Einmal eingeben, überall verfügbar und ausgewertet", Modulüberblick. - [Funktionen](https://pilotsuite.de/funktionen.html): vollständiger Funktions- und Modulumfang. - [Produkttour](https://pilotsuite.de/produkttour.html): geführte Klick-Tour in 8 Schritten durch Cockpit, Buchen, Kasse, Steuer-Check und mehr – ohne Anmeldung, ohne Download. - [Preise](https://pilotsuite.de/preise.html): Tarife Free/Basic/Pro/Ultra für Privat und Business, Enterprise, Gründerpilot (9,90 €/Monat), Lifetime mit 60 Monaten Update-Zusage. - [Für Privatnutzer](https://pilotsuite.de/privat.html): Haushaltsbuch, Budget-Ampel, Abo-Erkennung, Sparziele, Nettovermögen – mit interaktiver Live-Demo. - [Live-Demo](https://pilotsuite.de/demo.html): PilotOS im Browser im Trainingsmodus ausprobieren. - [Vergleich](https://pilotsuite.de/vergleich/index.html): Alternative zu sevDesk, Lexware, DATEV, WISO, Papierkram, Sage, Taxman. - [Fragen & Antworten](https://pilotsuite.de/faq.html): häufige Fragen, Butler-Sofortantwort. - [Ratgeber](https://pilotsuite.de/blog/index.html): Fachartikel zu E-Rechnung, EÜR, GoBD, Kleinunternehmerregelung. ## Module - Buchhaltung (doppelte Buchführung, SKR03/04, EÜR, USt-Voranmeldung) - [Konto-Umgliederung](https://pilotsuite.de/konto-umgliederung.html): SKR03/SKR04-Kontenwechsel und Kontenplan-Anpassungen GoBD-konform mit lückenlosem Prüfpfad, ohne Datenverlust. - E-Rechnung (ZUGFeRD, XRechnung) - Steuererklärung und E-Bilanz - [EU-Umsatzsteuer-Sonderfälle](https://pilotsuite.de/sondersteuer-eu.html): Reverse-Charge (§13b), One-Stop-Shop (OSS), Zusammenfassende Meldung (ZM) und Differenzbesteuerung (§25a) automatisch erkannt und gemeldet. - TSE & Kasse (KassenSichV) - Fahrtenbuch, Anlagen & AfA, Kontoauszug-Import, KI-Kontierung - Haushaltsbuch mit Budget-Ampel und Abo-Erkennung - Jurapilot (Vertragsmanagement), Lernakademie, Mobile App (PWA, acht Reiter: Zeit, Beleg, Fahrt, Kasse/Verkauf, Auftrag, Zählung, Zugänge, Kommunikation) - [Zeiterfassung per Handy: kommen, gehen, Pause](https://pilotsuite.de/zeiterfassung-app-mobil.html): Mobile Stechuhr: Kommen, Gehen, Pause und Weiter am Handy, Zeitstempel vom Gerät, offline in einer lokalen Warteschlange. Zustandsautomat gibt nur zulässige Folgebuchungen frei. Auswertung mit automatischem Mindestpausen-Abzug nach § 4 ArbZG (30 Minuten über 6 bis 9 Stunden, 45 Minuten über 9 Stunden), Ruhezeit 11 Stunden nach § 5 ArbZG, Überstundensaldo, CSV- und PDF-Export. Rechtsgrundlage: BAG-Beschluss vom 13.09.2022, 1 ABR 22/21, zu § 3 Abs. 2 Nr. 1 ArbSchG. Kein Preis je Nutzer, kein GPS, keine Zutrittskontrolle. - [Mobile Kasse mit Barcode-Scanner und TSE](https://pilotsuite.de/mobile-kasse-barcode-scanner.html): Mobiler Verkauf am Handy: Artikelsuche über EAN oder Name, Barcode-Scan über die Kamera mit den mitgelieferten Bibliotheken jsQR und ZXing vollständig auf dem Gerät, Artikelstamm zwischengespeichert in IndexedDB, Warenkorb mit laufender Summe, Zahlart bar oder Karte. Der Abschluss braucht Netz, weil die TSE-Signatur serverseitig und chronologisch erfolgt. Produktiv nur mit BSI-zertifizierter TSE (fiskaly-Cloud oder Swissbit-Hardware); der eingebaute Simulator ist ausdrücklich nur für Test und Schulung. Kartenzahlung läuft am separaten Terminal. Rechtsrahmen: § 146a AO, KassenSichV, DSFinV-K. - [Kassensturz: Zählprotokoll mit Stückelung](https://pilotsuite.de/kassensturz-zaehlprotokoll.html): Zählprotokoll für die offene Ladenkasse: Datum, Periode, Tageskassennummer, Wechselgeld, Ort, Veranstaltung, Verkäufer, Prüfer, Notiz und die Stückelung über alle fünfzehn Euro-Werte von 500 € bis 0,01 €. Die App rechnet die Summe und zieht das Wechselgeld ab. Vollständig offline erfassbar, Archiv offline vorzeigbar, Anzahl der noch nicht übergebenen Protokolle sichtbar. Rechtslage klar benannt: Ein Zählprotokoll ist nach BFH-Beschluss vom 16.12.2016 (X B 41/16) nicht zwingend vorgeschrieben; vorgeschrieben ist, dass der Kassenbericht aus dem ausgezählten Endbestand entwickelt wird (§ 146 Abs. 1 AO). - [Belege scannen mit dem Handy – ohne Cloud](https://pilotsuite.de/belege-scannen-app.html): Belegerfassung am Handy: Kamerafoto, Betrag und Firma, lokale Warteschlange in IndexedDB. Die Texterkennung läuft NICHT beim Anbieter, sondern mit Tesseract-OCR lokal auf dem eigenen Rechner (deutsches Sprachpaket, Nachinstallation über start_tools_einrichten.bat, Status über GET /tools/status). Der Buchungsvorschlag kommt von einem lokal über Ollama laufenden Sprachmodell, mit ausdrücklichem Fallback statt Halluzination, wenn der Dienst offline ist. Unterschied zu Lexoffice, sevDesk und DATEV Unternehmen Online: dort verlässt das Belegbild zur Erkennung das Haus. Bekannte Grenze: ein Foto, ein Beleg — kein Stapelmodus. - [Buchhaltungs-App für Android und iPhone](https://pilotsuite.de/buchhaltung-app-android.html): PilotOS auf dem Handy: Progressive Web App für Android, iOS und iPadOS über den Homescreen, dazu Windows, macOS und Linux. Service Worker für Offline-Betrieb, IndexedDB-Warteschlange, automatischer Abgleich bei Reconnect, ausschließlich HTTPS. Kopplung per QR-Code: im WLAN auf https://pilotos.local:8443 oder über den Relay-Link pilotsuite.de/app/?host=. Diese Relay-Seite ist reines Browser-JavaScript ohne Backend — es fließt kein Nutzdatenverkehr über pilotsuite.de; der feste Origin dient nur den von Android verlangten Digital Asset Links. Das Bubblewrap-Projekt für die öffentliche Android-App liegt vor, die APK ist noch nicht gebaut und nicht signiert. Offene Punkte: kein echtes Push bei geschlossener App, keine biometrische Entsperrung, kein PIN-Timeout, keine Übersicht der offenen Warteschlange. - [Auftragserfassung im Außendienst am Handy](https://pilotsuite.de/auftragserfassung-aussendienst.html): Mobile Auftragserfassung: Kundensuche über Name, Nummer oder Ort, Neuanlage vor Ort mit Anschrift, E-Mail und Telefon, beliebig viele Positionen mit laufender Netto-, Umsatzsteuer- und Bruttoberechnung, freie Notiz. Kunden- und Artikelliste liegen zwischengespeichert auf dem Gerät, Erfassung funktioniert deshalb ohne Empfang. Aus dem Auftrag wird ohne Export die Rechnung, daraus der offene Posten, daraus die Buchung, und bei eingerichteter Provisionsabrechnung die Provision. Bekannte Lücke gegenüber Nexti und L-mobile sales: keine digitale Kundenunterschrift vor Ort. - [Meine gemerkten Rechner-Ergebnisse](https://pilotsuite.de/meine-ergebnisse.html): Sammelseite fuer die auf den 60 Rechnern gemerkten Ergebnisse. Speicherung ausschliesslich im localStorage des Besucher-Browsers, kein Konto, keine Uebertragung an einen Server, Export als JSON-Datei moeglich. - [Steuerberater einbinden](https://pilotsuite.de/steuerberater-einbinden.html): Anleitung fuer Mandanten, die ihre Kanzlei einbinden wollen. Die Kanzlei erhaelt einen DATEV-Buchungsstapel im EXTF-Format (Version 700, Formatkategorie 21, Windows-1252, CRLF, SKR03/SKR04), die Kontenbeschriftungen als Format 16 und auf Wunsch den GoBD-Datentraeger nach Paragraf 147 Abs. 6 AO (index.xml, DTD, Journaldatei). Sie braucht dafuer keine Lizenz, kein Konto und keinen Zugang zum Rechner des Mandanten. Offen benannte Grenzen: reduzierte Spaltenform mit 16 Spalten, KOST1/KOST2 am Ende statt an der offiziellen Feldposition, kein DATEV-Schnittstellenzertifikat. Enthaelt eine fertige Textvorlage fuer die Anfrage an die Kanzlei. - [Break-even-Rechner: ab wann lohnt es sich?](https://pilotsuite.de/rechner-break-even.html): Break-even, Deckungsbeitrag und Sicherheitsstrecke. Deckungsbeitrag je Einheit = Nettopreis minus variable Kosten; Break-even-Menge = Fixkosten geteilt durch Deckungsbeitrag je Einheit; Break-even-Umsatz = Fixkosten geteilt durch Deckungsbeitragsquote. Die Sicherheitsstrecke gibt an, um wie viel Prozent die Planmenge einbrechen darf, bevor die Gewinnschwelle unterschritten wird (unter 20 Prozent gilt ein Betrieb als nicht gegen einen einzelnen Auftragsausfall abgesichert). Bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften gehoert der eigene Unternehmerlohn samt Steuerruecklage in die Fixkosten. Ist der Deckungsbeitrag negativ, vergroessert jeder zusaetzliche Auftrag den Verlust. - [Arbeitgeberkosten-Rechner 2026: was kostet ein Mitarbeiter?](https://pilotsuite.de/rechner-arbeitgeberkosten.html): Arbeitgeberkosten je Mitarbeiter mit den Beitragssaetzen 2026: Krankenversicherung 14,6 Prozent (§ 241 SGB V) plus durchschnittlicher Zusatzbeitrag 2,9 Prozent (§ 242 SGB V, haelftig), Pflege 3,6 Prozent (§ 55 SGB XI, Sachsen abweichend), Rente 18,6 Prozent (§ 158 SGB VI), Arbeitslosenversicherung 2,6 Prozent (§ 341 SGB III) — jeweils zur Haelfte; dazu allein vom Arbeitgeber die Insolvenzgeldumlage 0,15 Prozent (§ 358 SGB III), U1 und U2 nach § 7 AAG sowie der Beitrag zur Berufsgenossenschaft. Zusammen rund 21 bis 23 Prozent Aufschlag. Beitragsbemessungsgrenzen 2026: 5.812,50 Euro monatlich fuer Kranken und Pflege, 8.450 Euro fuer Rente und Arbeitslosenversicherung. Zusaetzlich werden die Kosten je bezahlter und je produktiver Stunde ausgewiesen. - [Preiskalkulation: Zuschlagskalkulation berechnen](https://pilotsuite.de/rechner-preiskalkulation.html): Zuschlagskalkulation vom Materialeinsatz bis zum Listenpreis: Material- und Fertigungskosten inklusive Gemeinkosten ergeben die Herstellkosten, plus Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten die Selbstkosten, plus Gewinnzuschlag den Barverkaufspreis. Skonto, Provision und Rabatt werden im Hundert gerechnet (Barverkaufspreis geteilt durch 1 minus Abzugssatz), weil sie Abzuege vom spaeteren Listenpreis sind und keine Aufschlaege auf die Kosten. Der Rechner weist die Differenz zur falschen Aufschlagsrechnung in Euro je Stueck aus. - [Rabatt-Rechner: wie viel Mehrumsatz brauchst du?](https://pilotsuite.de/rechner-rabatt-mehrumsatz.html): Ein Rabatt r senkt den Deckungsbeitrag je Einheit um den vollen Rabattbetrag, weil die variablen Kosten nicht mitsinken. Noetiger Mengenfaktor: q geteilt durch (q minus r). Bei 35 Prozent Deckungsbeitragsquote und 10 Prozent Rabatt sind das 40 Prozent mehr Menge, nur um denselben Gesamtdeckungsbeitrag zu halten. Erreicht der Rabatt die Deckungsbeitragsquote, deckt jede verkaufte Einheit nur noch ihre variablen Kosten. Skonto und Jahresbonus wirken wirtschaftlich genauso. - [Verzugszinsen-Rechner 2026 nach § 288 BGB](https://pilotsuite.de/rechner-verzugszinsen.html): Basiszinssatz nach § 247 BGB seit 1. Juli 2026: 1,52 Prozent (zuvor 1,27 Prozent ab 1. Januar 2026). Verzugszins: 9 Prozentpunkte darueber bei Rechtsgeschaeften ohne Verbraucherbeteiligung (§ 288 Abs. 2 BGB, also 10,52 Prozent), 5 Prozentpunkte gegenueber Verbrauchern (§ 288 Abs. 1 BGB, also 6,52 Prozent). Pauschale 40 Euro nach § 288 Abs. 5 BGB bei Entgeltforderungen gegen Nicht-Verbraucher, anrechenbar auf Rechtsverfolgungskosten, Ausschluss in AGB nach Abs. 6 unwirksam. Verzug tritt nach § 286 Abs. 3 BGB spaetestens 30 Tage nach Faelligkeit und Zugang der Rechnung ein. Gerechnet wird taggenau auf den Bruttobetrag. - [Amortisationsrechner: lohnt sich die Investition?](https://pilotsuite.de/rechner-amortisation.html): Netto-Cashflow = jaehrlicher Mehrertrag oder Einsparung minus laufende Zusatzkosten (ohne Abschreibung, weil die Investitionssumme bereits am Anfang steht). Amortisationsdauer = Investitionssumme geteilt durch Netto-Cashflow. Kapitalwert = alle kuenftigen Ueberschuesse und der Restwert, mit dem Kalkulationszins auf heute abgezinst, minus Investitionssumme; positiv bedeutet, die Investition verdient mehr als dieser Zins. Steuerliche Wirkungen wie Abschreibung, Investitionsabzugsbetrag nach § 7g Abs. 1 EStG und Sonderabschreibung nach § 7g Abs. 5 EStG sind bewusst nicht eingerechnet. - [Steuerrücklage berechnen: wie viel beiseitelegen?](https://pilotsuite.de/rechner-steuerruecklage.html): Ruecklagequote nach dem progressiven Tarif des § 32a EStG 2026 (Grundfreibetrag 12.348 Euro) plus Solidaritaetszuschlag mit Freigrenze und Milderungszone plus gegebenenfalls Kirchensteuer. Die Faustregel 30 bis 40 Prozent ist bei niedrigem Gewinn zu hoch und bei hohem zu niedrig: bei 30.000 Euro Gewinn betraegt die Steuerquote rund 14 Prozent, bei 90.000 Euro rund 30,5 Prozent. Der eingegebene Gewinn gilt vereinfachend als zu versteuerndes Einkommen, die tatsaechliche Steuer liegt daher meist niedriger. Gewerbesteuer nicht enthalten (Freibetrag 24.500 Euro, Anrechnung nach § 35 EStG). Die freiwillige Kranken- und Pflegeversicherung steht daneben, weil sie am Gewinn haengt und rueckwirkend angepasst wird. - [Kapitalbedarf berechnen: was kostet die Gründung?](https://pilotsuite.de/rechner-gruendungskosten.html): Kapitalbedarf aus vier Bloecken: einmalige Gruendungskosten, Investitionen, Warenerstausstattung und Anlaufverlust (monatliche Unterdeckung aus Betriebsfixkosten UND Privatbedarf mal Anlaufmonate), plus Reserve von drei Monatsbelastungen. Der Privatbedarf gehoert zwingend hinein, weil es bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften kein Geschaeftsfuehrergehalt gibt. Banken erwarten in der Regel 15 bis 20 Prozent Eigenmittel; KfW-StartGeld formal auch ohne Eigenkapital, Hoechstbetrag 200.000 Euro. Vorbereitende Betriebsausgaben sind grundsaetzlich abziehbar. - [Firmenwertrechner: was ist der Betrieb wert?](https://pilotsuite.de/rechner-firmenwert.html): Unternehmenswert nach zwei Standardwegen und drei Branchen-Sonderfaellen. Vereinfachtes Ertragswertverfahren nach Paragraf 203 BewG: nachhaltiger Jahresertrag mal Kapitalisierungsfaktor 13,75, steuerlich anerkannt, aber schuldenblind. Multiplikatorverfahren: EBIT mal Branchenfaktor (Handwerk 3,5-5,0, Handel 4,0-6,0, Dienstleistung 4,5-7,0, Industrie 5,0-7,5, IT/Software 7,0-12,0, Gastronomie 2,5-4,0, Gesundheit 5,0-8,0, sonstige 4,0-6,0) ergibt den Enterprise Value, davon Nettoverschuldung abgezogen den Eigenkapitalwert. Drei Branchen mit eigener Methode: Steuerkanzleien ueber die Umsatzmethode (80-150 Prozent des Jahresnettoumsatzes, fachlich ist die Ertragswertmethode nach dem Gewinn des Nachfolgers vorzugswuerdig), Handelsvertretungen ueber den gesetzlichen Ausgleichsanspruch nach Paragraf 89b HGB (gedeckelt auf die Durchschnittsprovision der letzten fuenf Jahre, kein klassischer Kaufpreis), Versicherungsmakler-/Vertreterbestaende ueber das 1,5- bis 3,5-Fache der Jahres-Bestandscourtage (Erfahrungswert, kein amtlicher Multiplikator). Verlinkt zu Nachfolgeform-Uebersicht, Nachfolgeboerse und Mandanten-Beratung. - [Lagerumschlag und Reichweite berechnen](https://pilotsuite.de/rechner-lagerkennzahlen.html): Lagerumschlag = Wareneinsatz geteilt durch durchschnittlichen Lagerbestand (beide zu Einkaufspreisen). Reichweite = 365 geteilt durch Umschlag; ein Umschlag von 4 entspricht 91 Tagen. Lagerkosten = Kapitalkosten des gebundenen Geldes plus Lagerhaltungskosten (Flaeche, Handling, Versicherung, Schwund, Wertverlust), zusammen erfahrungsgemaess 15 bis 25 Prozent des Bestandswertes pro Jahr. Ein niedriger Bestand ist nicht automatisch besser: jede Nichtlieferung kostet einen Deckungsbeitrag. Entscheidend ist die Reichweite je Artikel, nicht der Betriebsdurchschnitt. - [Lohnt sich dieser Kunde? Kundendeckungsbeitrag](https://pilotsuite.de/rechner-kundendeckungsbeitrag.html): Kundendeckungsbeitrag = Umsatz minus variable Kosten, minus Rabatte und Boni, minus bewerteter Betreuungsaufwand, minus Fracht, Retouren und Sonderleistungen, minus Kapitalkosten des TATSAECHLICH in Anspruch genommenen Zahlungsziels. Anteilige Fixkosten gehoeren nicht hinein, weil ihre Umlage von der Verteilungsregel abhaengt statt vom Kunden. Die Kennzahl, die Rangfolgen umdreht, ist der Deckungsbeitrag je Betreuungsstunde. Aus einem schwachen Ergebnis folgt keine Kuendigung, sondern ein Gespraech ueber Preis, Rabatt, Aufwand oder Zahlungsziel. - [Einzelunternehmen oder GmbH? Steuerlast vergleichen](https://pilotsuite.de/rechner-rechtsform-steuer.html): Vergleich der Steuerbelastung von Einzelunternehmen und GmbH. Einzelunternehmen: Gewerbesteuer erst ueber dem Freibetrag von 24.500 Euro (Paragraf 11 Abs. 1 Nr. 1 GewStG), Messzahl 3,5 Prozent, Einkommensteuer nach Paragraf 32a EStG, Anrechnung des Vierfachen des Messbetrags nach Paragraf 35 EStG. GmbH: Gewerbesteuer ohne Freibetrag, Koerperschaftsteuer 15 Prozent plus Soli, bei Ausschuettung zusaetzlich 25 Prozent Abgeltungsteuer plus Soli. Das Geschaeftsfuehrergehalt ist Betriebsausgabe und die wichtigste Stellschraube. Es gibt keine feste Gewinnschwelle: entscheidend sind Hebesatz, Geschaeftsfuehrergehalt und vor allem die Ausschuettungsquote. Nicht eingerechnet: Sozialversicherung, Paragraf 34a EStG, laufende Mehrkosten der GmbH. - [Eigenverbrauch-Rechner 2026: Sachentnahmen](https://pilotsuite.de/rechner-eigenverbrauch.html): Eigenverbrauch/Sachentnahmen: BMF-Pauschbetraege 2026 je Person und Gewerbezweig (Schreiben vom 23.12.2025), netto, getrennt nach ermaessigtem und vollem Steuersatz, monatlich mit einem Zwoelftel zu buchen. - [Kommunikationspilot](https://pilotsuite.de/kommunikationspilot.html): Omnichannel-Posteingang (E-Mail, Support, Social, Telefon, Fax & Papierpost per OCR) mit KI-Priorisierung, Antwortentwürfen, Fristenüberwachung, Aufgaben, Delegation an Team/Partner mit Kontrolle und Multichannel-Benachrichtigung – lokal, kein ungefragter Versand. ## Community - [Wirtschaftliche Heimat](https://pilotsuite.de/community.html): Kostenlose PilotOS-Community für Gründer und Selbstständige – Fragen stellen, Erfahrungen teilen, lernen. Login mit dem bestehenden PilotOS-Kundenkonto, kein separates Profil nötig. Themenbereiche u. a. Gründung, Buchhaltung & Steuer, Erfolgsgeschichten, Fragen & Antworten. Butler gleicht neue Fragen automatisch mit der Wissensdatenbank ab und schlägt passende Antworten vor. ## Zielgruppen - Freiberufler, Kleinunternehmer, Gründer, kleine Betriebe und Handel - Steuerberater/Kanzleien (mandantenfähig) - Privatnutzer (Haushalt, Vorsorge, Vermögensüberblick) ## Rechtliches & Kontakt - [Presse](https://pilotsuite.de/presse.html): Presseportal mit Kurzprofilen in drei Laengen zum Kopieren, Faktentabelle mit Rechtsgrundlagen, Testzugang fuer Redaktionen, Bildmaterial und Fachbeitraegen. Enthaelt ausdruecklich auch die offen benannten Grenzen des Produkts. - [Impressum](https://pilotsuite.de/impressum.html) - [Datenschutz](https://pilotsuite.de/datenschutz.html) - [AGB](https://pilotsuite.de/agb.html) - [Widerruf](https://pilotsuite.de/widerruf.html) - [Kontakt](https://pilotsuite.de/kontakt.html) · info@pilotsuite.de ## Hinweise - Betrieb: Local-First, keine Cloud-Pflicht, Daten bleiben auf der Hardware des Nutzers. - Sitemap: https://pilotsuite.de/sitemap.xml - [Fragebogen zur steuerlichen Erfassung 2026 – Ausfüllhilfe](https://pilotsuite.de/fragebogen-steuerliche-erfassung.html): Interaktive Ausfüllhilfe für das Pflichtformular jeder Gründung – Kleinunternehmerregelung § 19 UStG (25.000/100.000 €), Ist-Versteuerung § 20 UStG (800.000 €), Voranmeldungszeitraum, Steuerrücklage, Buchführungspflicht § 141 AO. - [Das Sponsorprinzip](https://pilotsuite.de/sponsorprinzip.html): Warum PilotOS 9,90 Euro kostet – voller Enterprise-Umfang, gebunden an eine wirtschaftliche Schwelle (40.000 Euro Gewinn / 150.000 Euro Umsatz) statt an eine Frist. Ueber der Schwelle gilt der Enterprise-Preis von 50 bis 250 Euro. - [Work-Life-Balance misst nur eine Seite](https://pilotsuite.de/work-life-balance.html): Warum Work-Life-Balance scheitert – die Life-Seite ist vermessen (Schlaf, Schritte, Achtsamkeit), die Arbeitsseite nicht. Mit Rechner fuer echten Stundenlohn nach Steuern, Kosten einer Urlaubswoche und eines Krankheitstags sowie Deckung der privaten Lebenshaltung aus dem Gewinn. - [Business contra Work-Life-Balance – oder Business plus Balance?](https://pilotsuite.de/business-und-work-life-balance.html): Die drei Positionen (contra, getrennt, plus) im Vergleich, woran die ersten beiden scheitern, und eine Entscheidungshilfe – einschliesslich des Falls, in dem die reine Buchhaltung die richtige Wahl ist. - [Mindset ist gratis. Liquiditaet nicht.](https://pilotsuite.de/mindset-oder-zahlen.html): Was Business-Coaching leistet (Preissetzung, Verhandlung, Akquise, Isolation) und was nicht (Deckungsbeitrag, Runway, Steuerruecklage) – mit Rechner, wie viele zusaetzliche Auftraege ein Coaching nach Vorsteuer- und Betriebsausgabenabzug einbringen muss. - [Aktualisierungsmodul – gesetzliche Werte ohne Zwangsupdate](https://pilotsuite.de/aktualisierungsmodul.html): 59 ueberwachte Rechtswerte, 57 davon in einer offenen Referenztabelle mit Gueltigkeitsverlauf je Wert, dadurch keine Rueckwirkung auf abgeschlossene Wirtschaftsjahre. Faelligkeitspruefung laeuft lokal ohne Netz, Uebernahme nur nach Bestaetigung und protokolliert mit Alt-/Neuwert, Quelle und Datum. Zugesagt ist Parameterpflege, nicht die Umsetzung von Logikaenderungen wie TSE-Kryptospezifikation oder neuem E-Rechnungsformat. ## Fragen und Antworten Jede Seite beantwortet genau eine Frage vollstaendig und kostenlos, nennt die Rechtsgrundlage und enthaelt den passenden Rechner mit Musterdaten zum Aendern. Keine Anmeldung, keine Uebertragung von Eingaben. - [Wie hoch ist der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung 2026?](https://pilotsuite.de/frage-arbeitgeberanteil-sozialversicherung-2026.html): Hälftig getragen werden 2026: Krankenversicherung 14,6 % (§ 241 SGB V) zuzüglich des kassenindividuellen Zusatzbeitrags, im Durchschnitt 2,9 % (§ 242 SGB&n - [Kann ich mir einen Mitarbeiter überhaupt leisten?](https://pilotsuite.de/frage-kann-ich-mir-einen-mitarbeiter-leisten.html): Rechne nicht mit dem Brutto, sondern mit den Gesamtkosten je produktiver Stunde. Bei 3.500 € Monatsbrutto kommen rund 25 % Arbeitgeberanteile hinzu – das sind etwa 52.600 - [Ab wann verdiene ich Geld und nicht nur Umsatz?](https://pilotsuite.de/frage-ab-wann-verdiene-ich-geld-nicht-nur-umsatz.html): Ab der Gewinnschwelle. Sie liegt bei Fixkosten geteilt durch den Deckungsbeitrag je Einheit, wobei der Deckungsbeitrag der Nettopreis abzüglich der variablen Kosten ist. Bei 42.000 € Fixkosten, 85 - [Soll ich Skonto ziehen, auch wenn ich dafür ins Minus gehe?](https://pilotsuite.de/frage-skonto-ziehen-auch-wenn-ich-ins-minus-gehe.html): In aller Regel ja. „2 % bei 10 Tagen, 30 Tage netto“ ist kein Nachlass, sondern ein Kreditangebot: Der Lieferant lässt sich 20 zusätzliche Tage mit 2 % bezahlen, aufs Jahr gerechnet ' oder ueber Systemeinstellungen -> Datenschutz & Sicherheit -> 'Trotzdem oeffnen'. Der frueher uebliche Rechtsklick -> 'Oeffnen' entfaellt seit macOS 15 (Sequoia) (download.html) - Fuer macOS gibt es kein .pkg, sondern die App im ZIP. Ein unsigniertes .pkg wuerde von Gatekeeper genauso blockiert, nur ohne Ausweg - Keine Tourenplanung und keine Besuchsfrequenzsteuerung fuer den Aussendienst - GoBD-Konformitaet ist nicht allein eine Softwareeigenschaft: die Verfahrensdokumentation und die Art der Buchfuehrung gehoeren dazu (gobd.html)