Ein Update darf deine Zahlen nicht anfassen.PilotOS prüft die neue Fassung, sichert den alten Stand, spielt sie beim nächsten Start ein – und nimmt sie zurück, wenn sie nicht startet.
Es ist der Moment, den niemand braucht: Das Programm meldet eine neue Fassung, du klickst, und danach sitzt du vor einem Fenster, das anders aussieht als gestern – und weißt nicht, ob die Zahlen noch dieselben sind. Genau diese Frage beantwortet PilotOS vorher, nicht hinterher.
Geprüft, bevor es ankommt
Das Update-Manifest ist mit Ed25519 signiert, jede Datei zusätzlich mit SHA256. Stimmt eines von beidem nicht, wird nichts eingespielt. Kein stiller Download, keine ungeprüfte Datei.
Gesichert, bevor es passiert
Vor jedem Einspielen legt PilotOS eine Sicherung des laufenden Standes an. Der alte Stand bleibt liegen – nicht als Versprechen, sondern als Ordner auf der Platte.
Zurückgenommen, wenn es klemmt
Startet die neue Fassung zweimal nicht, greift PilotOS von allein auf den alten Stand zurück. Ohne Zutun, ohne Anruf, ohne Support-Ticket am Sonntagabend.
Wie funktioniert das Software-Update bei PilotOS?
Die Antwort in fünf Sätzen – für alle, die nicht die ganze Seite lesen wollen.
PilotOS ruft bei jedem Start das signierte Update-Manifest von pilotsuite.de ab und prüft die Ed25519-Signatur mit dem eingebauten öffentlichen Schlüssel. Liegt eine neuere Fassung vor, werden die Dateien geladen und jede SHA256-Prüfsumme nachgerechnet; weicht eine ab, bricht der Vorgang ab. Vor dem Einspielen sichert das Programm den laufenden Stand, die Ordner data/ und mandanten/ bleiben dabei unberührt. Eingespielt wird beim nächsten Start – oder auf deinen Knopfdruck, wenn du das so eingestellt hast. Startet die neue Fassung zweimal nicht, nimmt PilotOS sie von allein zurück.
Vier Schritte, jeder mit einer Bremse
Ein Update ist kein Ereignis, sondern eine Kette. An jeder Station kann PilotOS anhalten – das ist der eigentliche Unterschied zu einem Programm, das einfach eine Datei austauscht.
1 · Prüfen
Abgefragt wird eine einzige Adresse: das Manifest unter pilotsuite.de/update/manifest.json. Es trägt eine Ed25519-Signatur, die mit dem eingebauten öffentlichen Schlüssel geprüft wird. Ist die Verbindung nicht da oder die Signatur falsch, startet PilotOS ganz normal weiter – ohne Update, ohne Fehlermeldung im Weg.
2 · Laden und nachrechnen
Jede Datei trägt im Manifest eine SHA256-Prüfsumme. Nach dem Laden wird sie nachgerechnet. Weicht ein einziges Byte ab, wird der Vorgang abgebrochen – eine unterwegs veränderte Datei kommt nicht auf die Platte.
3 · Sichern
Der laufende Stand wird als Sicherung abgelegt, bevor irgendetwas getauscht wird. Das ist der Punkt, an dem viele Programme sparen. Hier nicht, weil die Sicherung der einzige echte Rückweg ist.
4 · Einspielen oder zurücknehmen
Die neue Fassung wird beim nächsten Start aktiv. Startet sie zweimal hintereinander nicht, nimmt PilotOS sie von allein zurück und arbeitet mit dem alten Stand weiter. Du merkst davon im besten Fall nichts.
Was ein Update nie anfasst
Diese Frage entscheidet, ob man einer Aktualisierung ruhig zusehen kann: Berührt sie die Daten?
Die Ordner data/ und mandanten/ sind bei der Aktualisierung ausgenommen. Dort liegen die Datenbank, die Belege, die Lizenzdatei und deine Einstellungen. Getauscht wird ausschließlich der Programmteil. Für die Praxis heißt das: Eine Buchung, die vor dem Update da war, ist danach noch da – und eine, die du während einer laufenden Frist erfasst hast, ebenfalls. Es gibt keinen Moment, in dem deine Buchhaltung zwischen zwei Fassungen liegt.
Dieselbe Regel gilt für die Mandantentrennung: Trainings- und Echtbetrieb bleiben getrennt, auch nach einem Update. Wer im Übungsmandanten gebucht hat, findet diese Buchungen nach der Aktualisierung im Übungsmandanten wieder – nicht im Echtbetrieb und nicht in einem Sammelordner.
Programm und Rechtsstand werden getrennt aktualisiert
Ein neuer Paragraf und eine neue Programmzeile sind zwei verschiedene Dinge. PilotOS behandelt sie auch so.
Die Programmfassung
Sie kommt über das signierte Manifest, wird geprüft, gesichert und eingespielt. Hier geht es um Korrekturen, neue Module, schnellere Auswertungen – um den Bau des Programms.
Der Stand ist öffentlich nachlesbar: In der Versionshistorie steht zu jeder Fassung, was sich geändert hat, nach Bereichen getrennt. Wer prüfen will, ob eine bestimmte Korrektur enthalten ist, findet sie dort und muss nicht raten.
Der Rechtsstand
Beiträge, Freibeträge, Steuersätze und Fristen liegen im Werteregister – mit Gültigkeitsverlauf je Wert. Diese Daten kommen über eine eigene Datei mit eigener Prüfsumme, nicht über das Programm-Update.
Und sie werden nicht im Vorbeigehen übernommen: Ein geänderter Wert wird angezeigt, mit alter und neuer Fassung und dem Datum, ab dem er gilt. Übernommen wird er erst, wenn du es bestätigst. Ein Wert, der sich still ändert, wäre in der Buchhaltung kein Komfort, sondern ein Problem.
Automatisch heißt nicht ungefragt
Es gibt in der Buchhaltung keine gute Zeit für ein Update. Deshalb entscheidest du, welche Art von Automatik gilt.
Unter Aktualisierung im Programm stehen zwei Schalter: ob beim Start nach einer neuen Fassung gesucht wird, und ob eine gefundene Fassung sofort eingespielt oder erst vorbereitet wird. Wer einen Monatsabschluss vor sich hat, stellt auf vorbereiten und spielt ein, wenn der Abschluss durch ist. Wer nichts damit zu tun haben will, lässt es laufen.
Diese Wahl liegt in einer eigenen Einstellungsdatei im Datenbereich – nicht in der ausgelieferten Konfiguration. Sie überlebt deshalb jedes Update. Ein Update, das die Entscheidung des Anwenders überschreibt, wäre kein Update, sondern eine Bevormundung.
Die Prüfung selbst ist zurückhaltend: Sie fragt ein Manifest ab und sonst nichts. Es werden keine Buchungen, keine Auswertungen und keine Namen übertragen – nur die Frage nach der Version und, wenn du ein Update willst, der Download des Pakets. Ohne Verbindung passiert schlicht nichts, und das Programm arbeitet weiter wie am Vortag.
Was diese Aktualisierung nicht leistet
Drei Dinge, die dazugehören, auch wenn sie die Seite weniger glänzend machen.
Kein Update ohne Verbindung
Ohne Internet wird nichts aktualisiert. Wer monatelang offline arbeitet, arbeitet mit dem Stand von damals – das Programm läuft, die Korrekturen fehlen. Ein Update-Kanal, der ohne Netz funktioniert, wäre eine Behauptung.
Keine Sicherung in der Cloud
Die Sicherung vor dem Update liegt lokal neben dem Programm. Sie schützt gegen ein misslungenes Update, nicht gegen eine defekte Festplatte. Für den Geräteausfall braucht es eine eigene Sicherung – dabei hilft die Software, abnehmen kann sie es dir nicht.
Die Pakete sind nicht gleich alt
Linux entsteht auf dem Bauserver. Windows und macOS werden auf eigenen Rechnern gebaut und können älter sein als der Linux-Stand. Welches Paket wann gebaut wurde, steht öffentlich in der Quittung des Bauvorgangs.
Du musst uns nicht glauben
Vertrauen ist in der Buchhaltung ein schlechter Ersatz für eine Prüfsumme. Deshalb ist alles nachrechenbar.
Die Prüfsummenliste im Downloadbereich ist mit einem veröffentlichten Ed25519-Schlüssel signiert. Fingerabdruck: B74CC31D18FBDA436C0091AAB6EFA0C4E9963343, gültig bis 12.10.2029. Unter Linux und macOS genügen zwei Zeilen:
gpg --import pilotsuite-release-key.asc
gpg --verify SHA256SUMS.asc SHA256SUMS && sha256sum -c SHA256SUMS
Danach steht dort, ob die Signatur gültig ist und ob die Pakete zu den Prüfsummen passen. Beides lässt sich mit einem fremden Schlüsselbund wiederholen – die Prüfung hängt nicht davon ab, dass du unserem Rechner traust. Die Dateien liegen unter downloads/SHA256SUMS und downloads/SHA256SUMS.asc; was zuletzt ausgeliefert wurde, steht in der Versionshistorie.
Und wenn ein Update einmal schiefgeht: Der Bereich Fehlerprotokoll ist dafür da, dass es nicht beim Schweigen bleibt.
Gut zu wissen
Überschreibt ein Update meine Buchungen?
Nein. Die Ordner data/ und mandanten/ sind beim Aktualisieren ausgenommen. Dort liegen Datenbank, Belege, Lizenzdatei und deine Einstellungen. Getauscht wird nur der Programmteil. Eine Buchung, die vor dem Update da war, ist danach noch da – und eine, die du während einer Frist erfasst hast, ebenso.
Stand
Woran sehe ich, welche Fassung ich laufen habe?
Im Programm steht der Stand unter Aktualisierung, öffentlich nachlesbar in der Versionshistorie. Dort steht zu jeder Fassung, was sich geändert hat – nicht als Sammelzeile, sondern nach Bereichen. Wer wissen will, ob eine bestimmte Korrektur enthalten ist, findet sie dort.
Stand
Was passiert, wenn der Rechner beim Aktualisieren ausgeht?
Wenig. Eingespielt wird erst beim nächsten Start, und vorher liegt eine Sicherung des alten Standes. Geht der Strom mitten im Kopieren aus, greift beim nächsten Start die Rücknahme: nach zwei misslungenen Starts nimmt PilotOS den alten Stand von allein wieder auf.
Stand
Kostet ein Update Geld?
Nein. Der Free-Tarif bekommt dieselben Programm-Updates wie die Vollversion, denn die Korrekturen an der Software sind kein Zusatzprodukt. Was den Tarif unterscheidet, ist der Funktionsumfang, nicht der Aktualisierungsstand.
Stand
Kann ich das Aktualisieren abschalten?
Ja. Unter Aktualisierung lässt sich einstellen, ob beim Start gesucht wird und ob gefundene Fassungen sofort oder erst auf deinen Knopfdruck eingespielt werden. Diese Wahl liegt in einer eigenen Datei und überlebt jedes Update – sie wird nicht überschrieben.
Stand
Woher weiß ich, dass das Update wirklich von PilotOS kommt?
Die Prüfsummenliste ist mit einem veröffentlichten Ed25519-Schlüssel signiert, Fingerabdruck B74CC31D18FBDA436C0091AAB6EFA0C4E9963343, gültig bis 12.10.2029. Jede Datei im Manifest trägt zusätzlich eine SHA256-Prüfsumme. Beides wird vor dem Einspielen geprüft; stimmt eines nicht, passiert nichts.
Stand
Aktualisieren, ohne dass es weh tut
PilotOS läuft lokal, prüft signiert und nimmt zurück, wenn etwas nicht startet. Der Free-Tarif bekommt dieselben Updates – dauerhaft kostenlos, ohne Kreditkarte.