White-Label-Partnerprogramm

Ihre eigene Finanzsoftware – mit Ihrem Logo, unter Ihrem Namen.

Eine Buchhaltungs-App mit dem eigenen Firmennamen statt einer fremden Marke: Für Kanzleien, Banken, Verbände und Vertriebe ist das kein Wunschdenken mehr, sondern bei PilotOS fertig eingerichtet.

Eigenes Logo, eigene Farben, auf Wunsch eine eigene Domain, mandantenfähig für eure Kunden oder Mitglieder – dazu individuelle Partner-Konditionen. Wählt unten euren Bereich für konkrete Beispiele und typische Fragen.

Mehr als eine weiße Marke

Ein Kundenbindungstool – kein austauschbares Reseller-Label

White-Label mit PilotOS bedeutet mehr als Logo und Farben zu tauschen. Aus einem Software-Tool wird ein wiederkehrender Kontaktpunkt zwischen euch und euren Kunden oder Mitgliedern – mit einem klaren Vorteil auf beiden Seiten.

Vorteil für eure Kunden oder Mitglieder

Statt eines fremden Software-Logos nutzen sie ein Werkzeug unter der Marke, der sie bereits vertrauen – Kanzlei, Bank, Verband oder Makler. Für Buchhaltung, Kasse und Auswertungen im Alltag brauchen sie kein zusätzliches, unbekanntes Tool.

Vorteil für euch als Label-Inhaber

Besteht bereits eine eingewilligte Mandats- oder Beratungsbeziehung (z. B. bei Steuerberatern, Buchhaltungsbüros, Wirtschaftsprüfern, Versicherungsmaklern oder Finanzvertrieben), erkennt ihr über die Mandanten-Rollen mit Einwilligung frühzeitig Beratungs- oder Handlungsbedarf – etwa wenn die eingebauten Frühwarnsysteme der App beim Kunden anschlagen. Das schafft zusätzliche Kontaktpunkte statt nur des jährlichen Gesprächs. Bei reinen Infrastruktur-Partnern ohne eigene Mandatsbeziehung (z. B. IT-Systemhäuser) entfällt dieser Punkt naturgemäß.

Option für später: eigene Angebote im Affiliate-Bereich

Perspektivisch sollen Label-Inhaber eigene Produkte oder Dienstleistungen – etwa eigene Versicherungs- oder Beratungsangebote – direkt im Empfehlungsbereich der App hinterlegen können, inklusive eigener, aktuell gültiger Konditionen. Aktuell nutzt PilotOS dafür eine gemeinsame Empfehlungs-Registrierung; die partnerspezifische Anpassung ist konzeptionell vorbereitet und wird nach den ersten realen White-Label-Anbindungen konkret umgesetzt.

Zielgruppen

Findet euren Bereich – und seht sofort, was zu euch passt

Steuerberater & Kanzleien

Mandanten-Software mit dem Namen der Kanzlei statt fremder Marke.

Buchhaltungsbüros

Eigene Buchhaltungs-App für Mandanten, unter eigenem Namen.

Wirtschaftsprüfer

Prüfungsnahe Mandanten-Software mit dem Namen der Gesellschaft.

Unternehmensberater

Ein Werkzeug als fester Teil des eigenen Beratungsangebots.

Gründungscoaches & Gründerzentren

Das erste Buchhaltungswerkzeug für Gründer:innen, mit eigenem Namen.

FranchisegeberFranchisenehmer

Ein Systemstandard für alle Franchisenehmer, unter eurer Systemmarke.

IHK, Handwerkskammern & Gründerforen

Mitgliedervorteil inkl. Gründungspilot & Business-Tarifen, unter Verbandsmarke.

Genossenschaften & Einkaufsverbände

Eine gemeinsame Software für den ganzen Verbund, unter eurer Marke.

Banken & Sparkassen

Firmenkunden-Software mit dem Namen der Bank statt fremder Marke.

IT-Systemhäuser

ERP-/Buchhaltungskomponente im eigenen Portfolio, ohne Eigenentwicklung.

Vereins- & Verbands-Dachorganisationen

Vereinsverwaltung mit dem Namen des Verbands, nicht fremder Marke.

Personaldienstleister & Lohnbüros

Lohnabrechnung mit dem eigenen Namen statt fremder Software-Marke.

Finanzvertriebe

Buchhaltung für selbstständige Kunden, unter der Marke des Vertriebs.

Versicherungsmakler

Buchhaltungswerkzeug für gewerbliche Kunden, unter der Maklermarke.

So funktioniert es

Vom ersten Gespräch bis zur eigenen Marke – in wenigen Schritten

Klar abgegrenzt, ohne Entwicklungsaufwand auf eurer Seite: Ihr müsst nichts programmieren, nichts hosten und nichts warten – das übernimmt PilotOS im Hintergrund.

1. Anfrage & Zuordnung

Ihr schreibt uns, wer ihr seid und wen ihr erreichen wollt. Wir ordnen euch der passenden Zielgruppen-Ausrichtung zu und klären grob Umfang, Mandanten- bzw. Mitgliederzahl und Wunschkonditionen.

2. Branding im Partner-Cockpit

Im Partner-Cockpit hinterlegt ihr Firmenname, Logo, Primärfarbe und eine Support-E-Mail-Adresse. Optional könnt ihr eine eigene Domain angeben, unter der eure Kunden oder Mitglieder das Programm später erreichen.

3. Admin-Prüfung & Freischaltung

Jede Branding-Anfrage wird geprüft, bevor sie live geht – so bleibt sichergestellt, dass niemand versehentlich oder missbräuchlich eine fremde Marke übernimmt. Nach der Freigabe erscheint euer Branding automatisch auf allen partnerseitigen Ansichten.

4. Mandantenfähiger Betrieb

Jeder Mandant bzw. jedes Mitglied bekommt einen eigenen, isolierten Datenbereich. Ihr behaltet den Überblick über alle angebundenen Konten, ohne dass sich Daten zwischen den einzelnen Kunden vermischen.

5. Provisionen & Abrechnung

Vermittelte Abschlüsse werden automatisch eurem Partnerkonto zugeordnet. Die laufende Provisionsabrechnung samt Übersicht steht euch jederzeit im Cockpit zur Verfügung, inklusive PDF-Export für eure eigene Buchhaltung.

6. Änderungen bleiben nachvollziehbar

Ändert ihr euer Branding später – etwa ein neues Logo oder eine neue Farbe – geht die Anfrage erneut zur Prüfung, bevor sie live geht. So bleibt jede sichtbare Marke im Programm nachvollziehbar freigegeben.

Aus Software wird Vertrieb

Wenn beim Kunden Bedarf entsteht, erfahrt ihr es – wenn er es will.

PilotOS erkennt Handlungsbedarf ohnehin, weil es Konten, Verträge, Fristen und Lebenslagen zusammen sieht. Wer eine Immobilie sucht, wessen Zinsbindung ausläuft, wer unterversichert ist – das steht im System, bevor es jemand ausspricht. Als White-Label-Partner könnt ihr genau dort auftauchen: nicht als Werbung, sondern als der Ansprechpartner, den euer Kunde ohnehin hat.

Banken & Sparkassen

Interesse an einer Immobilie, auslaufende Zinsbindung, Forward-Darlehen, Anschlussfinanzierung, dauerhaft hoher Kontobestand ohne Anlage. Die Bedarfsmeldung geht an den zuständigen Kundenbetreuer – nicht an ein Callcenter.

Versicherungsmakler

Gebäudeversicherung nach Immobilienkauf, Risikoleben bei Kreditaufnahme, Unterdeckung in der Vorsorge, ablaufende Verträge in der Vertragsverwaltung. Der Makler sieht den Anlass, nicht die Buchhaltung.

Kanzleien & Berater

Rechtsformwechsel wird wirtschaftlich, Schwellenwerte werden gerissen, Fristen laufen, Liquidität kippt. Beratungsanlässe, die sonst erst beim Jahresabschluss auffallen – und dann zu spät sind.

Vermögensverwaltung & Anlage

Dauerhaft hoher Kontobestand ohne Anlage, Erbschaft oder Verkaufserlös auf dem Konto, Sparrate ohne Ziel, Vermögensaufstellung mit Klumpenrisiko, Versorgungslücke in der Vorsorgeplanung. Für Finanzvertriebe, Vermögensverwalter und die Anlageberatung der Bank: Anlässe, die im System sichtbar sind, bevor der Kunde selbst sie formuliert.

Eigene Produkte im Vergleichspiloten

Dafür braucht es keine Sonderentwicklung: Der Vergleichspilot wird über eine Affiliate-Schnittstelle gespeist, die es bereits gibt. Heute liegen dort generische Angebote – als Partner hinterlegt ihr stattdessen eure eigenen Tarife, Konditionen und Dienstleistungen: eigene Versicherungstarife, eigene Kreditkonditionen, eigene Anlage- und Investmentprodukte, eigene Beratungsleistungen. Der Kunde vergleicht dann in einem Werkzeug, das eure Marke trägt, mit euren Zahlen.

Eigene Verträge in der Vertragsverwaltung

Verträge, die der Kunde ohnehin bei euch hat, können in seiner Vertragsverwaltung erscheinen – mit Laufzeit, Frist und Ansprechpartner. Das macht die Verwaltung für ihn vollständig und für euch zum wiederkehrenden Kontaktpunkt, statt zur Konkurrenz um Aufmerksamkeit.

Stand heute, offen gesagt: Die Erkennung läuft bereits – lokal, in der App des Endkunden. Die Affiliate-Schnittstelle, über die eure Produkte in den Vergleichspiloten kommen, existiert ebenfalls. Was noch nicht freigeschaltet ist: die partnerbezogene Zuordnung dieser Einträge, die Pflegemaske dafür in eurem Cockpit und die Weiterleitung der Bedarfsmeldung an euch. Das sind die drei Stücke, die mit dem ersten echten Partner gebaut werden – nicht auf Vorrat, und mit ihm als Testfall. Wir nennen dafür kein Datum, solange es nicht steht, und wir rechnen es nicht in die Konditionen ein.

Die Bedingung, an der das steht und fällt

Eine Bedarfsmeldung ist eine Weitergabe personenbezogener Daten an einen Dritten. Sie funktioniert nur mit ausdrücklicher, widerrufbarer Einwilligung des Endkunden, je Anlassart einzeln erteilt und jederzeit abschaltbar – nicht als Vorauswahl, nicht in den AGB versteckt, nicht als Bedingung für die Nutzung. Wer nicht einwilligt, nutzt dieselbe Software mit demselben Funktionsumfang; es entsteht kein Nachteil.

Das ist keine juristische Vorsicht, sondern die Voraussetzung dafür, dass die Funktion überhaupt etwas wert ist: Eine Meldung, die der Kunde nicht wollte, ist kein Lead, sondern eine Beschwerde. Wer ein Werkzeug sucht, das Kundendaten ohne deren Wissen in Vertriebsanlässe verwandelt, ist bei uns falsch.

Konditionen

Was es kostet – als Zahl, nicht als „auf Anfrage“.

Die meisten White-Label-Anbieter nennen keinen Preis und setzen einen dreistelligen Kundenstamm voraus. Wer 40 Mandanten betreut, wird dort weggeschickt, bevor das Gespräch beginnt. Deshalb stehen die Konditionen hier – vollständig, mit Einrichtung und Grundgebühr, nicht nur der schöne Teil.

PositionBetrag
Einrichtung
einmalig: Branding, Prüfung, Freischaltung, Einweisung
ab 950,00 €
Grundgebühr
monatlich: Partner-Cockpit, Lizenzausstellung, Support-Kanal
ab 145,00 €

Staffel je aktivem Endkunden, monatlich

StufeJe Endkunde in dieser Stufe
1 – 245,00 €
25 – 993,50 €
100 – 2492,40 €
250 – 9991,60 €
ab 1.0000,90 €

Alle Preise netto zzgl. gesetzlicher USt. Abgerechnet werden aktive Endkunden im Abrechnungsmonat – nicht angelegte, nicht eingeladene, nicht gekündigte. Die Staffel je Endkunde wirkt stufenweise: Jede Stufe wird mit ihrem eigenen Satz gerechnet und die Beträge addiert – wie bei einem Steuertarif, nicht als Einheitssatz auf den Gesamtbestand. Einrichtungsgebühr und Grundgebühr richten sich nach Umfang und Zielgruppe; die genannten Beträge sind die untere Grenze. Eigene Domain, eigener Support-Kanal und Schnittstellen werden gesondert vereinbart. Stand 09/2026. Diese Angaben sind eine Orientierung, kein Angebot im Sinne des § 145 BGB – verbindlich ist allein das schriftliche Angebot.

Musterberechnungen

So wirkt die stufenweise Staffel in der Praxis. Jede Stufe wird mit ihrem eigenen Satz gerechnet und die Beträge addiert – deshalb fällt der Durchschnitt je Endkunde, erreicht aber nie den Satz der obersten Stufe.

Endkunden / MitgliederStaffel+ Grundgebühr= monatlich netto⌀ je Endkunde
1050,00 €145,00 €195,00 €19,50 €
50211,00 €145,00 €356,00 €7,12 €
100384,90 €145,00 €529,90 €5,30 €
250744,10 €145,00 €889,10 €3,56 €
5001.144,10 €145,00 €1.289,10 €2,58 €
1.0001.943,40 €145,00 €2.088,40 €2,09 €
2.5003.293,40 €145,00 €3.438,40 €1,38 €
5.0005.543,40 €145,00 €5.688,40 €1,14 €
8.0008.243,40 €145,00 €8.388,40 €1,05 €
Wie sich die 8.000 zusammensetzen – Stufe für Stufe
StufeEndkundenSatzBetrag
1 – 24245,00 €120,00 €
25 – 99753,50 €262,50 €
100 – 2491502,40 €360,00 €
250 – 9997501,60 €1.200,00 €
1.000 – 8.0007.0010,90 €6.300,90 €
Staffel gesamt8.243,40 €
+ Grundgebühr145,00 €
= monatlich netto8.388,40 €

Für kleinere Partner lohnt sich White-Label oft nicht — und wir sagen es lieber vorher.

Die Einrichtungsgebühr ab 950 € und die Grundgebühr ab 145 € im Monat fallen unabhängig davon an, wie viele Endkunden ihr anbindet. Bei wenigen Mandanten tragen sie sich selten. Zwei Wege sind dann meist günstiger:

  • Der reguläre Business-Tarif mit Mandanten-Kontingent. Business Pro enthält bis zu 3 Mandanten, Business Ultra bis zu 10 – jeder weitere gegen Aufpreis. Wer fünf Mandate getrennt führen will, ist damit deutlich günstiger unterwegs als mit einem eigenen Label.
  • Enterprise oder eine Sammellizenz. Der Enterprise-Zugang bringt Multi-Mandanten, Jurapilot und das Coaching-Modul mit, ohne Einrichtungsgebühr und ohne monatliche Grundgebühr für ein Label. Für Kanzleien, Beratungen und kleinere Verbände ist das häufig der wirtschaftlichere Weg – gerade dann, wenn eure Kunden ohnehin wissen, wer hinter der Software steht. Die Sammellizenz gibt es ab fünf Plätzen mit 10 % Mengenrabatt, ab 50 Plätzen mit 30 % – ohne Einrichtungsgebühr und ohne monatliche Grundgebühr. Die vollständige Staffel mit Rechenbeispielen und einem ehrlichen Kostenvergleich zu diesem Angebot steht auf der Seite zur Sammellizenz.

White-Label rechnet sich, wenn die eigene Marke der Punkt ist: wenn eure Kunden ein Werkzeug unter eurem Namen bekommen sollen, wenn ihr eigene Produkte und Konditionen darin hinterlegen wollt, oder wenn ihr genug Endkunden habt, dass die Staffel greift. Unterhalb davon empfehlen wir es nicht.

Schreibt uns mit euren Zahlen. Nennt uns, wie viele Mandanten, Mitglieder oder Standorte ihr betreut und was ihr damit vorhabt – wir rechnen beide Wege durch und sagen euch, welcher für euch billiger ist. Auch wenn das gegen unser eigenes Angebot spricht.

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Zwei Wege

Beim Kunden installiert oder bei euch betrieben?

Das ist die erste Frage, die geklärt gehört, und sie entscheidet über Vertrag, Datenschutz und Abrechnung. Beides ist möglich, aber es sind zwei verschiedene Produkte. Wir sagen das vorher, nicht im Kleingedruckten.

A – Local-First beim Endkunden

Jeder Endkunde installiert die Software auf der eigenen Hardware, mit eurem Logo. Ihr vermittelt und betreut, seht aber keine Buchhaltungsdaten.

Installation
beim Endkunden
Lizenz
eine je Endkunde, an die Installation gebunden
Zählung
ausgestellte Lizenzen im Partner-Cockpit
Datenschutz
keine Auftragsverarbeitung nötig – die Daten verlassen den Endkunden nicht
Passt für
Kanzleien, Buchhaltungsbüros, Berater, Gründungscoaches

B – Mandantenfähige Instanz bei euch

Ihr betreibt eine Installation für alle Mandanten oder Mitglieder, jeder mit eigenem, isoliertem Datenbereich.

Installation
auf eurem Server
Lizenz
eine je Instanz, mit vereinbartem Mandantenlimit
Zählung
aktive Mandanten in der Instanz
Datenschutz
ihr seid Verantwortlicher oder Auftragsverarbeiter – ein AV-Vertrag mit euren Mandanten ist erforderlich
Passt für
Banken, Verbände, Genossenschaften, Franchise-Systeme, Systemhäuser

Modell A ist die konsequente Fortsetzung dessen, wofür PilotOS gebaut ist: die Daten bleiben beim Piloten. Modell B ist bequemer zu betreiben, verlagert die Datenhoheit aber zu euch – mit allen Pflichten, die daran hängen. Welches Modell zu euch passt, klären wir im ersten Gespräch, bevor irgendetwas unterschrieben wird.

Wie die Zählung funktioniert

Ihr könnt keine Lizenz erzeugen – nur anfordern.

Das ist kein Misstrauen, sondern der Grund, warum die Abrechnung nie strittig wird: Ihr seht im Cockpit denselben Zählerstand wie wir.

Signiert auf dem Server

Jede Lizenz wird mit einem Ed25519-Schlüssel signiert, dessen privater Teil ausschließlich auf unserem Server liegt. Ohne ihn lässt sich keine gültige Lizenz erzeugen, und jede Ausstellung wird protokolliert.

Geprüft ohne Internet

Die App verifiziert die Lizenz gegen einen eingebetteten öffentlichen Schlüssel. Sie muss dafür nie nach Hause telefonieren. Das ist die Voraussetzung dafür, dass Local-First keine Behauptung bleibt.

Abgerechnet, was läuft

Endkundenlizenzen im White-Label werden kurz ausgestellt und automatisch verlängert, solange die Partnerschaft besteht. Aus Lizenzkontrolle wird Zahlungskontrolle – und die könnt ihr jederzeit selbst nachrechnen.

Was wir nicht können

Eine Software, die ohne Internet laufen soll, ist nicht kopiergeschützt. Wer einen Rechner vom Netz nimmt und eine Lizenzdatei kopiert, ist technisch nicht zu stoppen – das gilt für jede Local-First-Software, auch für unsere. Wir schreiben das hin, statt einen Schutz zu versprechen, den es nicht gibt.

Was stattdessen wirkt

  • Nachvollziehbarkeit: Jede Lizenz trägt Kennung, Partner und E-Mail im signierten Inhalt. Missbrauch ist beweisbar, nicht nur vermutbar.
  • Ablauf: Kurze Laufzeiten wirken ohne Zutun. Endet die Partnerschaft, läuft die Flotte von selbst aus.
  • Vertrag: Auditrecht, Nachmeldepflicht, Vertragsstrafe – die üblichen Mittel, schriftlich.
  • Ökonomie: Bei 5,00 € je Lizenz und Monat lohnt Betrug schlicht nicht. Wer die eigene Marke riskiert, um fünf Euro zu sparen, ist als Partner ohnehin der falsche.

Und was wir sonst nicht bieten

Keine Konzern-Konsolidierung, keine internationalen Buchungskreise, keine Fertigungssteuerung. Wer das braucht, ist bei uns falsch – und erfährt es hier, nicht nach der Vertragsunterschrift. Was PilotOS kann und was nicht, steht in der Funktionsübersicht und im Wettbewerbsvergleich.

Häufige Fragen

White-Label mit PilotOS – kurz erklärt

Was kostet der Einstieg ins White-Label-Programm?

Der Einstieg besteht aus drei Teilen: einer einmaligen Einrichtungsgebühr ab 950,00 € für Branding, Prüfung, Freischaltung und Einweisung, einer monatlichen Grundgebühr ab 145,00 € für Partner-Cockpit, Lizenzausstellung und Support-Kanal, und einem Betrag je aktivem Endkunden ab 5,00 € im Monat, der mit steigender Zahl bis auf 0,90 € fällt. Die genaue Einordnung hängt von Zielgruppe, Umfang und erwarteter Endkundenzahl ab – die Konditionen oben nennen die untere Grenze. Was das für euren konkreten Bestand bedeutet, rechnen wir im ersten Gespräch durch.

Stand 

Können wir das Branding später noch ändern?

Ja. Logo, Firmenname, Farbe und Support-Adresse lassen sich jederzeit im Partner-Cockpit anpassen. Jede Änderung durchläuft danach erneut eine kurze Admin-Prüfung, bevor sie live geht.

Stand 

Ist eine eigene Domain zwingend nötig?

Nein. Viele Partner starten zunächst nur mit Logo, Namen und Farbe unter der bestehenden PilotOS-Struktur und ergänzen eine eigene Domain erst später, wenn der Bedarf feststeht.

Stand 

Wie ist die Datentrennung zwischen den Mandanten geregelt?

Jeder Mandant bzw. jedes Mitglied erhält einen eigenen, isolierten Datenbereich. Als Partner seht ihr eure Zuordnung und Provisionen, nicht aber die Buchhaltungsdaten eurer Endkunden im Detail – das bleibt bei den Mandanten selbst.

Stand 

Welche der 15 Zielgruppen passt zu uns, wenn wir mehrere Bereiche abdecken?

Viele Organisationen decken mehrere Bereiche gleichzeitig ab, etwa eine Kanzlei mit angeschlossener Existenzgründungsberatung. In diesem Fall kombinieren wir die relevanten Bausteine – schreibt uns einfach, welche Themen bei euch zusammenkommen.

Stand 

Was passiert mit unseren Endkunden, wenn wir die Partnerschaft beenden?

Bei Modell A (Local-First) behält jeder Endkunde seine Installation und seine Daten — die Software läuft auf seiner Hardware und wird von keinem Server abgeschaltet. Was endet, ist die automatische Verlängerung der Lizenz: Nach Ablauf fällt die App in den Trainingsmodus zurück, weiterhin lesbar, aber nicht mehr produktiv. Jeder betroffene Endkunde kann direkt zu einem regulären PilotOS-Tarif wechseln und mit seinem bestehenden Datenbestand weiterarbeiten; wir nehmen ihn nicht in Geiselhaft, um euch zu schaden. Bei Modell B liegt die Instanz bei euch — dort entscheidet ihr über Fortführung, Export oder Abschaltung. In beiden Fällen bleibt der vollständige Datenexport bis zum Ende möglich.

Stand 

Brauchen wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit uns?

Bei Modell A nicht: Die Buchhaltungsdaten der Endkunden erreichen weder euch noch uns, weil die Software lokal läuft. Verarbeitet werden nur Stammdaten für Lizenz und Abrechnung — dafür genügt der Partnervertrag. Bei Modell B verarbeitet ihr die Daten eurer Mandanten auf eurem Server; dann braucht ihr einen AV-Vertrag mit euren Mandanten, nicht mit uns. Wenn wir für euch hosten, kehrt sich das um und wir schließen einen AV-Vertrag mit euch ab. Welche Konstellation vorliegt, klären wir schriftlich, bevor der erste Endkunde angelegt wird.

Stand 

Wer haftet gegenüber unseren Mandanten, wenn etwas schiefgeht?

Nach außen tretet ihr auf, also haftet ihr euren Mandanten gegenüber aus eurem Vertragsverhältnis. Uns gegenüber gilt der Partnervertrag: Wir haften für die Funktionsfähigkeit der Software im vereinbarten Umfang. Für steuerliche und rechtliche Beratung haften wir nicht — PilotOS ist Software, keine Kanzlei, und das ändert sich durch euer Logo nicht. Diese Grenze steht ausdrücklich im Vertrag, damit sie im Streitfall nicht ausgelegt werden muss.

Stand 

Können wir eigene Preise gegenüber unseren Endkunden setzen?

Ja, uneingeschränkt. Was ihr euren Mandanten oder Mitgliedern berechnet, ist eure Entscheidung — auch null Euro, wenn ihr die Software als Mitgliedervorteil oder als Teil eures Beratungshonorars mitliefert. Ihr zahlt uns die Staffel je aktivem Endkunden, alles darüber bleibt bei euch. Eine Preisbindung nach unten oder oben gibt es nicht.

Stand 

Wie lange dauert es, bis wir live sind?

Der technische Teil ist der kürzeste: Firmenname, Logo, Primärfarbe und Support-Adresse im Partner-Cockpit hinterlegen, Admin-Prüfung, freigeschaltet. Das ist eine Frage von Tagen, nicht Wochen, weil ihr nichts programmieren, hosten oder warten müsst. Länger dauert erfahrungsgemäß das, was bei euch passiert: die Entscheidung über das Betriebsmodell, der Vertrag und die Frage, welchen eurer Mandanten ihr zuerst anbietet. Eine eigene Domain kommt üblicherweise später dazu.

Stand 

Was ist, wenn einer unserer Endkunden direkt bei euch kauft?

Vermittelte Abschlüsse werden eurem Partnerkonto zugeordnet und sind im Cockpit einsehbar. Kauft jemand, den ihr gebracht habt, später direkt bei uns, bleibt die Zuordnung bestehen — wir schneiden euch nicht aus der eigenen Vermittlung heraus. Umgekehrt werben wir eure Bestandskunden nicht ab: Wer über euer Label kommt, bekommt von uns keine Abwerbe-Mail.

Stand 

Gibt es eine Mindestabnahme oder eine Mindestlaufzeit?

Keine Mindestzahl an Endkunden — ihr könnt mit fünf Mandanten anfangen. Was es gibt, ist die monatliche Grundgebühr ab 145,00 €: Sie fällt auch dann an, wenn in einem Monat kein einziger Endkunde aktiv ist, denn Cockpit, Lizenzausstellung und Support-Kanal laufen weiter. Rechnet deshalb vorher durch, ab welcher Endkundenzahl sich das Programm für euch trägt — wir tun das im ersten Gespräch mit euch gemeinsam, und wir raten ab, wenn die Zahlen nicht aufgehen.

Stand 

Was passiert, wenn ein Endkunde uns verlässt?

Er nimmt seine Daten mit. Die Datenbank ist eine SQLite-Datei auf seiner Hardware, die er kopieren, sichern und mit beliebigen Werkzeugen öffnen kann — auch ohne PilotOS und ohne euch. Ab dem Folgemonat zählt er nicht mehr in eurer Staffel. Ein Wechsel kostet ihn keinen Datenverlust und euch keine Nachzahlung.

Stand 

Können wir das Programm um eigene Module oder Angebote erweitern?

Eigene Produkte und Dienstleistungen im Empfehlungsbereich der App sind vorgesehen, aber noch nicht freigeschaltet — etwa eigene Versicherungs- oder Beratungsangebote für Makler und Vertriebe. Wir nennen dafür bewusst keinen Termin, solange es nicht steht. Eigene Fachmodule mit eigenem Code sind derzeit nicht möglich; wer das braucht, sollte mit uns über eine andere Form der Zusammenarbeit sprechen als White-Label.

Stand 

Ihr seid neu am Markt — warum sollten wir uns auf euch verlassen?

Das ist die berechtigtste Frage auf dieser Seite, und sie hat keine bequeme Antwort. PilotOS ist neu, es gibt noch keine Referenzkunden, und wir erfinden auch keine. Was wir dagegen setzen können: Die Software läuft auf eurer und eurer Kunden Hardware, nicht auf unserem Server. Fällt PilotOS morgen aus, hört keine Installation auf zu arbeiten — es enden nur die Updates. Die Datenbank ist ein offenes Format, das jeder öffnen kann. Und der Entwickler baut seit den 1990er-Jahren Finanzsoftware, mit rund 2.000 Installationen in Betrieben. Prüft das nach, bevor ihr unterschreibt: über den Entwickler, was Local-First bedeutet, Live-Demo ohne Anmeldung.

Stand 

Nicht sicher, welche Ausrichtung passt?

Schreibt uns kurz, wer ihr seid und wen ihr erreichen wollt – wir ordnen euch der passenden Ausrichtung zu und besprechen Branding, Umfang und Konditionen in einem kurzen Gespräch.