Lohn & Gehalt · direkt im Journal · Werte 2026

Lohnabrechnung, die sich von selbst verbucht – und meldet, statt nur zu rechnen

Brutto rein, Netto raus – plus automatische Berechnung von SV und Lohnsteuer, plus DEÜV-Meldungen mit Plausibilitätsprüfung vor dem Versand, plus direkte Buchung im selben Journal wie Rechnungen und Kasse. Kein zweites Programm, kein Nachbuchen von Hand, komplett lokal auf deiner eigenen Hardware.

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Der Unterschied

Lohn und Buchhaltung in einem Programm

Bei den meisten Anbietern sind Lohnsoftware und Buchhaltung zwei getrennte Programme: Die Abrechnung entsteht in der einen Software, der Lohnaufwand, die SV-Verbindlichkeiten und die abzuführende Lohnsteuer müssen anschließend von Hand in die Finanzbuchhaltung übertragen werden – eine Fehlerquelle mehr am Monatsende. Bei PilotOS ist eine Lohnabrechnung eine Buchung im selben Journal wie Rechnungen, Kasse und Bankbewegungen: ohne zweites Programm, ohne Exportdatei, ohne Übertragungsfehler.

Was ist eine Lohnabrechnung? Sie ist das monatliche Dokument, das aus dem Bruttolohn eines Arbeitnehmers über Sozialversicherung, Lohnsteuer und weitere Abzüge den Nettolohn macht – mit offenem Ausweis der Beiträge für Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung sowie der Lohnsteuer nach § 32a EStG.

Was es kann

Lohnabrechnung, die alles rechnet – konkret

Brutto → Netto exakt

SV-Beiträge (KV/RV/AV/PV inkl. Zusatzbeitrag), Lohnsteuer nach §32a, Soli und Kirchensteuer – nachvollziehbar und geprüft.

DEÜV & Meldewesen

Personengruppen-, Beitragsgruppen- und Abgabegründe-Schlüssel mit Plausibilitätsprüfung. Beitragsnachweis und Betriebsnummer inklusive.

Kurzarbeit & Sonderfälle

Kurzarbeitergeld, Mehrfachbeschäftigung mit anteiliger BBG-Aufteilung, Minijob- und §40a-Pauschalierung.

Was dazwischen passiert

Von Brutto zu Netto – Schritt für Schritt

Zwischen Bruttolohn und dem, was auf dem Konto landet, liegen mehrere Abzüge, die exakt in der richtigen Reihenfolge greifen müssen. Zuerst die Sozialversicherung mit ihren vier Zweigen: Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Die Beiträge teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber grundsätzlich hälftig, gelten aber nur bis zur jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze. Zwei Feinheiten entscheiden über Cent-Beträge: der kassenindividuelle Zusatzbeitrag in der Krankenversicherung und der Zuschlag für Kinderlose in der Pflegeversicherung, der sich seit 2023 nach der Zahl der Kinder staffelt.

Erst danach folgt die Lohnsteuer, berechnet nach der Steuerklasse und dem Einkommensteuertarif des § 32a EStG, dazu gegebenenfalls Solidaritätszuschlag – der für die meisten Beschäftigten inzwischen entfällt – und Kirchensteuer. Bei niedrigen Einkommen greift die Midijob-Gleitzone mit reduziertem Arbeitnehmeranteil, beim Minijob die Pauschalierung nach § 40a EStG. PilotOS rechnet diese Kette nachvollziehbar durch und zeigt jeden Abzug einzeln, statt nur eine Netto-Zahl auszuwerfen – die Sozialversicherungs- und Steuerparameter werden dabei aktuell gehalten.

Mehr als rechnen

Das Meldewesen, an dem viele scheitern

Die eigentliche Arbeit der Lohnabrechnung ist selten das Rechnen – es ist das Meldewesen. Jeder Mitarbeiter wird per DEÜV-Meldung an- und abgemeldet, dazu kommen Jahresmeldungen und Unterbrechungsmeldungen, jeweils mit den passenden Personengruppen-, Beitragsgruppen- und Abgabegrund-Schlüsseln. Monatlich geht der Beitragsnachweis an die Krankenkassen als Einzugsstellen, die Lohnsteuer-Anmeldung ans Finanzamt. Zum Jahreswechsel folgt die elektronische Lohnsteuerbescheinigung nach § 41b EStG und der digitale Lohnnachweis an die Berufsgenossenschaft für die Unfallversicherung.

Ein einziger falscher Schlüssel oder eine vergessene Meldung kann Rückfragen, Beanstandungen oder Beitragsnachforderungen auslösen. Deshalb prüft PilotOS die Schlüssel auf Plausibilität, bevor gemeldet wird, und führt die Betriebsnummer sauber mit. Weil Lohn, Buchhaltung und Meldewesen dasselbe System sind, wird der Lohnaufwand automatisch verbucht und die abzuführenden Beträge stehen zum richtigen Termin bereit – alles lokal auf deiner Hardware, ohne dass Personaldaten in eine Cloud wandern.

Wo es knifflig wird

Die Sonderfälle, die eine Abrechnung teuer machen

Die Routine-Abrechnung eines Angestellten in Steuerklasse I ist das Einfache. Anspruchsvoll wird es bei den Sonderfällen – und dort passieren die teuren Fehler. Ein geldwerter Vorteil wie der Firmenwagen (1-%-Regelung oder Fahrtenbuch) erhöht das steuer- und beitragspflichtige Brutto; Sachbezüge bleiben nur bis zur monatlichen Freigrenze steuerfrei. Bei einer Lohnpfändung oder Gehaltsabtretung muss der pfändbare Betrag exakt nach der Pfändungstabelle ermittelt werden – rechnet der Arbeitgeber falsch, haftet er. Und wer mehrere Jobs hat, dessen Beitragsbemessungsgrenzen werden anteilig auf die Beschäftigungen aufgeteilt.

Dazu kommen die Umlagen, die viele übersehen: die U1 (Erstattung bei Krankheit in Kleinbetrieben), die U2 (Mutterschaft) und die Insolvenzgeldumlage U3, die der Arbeitgeber zusätzlich trägt. Auch Kurzarbeitergeld und die Abgrenzung zwischen kurzfristiger und geringfügiger Beschäftigung haben eigene Regeln, die im Zweifel über die Beitragspflicht entscheiden. PilotOS kennt diese Fälle, weist die Beträge getrennt aus und begründet jeden Abzug – so bleibt die Abrechnung auch bei einer Prüfung durch den Rentenversicherungsträger nachvollziehbar.

Weil der Lohnlauf direkt verbucht wird, stehen Lohnsteuer und Sozialabgaben pünktlich als abzuführende Verbindlichkeit bereit, und die Frühwarnung sieht rechtzeitig, wenn ein großer Lohnlauf die Liquidität eng macht.

Steuerfrei, aber korrekt

Betriebliche Altersvorsorge und vermögenswirksame Leistungen

Wandelt ein Arbeitnehmer einen Teil seines Bruttolohns in eine betriebliche Altersvorsorge um, bleiben die Beiträge nach § 3 Nr. 63 EStG bis zu 8 % der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung steuerfrei und bis 4 % zusätzlich sozialversicherungsfrei. Das senkt das steuer- und beitragspflichtige Brutto – die Abrechnung muss die Entgeltumwandlung aber sauber vor der Steuer- und SV-Berechnung abziehen und den seit 2022 verpflichtenden Arbeitgeberzuschuss von 15 % berücksichtigen, soweit der Arbeitgeber durch die Umwandlung Sozialabgaben spart. PilotOS nimmt diese Reihenfolge automatisch vor und weist den umgewandelten Betrag getrennt aus.

Auch vermögenswirksame Leistungen gehören sauber abgebildet: Der Arbeitgeberanteil ist lohnsteuer- und beitragspflichtig, wird aber zweckgebunden an den Vertrag des Arbeitnehmers überwiesen; die mögliche Arbeitnehmer-Sparzulage läuft getrennt über die Steuererklärung. Dazu kommen steuerfreie oder pauschal versteuerte Extras wie Sachbezüge im Rahmen der Freigrenze, Fahrtkostenzuschüsse oder das Job-Ticket. Jede dieser Komponenten hat eigene Grenzen und Meldepflichten – PilotOS kennt sie, ordnet sie den richtigen Lohnarten zu und hält so das Lohnkonto prüfungssicher, das nach § 41 EStG sechs Jahre aufzubewahren ist.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Ist die Lohnabrechnung DATEV-vergleichbar?

Die Rechenkerne decken SV, Lohnsteuer, DEÜV-Meldeinhalte und die elektronische Lohnsteuerbescheinigung ab. Die verschlüsselte Übermittlung erfolgt über systemgeprüfte Wege.

Stand 

Läuft das ohne Cloud?

Ja. PilotOS rechnet vollständig lokal auf deiner Hardware – gerade sensible Gehalts- und Sozialversicherungsdaten bleiben so auf deinem Gerät statt in einer Cloud — ohne Auftragsverarbeitung mit einem Dritten.

Stand 

Werden 2026er Werte genutzt?

Ja, die Sozialversicherungs- und Steuerparameter 2026 sind hinterlegt und werden gepflegt.

Stand 

Gibt es Hilfe an jedem Feld?

Ja, ein dreistufiger Butler erklärt jedes Feld – vom Tooltip bis zur KI-Antwort mit Sprung zur Funktion.

Stand 

Ab wann brauche ich eine Lohnabrechnungssoftware – reicht nicht auch Excel?

Schon der erste Minijobber löst Meldepflichten aus – DEÜV-An- und Abmeldung, Beitragsnachweis, ggf. Lohnsteuer-Anmeldung. Excel kann rechnen, aber nicht melden oder die aktuellen SV-Rechengrößen automatisch nachführen.

Stand 

Kann ich damit auch nur einen einzelnen Minijobber abrechnen?

Ja. Die Minijob-Pauschalierung nach §40a EStG und die Meldung an die Minijob-Zentrale sind genauso abgebildet wie die Abrechnung für sozialversicherungspflichtige Vollzeitstellen.

Stand 

Lohnt sich das schon für 1–5 Mitarbeiter im Kleinbetrieb?

Ja. Meldepflichten wie DEÜV und Beitragsnachweis gelten unabhängig von der Betriebsgröße, und PilotOS bietet die Lohnabrechnung als festen Bestandteil des Systems – ohne dass jede einzelne Abrechnung zusätzlich abgerechnet wird.

Stand 

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Technische Details

Was im Modul konkret drinsteckt

DEÜV-Übermittlung

Meldungen an die Sozialversicherung, echt übermittelt.

Die Stunden kommen aus der Stechuhr Arbeitszeiten werden am Handy oder am gemeinsamen Terminal gestempelt und stehen in derselben Datenbank wie die Abrechnung – ohne Export in ein zweites Programm. Zeiterfassung am Handy →