Mehrere Lizenzen unter einem Hauptlizenznehmer – mit Staffelrabatt bis 30 Prozent.
Ihr stattet Mandanten, Mitglieder, Mitarbeiter oder Standorte aus, wollt aber kein eigenes Label betreiben? Dann braucht ihr kein White-Label mit Einrichtungsgebühr, sondern eine Sammellizenz: ein Vertrag, eine Rechnung, ein Ansprechpartner – und ein Rabatt, der mit der Zahl der Plätze steigt. Ab fünf Lizenzen.
Keine Einrichtungsgebühr · keine monatliche Grundgebühr · dieselben Kündigungsfristen wie im Einzeltarif
Braucht ihr wirklich ein eigenes Label?
Die beiden Wege werden ständig verwechselt. Sie unterscheiden sich nicht im Funktionsumfang – die Software ist dieselbe –, sondern darin, wessen Name drauf steht und wer den Vertrag mit dem Endnutzer hat.
Sammellizenz reicht euch, wenn …
- eure Leute wissen dürfen, dass die Software PilotOS heißt
- ihr die Lizenzen bezahlt und verteilt, statt sie weiterzuverkaufen
- ihr keinen eigenen Support-Kanal aufbauen wollt
- ihr zwischen fünf und etwa hundert Plätzen liegt
- ihr sofort starten wollt – ohne Branding-Projekt und ohne Einrichtungsgebühr
White-Label lohnt sich, wenn …
- die eigene Marke der eigentliche Punkt ist
- ihr die Software weiterverkauft und selbst den Preis setzt
- ihr eigene Produkte im Vergleichspiloten hinterlegen wollt
- ihr First-Level-Support selbst leisten könnt und wollt
- ihr dauerhaft mehr als zwanzig Endkunden anbindet
Ein Rechner oder viele Rechner? Davon hängt alles ab.
Bevor ihr über Rabatte redet, klärt diese eine Frage. PilotOS bepreist zwei völlig verschiedene Dinge, und wer sie verwechselt, kauft das Falsche. Wir schreiben es deshalb hin, statt es im Vertrieb zu erklären.
A – Mehrere Mandanten in einer Installation
Ein Büro, ein Rechner oder ein Server im Haus, darauf mehrere getrennte Buchhaltungen. Die Mitarbeiter greifen über das Netzwerk zu, jeder mit eigener Rolle und eigener Mandanten-Freigabe.
Das braucht keine Sammellizenz, sondern das Mandanten-Kontingent, das im Tarif ohnehin drin ist.
- Rollen: Administrator, Buchhalter, Leser
- Freigabe je Mandant pro Nutzer einstellbar
- Datensatz-Schreibschutz gegen gleichzeitiges Überschreiben
- Die Zahl der Nutzer und Arbeitsplätze ist nicht begrenzt
B – Viele getrennte Installationen bei verschiedenen Leuten
Jeder hat seinen eigenen Rechner, seine eigene Datenbank, seine eigenen Daten – und keiner soll in die des anderen sehen können. Bezahlt und verwaltet wird das zentral.
Das ist der Fall für die Sammellizenz – mit einem Hauptlizenznehmer und der Staffel weiter unten.
- Getrennte Datenbestände, kein gemeinsamer Server nötig
- Ein Vertrag, eine Rechnung, ein Ansprechpartner
- Plätze benannt und übertragbar
- Der Hauptlizenznehmer sieht keine Buchhaltungsdaten
Fall A: Was das Mandanten-Kontingent kostet
| Tarif | Buchhaltungen in einer Installation | Nutzer / Arbeitsplätze | Preis / Monat netto |
|---|---|---|---|
| Business Basic | 1 | 1 | 9,90 € |
| Business Pro | 1 + 4 | 5 | 15,90 € |
| Business Ultra | 1 + 10 | 15 | 24,90 € |
| Enterprise | mehr | unbegrenzt | individuell nach Umfang und Aufwand |
Alle Preise netto zzgl. gesetzlicher USt. Bezahlt wird nach
Buchhaltungen, nicht nach Köpfen; die im Tarif enthaltenen
Arbeitsplätze stehen daneben. Reicht die Zahl nicht, gibt es den
Enterprise-Zugang – der wird individuell nach Umfang und
Aufwand kalkuliert, ohne Staffel von der Stange.
Angebot anfragen.
Wie Mandantentrennung, Rollen und Netzwerkbetrieb technisch funktionieren,
steht auf der Seite
Mandantenfähigkeit & Benutzerrollen.
Und was der Wettbewerb dafür verlangt
Der Vergleich fällt deshalb so deutlich aus, weil die anderen Anbieter nicht nach Mandanten abrechnen, sondern nach Unternehmen, Accounts oder Arbeitsplätzen. Wer zehn Mandate führt, zahlt dort zehnmal.
| Buchhaltungen in einem Büro | PilotOS | Lexware Office XL | sevDesk Buchhaltung | Sage 50 Standard | Agenda PLUS |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 9,90 € Business Basic | 32,90 € | 25,90 € | 30,00 € | 145,00 € |
| 5 | 15,90 € Business Pro | 164,50 € | 116,55 € | 150,00 € | 145,00 € |
| 11 | 24,90 € Business Ultra | 361,90 € | 227,92 € | 330,00 € | 145,00 € |
Stand 01.09.2026, alle Beträge netto zzgl. USt, Recherche über die öffentlichen Preisseiten der Anbieter. Rechenweg offengelegt: Lexware Office rechnet je Unternehmen ab (XL 32,90 €; Benutzer sind dort kostenlos), deshalb n Mandanten = n Abos. sevDesk ist nach eigener Auskunft nicht mandantenfähig (Buchhaltung 25,90 € je Account, Account-Staffel −10 % ab 2 und −20 % ab 6). Sage 50 Connected Standard ab 30,00 € je Arbeitsplatz. Agenda PLUS staffelt nach Mandanten (145,00 € bis 20) und schlägt je weiterem Endgerät 20 % auf. Preise Dritter können sich jederzeit ändern; das ist eine Marktbeobachtung, keine Garantie, und ersetzt keinen Funktionsvergleich – die Pakete sind nicht deckungsgleich.
Der Rabatt hängt an der Zahl der Plätze – nicht am Verhandlungsgeschick.
Grundlage ist der veröffentlichte Listenpreis des Tarifs, den ihr wählt. Darauf kommt ein Mengenrabatt, der für den gesamten Verbund gilt – nicht nur für die Plätze oberhalb der Stufengrenze. Jeder kann das nachrechnen, und genau so ist es gemeint.
| Plätze im Verbund | Rabatt Abo Monat / Jahr / 2 Jahre | Rabatt Lifetime |
|---|---|---|
| 5 – 9 | −10 % | −5 % |
| 10 – 19 | −15 % | −8 % |
| 20 – 29 | −20 % | −10 % |
| 30 – 49 | −25 % | −12 % |
| ab 50 | −30 % | −15 % |
Drei Regeln, die wir schriftlich zusagen:
- Kein Aufschlag dafür, dass man knapp unter einer Stufe liegt. Weniger Plätze kosten nie mehr als mehr Plätze. Wer 19 braucht, zahlt den Preis von 20. Wer 47 braucht, zahlt den Preis von 50. Details stehen unten in der Tabelle „Wo die Deckelung greift“ – wir verstecken diesen Punkt nicht, weil er sonst wie ein Rechenfehler aussieht.
- Lifetime wird geringer rabattiert. Eine Lifetime-Lizenz ist eine Einmalzahlung mit 60 Monaten Update-Zusage. Dreissig Prozent Mengenrabatt darauf wären eine Zusage, die wir in fünf Jahren nicht halten könnten. Wir schreiben lieber die kleinere Zahl hin und halten sie.
- Wachst ihr in die nächste Stufe, gilt sie ab der nächsten Abrechnungsperiode – automatisch, ohne Nachverhandlung. Schrumpft ihr, gilt die niedrigere Stufe erst zum Ende der laufenden Periode.
Wo die Deckelung greift
Ein Mengenrabatt auf den Gesamtbestand erzeugt an jeder Stufengrenze rechnerisch einen Sprung: 19 Lizenzen zu 15 Prozent wären teurer als 20 Lizenzen zu 20 Prozent. Wir lösen das, indem der Preis nach oben gedeckelt wird. Bei Business Ultra monatlich betrifft das genau drei Bereiche:
| Plätze | Rohrechnung der eigenen Stufe | ihr zahlt | Ersparnis |
|---|---|---|---|
| 19 | 402,13 € | 398,40 € | 3,73 € |
| 29 | 577,68 € | 560,25 € | 17,43 € |
| 47 – 49 | 915,07 € | 871,50 € | 43,57 € |
Dieselbe Regel gilt für jeden Tarif und jede Laufzeit – nur die Beträge ändern sich. Die Alternative wäre eine stufenweise addierte Staffel wie im White-Label-Modell; die hätte keinen Sprung, brächte bei zehn Plätzen aber rund anderthalb statt fünfzehn Prozent Rabatt. Für kleine Verbünde wäre das keine Verbesserung, sondern eine Verschlechterung.
Business Ultra im Verbund – alle vier Laufzeiten
Listenpreis Business Ultra: 24,90 € pro Monat netto. Das Jahresabo entspricht zehn Monatspreisen (zwei Monate gratis), das 2-Jahres-Abo achtzehn Monatspreisen (minus 25 Prozent), Lifetime sechsunddreißig Monatspreisen. Der Staffelrabatt kommt darauf.
| Plätze Abo / Lifetime | Monatlich | Jahr (2 Monate gratis) | 2 Jahre (−25 %) | Lifetime (einmalig) |
|---|---|---|---|---|
| 5 −10 % / −5 % | 112,05 € 22,41 € je Lizenz | 1.120,50 € 224,10 € je Lizenz | 2.016,90 € 403,38 € je Lizenz | 4.257,90 € 851,58 € je Lizenz |
| 10 −15 % / −8 % | 211,65 € 21,16 € je Lizenz | 2.116,50 € 211,65 € je Lizenz | 3.809,70 € 380,97 € je Lizenz | 8.246,88 € 824,69 € je Lizenz |
| 20 −20 % / −10 % | 398,40 € 19,92 € je Lizenz | 3.984,00 € 199,20 € je Lizenz | 7.171,20 € 358,56 € je Lizenz | 16.135,20 € 806,76 € je Lizenz |
| 30 −25 % / −12 % | 560,25 € 18,68 € je Lizenz | 5.602,50 € 186,75 € je Lizenz | 10.084,50 € 336,15 € je Lizenz | 23.664,96 € 788,83 € je Lizenz |
| 50 −30 % / −15 % | 871,50 € 17,43 € je Lizenz | 8.715,00 € 174,30 € je Lizenz | 15.687,00 € 313,74 € je Lizenz | 38.097,00 € 761,94 € je Lizenz |
| 100 −30 % / −15 % | 1.743,00 € 17,43 € je Lizenz | 17.430,00 € 174,30 € je Lizenz | 31.374,00 € 313,74 € je Lizenz | 76.194,00 € 761,94 € je Lizenz |
Alle Beträge netto zzgl. gesetzlicher USt. Der große Betrag ist der Gesamtpreis für den ganzen Verbund in der jeweiligen Periode, darunter der rechnerische Anteil je Lizenz. Beispiel: 50 Lifetime-Lizenzen Business Ultra kosten einmalig 38.097,00 € statt 44.820,00 € – eine Ersparnis von 6.723,00 €.
Die Listenpreise, auf die der Rabatt gerechnet wird
| Tarif | Monat | Jahr | 2 Jahre | Lifetime | Angabe |
|---|---|---|---|---|---|
| Privat Ultra | 9,90 € | 99,00 € | 178,20 € | 356,40 € | inkl. MwSt |
| Business Basic | 9,90 € | 99,00 € | 178,20 € | 356,40 € | netto |
| Business Pro | 15,90 € | 159,00 € | 286,20 € | 572,40 € | netto |
| Business Ultra | 24,90 € | 249,00 € | 448,20 € | 896,40 € | netto |
| Vereinspilot Basic | 8,90 € | 89,00 € | 160,20 € | 320,40 € | netto |
| Vereinspilot Pro | 15,90 € | 159,00 € | 286,20 € | 572,40 € | netto |
| Vereinspilot Ultra | 24,90 € | 249,00 € | 448,20 € | 896,40 € | netto |
Privat-Tarife sind Endpreise inklusive gesetzlicher MwSt (B2C), Business- und Vereinstarife netto zzgl. USt (B2B) – identisch zur Preisseite, weil beide Seiten dieselbe Quelle benutzen. Sammellizenzen sind für alle hier gelisteten Tarife möglich, und ein Verbund darf gemischt sein: fünf mal Ultra plus zwanzig mal Pro ergibt fünfundzwanzig Plätze und damit die Stufe „ab 20“. Der Rabatt wird dann auf jeden Listenpreis einzeln gerechnet.
Ein Vertragspartner, viele Plätze – und ihr entscheidet, wer sie bekommt.
Das ist der Unterschied zu „wir kaufen halt dreißig Einzellizenzen“. Ein Verbund hat einen Hauptlizenznehmer: eine Firma, eine Kanzlei, einen Verband, eine Systemzentrale. Der Hauptlizenznehmer ist unser Vertragspartner, bekommt eine Rechnung und verfügt über die Plätze.
Ein Vertrag, eine Rechnung
Nicht dreißig Einzelverträge mit dreißig Kündigungsfristen, sondern ein Vertrag mit dem Hauptlizenznehmer und eine Sammelrechnung mit Positionsaufstellung je Platz. Buchhalterisch eine Eingangsrechnung, auf Wunsch mit Kostenstelle je Platz.
Plätze sind benannt, nicht anonym
Jede Lizenz wird auf eine Person oder einen Mandanten ausgestellt und ist per Ed25519-Signatur an diesen Namen gebunden. Der Hauptlizenznehmer meldet uns, wer einen Platz bekommt; die Lizenzdatei geht direkt an diese Adresse oder gesammelt an euch.
Plätze sind übertragbar
Verlässt jemand das Unternehmen oder endet ein Mandat, wird der Platz neu ausgestellt: alte Lizenz auf die signierte Widerrufsliste, neue Lizenz auf den Nachfolger. Vertrag und Preis bleiben unverändert. Ein Platz ist ein Platz, keine verbrannte Seriennummer.
Local-First bleibt Local-First
Der Hauptlizenznehmer bekommt dadurch keinen Zugriff auf die Daten der Platzinhaber. Jede Installation läuft auf eigener Hardware, die Datenbank bleibt dort. Wir könnten euch diese Daten auch dann nicht geben, wenn ihr danach fragt – es gibt keinen Server, auf dem sie lägen.
Mandanten in einer Installation?
Dann braucht ihr keine Sammellizenz, sondern ein Mandanten-Kontingent: Business Pro führt den eigenen Betrieb plus vier weitere, Business Ultra plus zehn – in einer Installation, mit Rollen je Benutzer. Die Sammellizenz ist für den anderen Fall: viele getrennte Installationen bei verschiedenen Leuten.
Was heute noch manuell läuft
Die Platzverwaltung im Verbund erledigen wir derzeit auf Zuruf: ihr meldet Zu- und Abgänge per Mail oder über das Portal, wir stellen aus und widerrufen. Eine Selbstbedienungs-Konsole für den Hauptlizenznehmer ist geplant, aber noch nicht gebaut – wir schreiben sie nicht hin, bevor sie läuft.
Ehrliche Grenze beim Widerruf. PilotOS läuft local-first und telefoniert nicht nach Hause. Ein zurückgezogener Platz wird über die signierte Widerrufsliste ungültig; wirksam wird das, sobald die betroffene Installation diese Liste das nächste Mal abruft. Wer sein Gerät dauerhaft offline hält, kann die alte Lizenz weiter benutzen. Das ist der Preis der Cloud-Freiheit, und wir stellen ihn nicht anders dar, als er ist.
Für wen die Sammellizenz gebaut ist
Gemeinsamer Nenner: mehrere Leute, die jeweils eigenständig arbeiten und deren Daten getrennt bleiben müssen – aber eine Stelle, die zahlt und verwaltet.
Kleinere Kanzleien & Steuerbüros
Wenn nicht alles auf einem Server laufen soll, sondern jeder Berater seine eigene Standalone-Installation braucht – etwa weil Mandatsgruppen strikt getrennt gehören, weil im Homeoffice ohne Netzzugriff gearbeitet wird oder weil ein Berufsträger sein eigenes Gerät verantwortet.
Läuft dagegen alles in einem Büro auf einer Installation, nehmt das Mandanten-Kontingent – das ist deutlich billiger.
Einkaufsgemeinschaften
Die EK-Gemeinschaft beschafft für ihre Mitglieder – und die Software gehört genauso dazu wie die Konditionen beim Lieferanten. Ein Rahmenvertrag, eine Rechnung an die Zentrale, jedes Mitgliedsunternehmen bucht auf eigener Hardware. Kein Mitglied sieht die Zahlen des anderen, die Gemeinschaft auch nicht.
Arbeits- und Bürogemeinschaften
ARGEn, Praxis- und Bürogemeinschaften, Kooperationen auf Zeit: rechtlich getrennte Betriebe, die sich Infrastruktur teilen, aber keine Buchhaltung. Der Staffelrabatt greift über alle Beteiligten zusammen, die Datenhaltung bleibt getrennt – was bei geteilter Buchhaltungssoftware regelmäßig zum Problem wird.
Finanzvertriebe und ihre Mitarbeiter
Handelsvertreter nach § 84 HGB sind selbständig und führen eine eigene Buchhaltung – mit eigener EÜR, eigener Umsatzsteuer und eigenen Betriebsausgaben. Der Vertrieb kann sie ausstatten, ohne Einblick in ihre Zahlen zu bekommen und ohne dass daraus ein Arbeitsverhältnis-Indiz wird. Genau deshalb ist die strikte Datentrennung hier kein Detail, sondern der Punkt.
Verbände, Kammern, Genossenschaften
Eine Mitgliederleistung, die man tatsächlich benutzt – statt des nächsten Rabattgutscheins. Die Geschäftsstelle verwaltet die Plätze, die Mitglieder buchen lokal. Bei dreistelligen Mitgliederzahlen rechnen wir gegen, ob White-Label für euch billiger ist.
Franchise-Systeme & Arbeitgeber
Systemzentralen, die ihren Franchisenehmern eine einheitliche Buchhaltung mitgeben wollen, ohne deren Zahlen zu sehen. Oder Arbeitgeber, die Mitarbeitern die private Finanzübersicht als Benefit bezahlen – auf deren eigener Hardware, ohne dass die Personalabteilung je hineinsieht.
Ab wann White-Label als reine Kostenrechnung günstiger ist
Diese Tabelle beantwortet nur eine Frage: Was überweist ihr an uns? Links die Sammellizenz (Business Ultra, monatlich), rechts White-Label mit 145,00 € Grundgebühr, der stufenweisen Endkunden-Staffel und der Einrichtungsgebühr von 950,00 € auf zwölf Monate verteilt.
| Personen | Sammellizenz Business Ultra | ⌀ je Person | White-Label inkl. 950 € auf 12 Monate | ⌀ je Person | günstiger |
|---|---|---|---|---|---|
| 10 | 211,65 € | 21,16 € | 274,17 € | 27,42 € | Sammellizenz |
| 20 | 398,40 € | 19,92 € | 324,17 € | 16,21 € | White-Label |
| 30 | 560,25 € | 18,68 € | 365,17 € | 12,17 € | White-Label |
| 50 | 871,50 € | 17,43 € | 435,17 € | 8,70 € | White-Label |
| 100 | 1.743,00 € | 17,43 € | 609,07 € | 6,09 € | White-Label |
| 250 | 4.357,50 € | 17,43 € | 968,27 € | 3,87 € | White-Label |
| 500 | 8.715,00 € | 17,43 € | 1.368,27 € | 2,74 € | White-Label |
Warum diese Tabelle allein nicht reicht – und wir sie trotzdem zeigen. Rein rechnerisch kippt es schon bei 20 Personen zugunsten von White-Label. Die Zahl ist ehrlich, aber unvollständig, denn White-Label ist kein Mengenrabatt, sondern ein Geschäftsmodell mit Pflichten:
- Ihr schließt den Vertrag mit jedem Endkunden – nicht wir.
- Ihr leistet den First-Level-Support unter eurem Namen.
- Ihr braucht ein Branding, das jemand pflegt, und zahlt 950,00 € Einrichtung.
- Abgerechnet werden aktive Endkunden. Das Modell trägt sich nur, wenn eure Leute die Software auch benutzen.
- Ihr verkauft weiter und nehmt dafür Geld ein. Bei der Sammellizenz zahlt ihr und verteilt.
Wenn ihr die Lizenzen verschenkt – an Mitarbeiter, Mitglieder, Franchisenehmer – und die Zahl zweistellig oder höher ist, dann ist White-Label tatsächlich der billigere Weg, und wir sagen es euch. Wenn ihr unter zwanzig Plätzen liegt, keine eigene Marke braucht oder keine Lust auf eine eigene Support-Hotline habt, ist die Sammellizenz der vernünftigere. Nennt uns eure Zahl, wir rechnen beide Wege durch – auch wenn das Ergebnis gegen unser teureres Angebot spricht.
Drei Wege, mehrere Leute auszustatten
1. Mandanten-Kontingent im Business-Tarif
Eine Installation, mehrere Mandanten getrennt geführt. Business Pro bis drei, Business Ultra bis zehn Mandanten inklusive, jeder weitere gegen Aufpreis. Der billigste Weg, solange alles auf einem Rechner läuft.
2. Enterprise-Zugang
Multi-Mandanten, Coaching- und Consulting-Modul, Jurapilot, individuelle Einrichtung und Support. Grundpreis 50,00 – 250,00 € netto im Monat plus nutzerabhängiger Anteil – ohne Einrichtungsgebühr für ein Label.
3. Sammellizenz mit Hauptlizenznehmer
Viele getrennte Installationen bei verschiedenen Personen, ein Vertrag, eine Rechnung, Staffelrabatt ab fünf Plätzen. Der Weg für Verbände, Kammern, Franchise-Systeme, Genossenschaften und Arbeitgeber, die ihren Leuten etwas mitgeben wollen.
Sammellizenzen – kurz beantwortet
Ab wie vielen Lizenzen gibt es eine Sammellizenz?
Ab fünf. Darunter rechnet sich der Verwaltungsaufwand für beide Seiten nicht – da sind Einzellizenzen einfacher. Ab fünf Plätzen greift die Staffel mit zehn Prozent, ab zehn mit fünfzehn, ab zwanzig mit zwanzig, ab dreißig mit fünfundzwanzig und ab fünfzig mit dreißig Prozent.
Stand
Gilt der Rabatt auf alle Lizenzen oder nur auf die oberhalb der Stufe?
Auf alle. Wer fünfzig Plätze bucht, zahlt auf alle fünfzig den Satz von dreißig Prozent – nicht nur auf die ab dem fünfzigsten. Das ist bewusst anders geregelt als die White-Label-Staffel je Endkunde, die stufenweise addiert wird: dort geht es um eine laufende Gebühr je Endkunde, hier um einen Mengenrabatt auf einen veröffentlichten Listenpreis.
Stand
Was passiert, wenn wir knapp unter einer Stufengrenze liegen?
Dann zahlt ihr automatisch den Preis der nächsten Stufe, falls der niedriger ist. Neunzehn Business-Ultra-Lizenzen kosten monatlich 398,40 € – genauso viel wie zwanzig, obwohl die Rohrechnung der eigenen Stufe 402,13 € ergeben würde. Ein Aufschlag dafür, dass man eine Lizenz zu wenig braucht, wäre Unsinn.
Stand
Können wir verschiedene Tarife in einem Verbund mischen?
Ja. Die Geschäftsführung bekommt Business Ultra, der Außendienst Business Basic, der Vorstand Privat Ultra. Die Stufe richtet sich nach der Gesamtzahl der Plätze, der Rabatt wird auf jeden Listenpreis einzeln gerechnet.
Stand
Gilt der Staffelrabatt auch auf Lifetime-Lizenzen?
Ja, aber niedriger: fünf bis fünfzehn Prozent statt zehn bis dreißig. Grund: eine Lifetime-Lizenz ist eine Einmalzahlung mit sechzig Monaten Update-Zusage. Ein Rabatt, der diese Zusage untergräbt, wäre ein Versprechen auf Kosten späterer Jahre. Kombinieren lässt sich beides: ein Verbund darf Abo- und Lifetime-Plätze mischen.
Stand
Kann der Hauptlizenznehmer die Daten der Platzinhaber sehen?
Nein. Jede Installation läuft local-first auf eigener Hardware. Es gibt keinen zentralen Datenbestand, auf den ein Hauptlizenznehmer zugreifen könnte – auch wir haben keinen. Der Hauptlizenznehmer verwaltet Plätze, nicht Inhalte. Das ist arbeitsrechtlich und datenschutzrechtlich der entscheidende Punkt, wenn ihr Mitarbeitern Lizenzen gebt.
Stand
Was passiert, wenn ein Mitarbeiter geht?
Der Platz wird neu ausgestellt: alte Lizenz auf die signierte Widerrufsliste, neue Lizenz auf den Nachfolger. Vertrag und Preis bleiben unverändert. Ehrliche Einschränkung: Der Widerruf greift, sobald die betroffene Installation die Liste abruft – ein dauerhaft offline gehaltenes Gerät erreicht er nicht.
Stand
Gibt es eine Einrichtungsgebühr?
Nein. Die fällt nur bei White-Label an (ab 950,00 €), weil dort Branding, Prüfung, Freischaltung und Einweisung dahinterstehen. Eine Sammellizenz ist derselbe Vertrag wie ein Einzelabo, nur mehrfach und günstiger.
Stand
Ist eine Sammellizenz kündbar wie ein normales Abo?
Ja, mit denselben Fristen wie der jeweilige Einzeltarif. Monats- und Jahresabos sind kündbar, das 2-Jahres-Abo läuft über seine Laufzeit, Lifetime ist gekauft und bleibt euch. Es gibt keine Mindestabnahmedauer, die über den gewählten Tarif hinausgeht, und keine Vertragsstrafe fürs Schrumpfen.
Stand
Wir sind ein Verein – zählen unsere Mitglieder als Plätze?
Nur, wenn jedes Mitglied eine eigene Installation bekommen soll. Für die Vereinsverwaltung selbst braucht ihr eine Lizenz mit passender Mitglieder-Staffel – Vereinspilot Ultra deckt unbegrenzt viele Mitglieder für 24,90 € netto im Monat ab. Verwechselt das nicht: Mitglieder in der Verwaltung sind Datensätze, Plätze im Verbund sind Menschen mit eigener Software.
Stand
Was, wenn wir deutlich mehr als hundert Plätze brauchen?
Dann rechnen wir individuell – und prüfen dabei ehrlich gegen, ob White-Label für euch nicht der günstigere Weg ist. Ab dieser Größe liegt die White-Label-Kalkulation in aller Regel deutlich darunter, und wir sagen das lieber vorher als hinterher.
Stand
Sind das verbindliche Preise?
Es sind verbindliche Rabattstufen auf veröffentlichte Listenpreise – jeder kann sie nachrechnen. Ein Angebot im Sinne des § 145 BGB ist diese Seite nicht; verbindlich ist allein das schriftliche Angebot. Stand 09/2026.
Stand
Nennt uns eure Zahl – wir rechnen beide Wege durch.
Wie viele Plätze, welcher Tarif, welche Laufzeit? Ihr bekommt eine Gegenüberstellung von Sammellizenz, Enterprise und White-Label mit euren Zahlen – und eine Empfehlung, auch wenn sie gegen das teurere Angebot spricht.