Dein Lager bucht sich selbst – direkt in die Buchhaltung, nicht in eine Extra-Software
Eine Warenwirtschaft, die jede Lagerbewegung automatisch in FiBu, EÜR und Kasse verbucht – plus Marktplatz-Import aus Amazon, eBay, Etsy und Rakuten, plus Bewertung nach FIFO oder Durchschnitt mit Inventur auf Knopfdruck. Getrennte Programme zwingen dich, Wareneingang und -ausgang separat nachzubuchen; bei PilotOS ist es eine Wahrheit statt zweier Systeme, die am Monatsende nicht zusammenpassen.

Dein Lager, immer im Griff – konkret
Bestand & Bewertung auf Knopfdruck
Lagerbestände, Ein- und Ausgänge, Bewertung nach Durchschnitt oder FIFO — jederzeit inventurfähig.
Marktplatz-Import ohne Tippen
Bestellungen aus Amazon, eBay, Etsy und Rakuten importieren und automatisch verbuchen.
Alles verzahnt, nichts doppelt
Artikel, Faktura, Provisionsabrechnung und Buchhaltung greifen ineinander — eine Buchung, keine Doppelerfassung zwischen Insellösungen.
Bestand ist bewertetes Vermögen – kein Bauchgefühl
Ein Lagerbestand ist nicht nur eine Zahl an Stücken, sondern ein Wert in deiner Bilanz. Und dieser Wert hängt an der Bewertungsmethode. PilotOS bewertet wahlweise nach dem gewogenen Durchschnitt – jeder Zugang mischt sich in einen neuen Durchschnittspreis – oder nach FIFO, bei dem die zuerst gekauften Waren als zuerst verbraucht gelten. Welche Methode du wählst, muss stetig fortgeführt werden (Grundsatz der Bewertungsstetigkeit), sonst lässt sich der Gewinn durch Umschalten schönrechnen. Zum Bilanzstichtag greift zusätzlich das Niederstwertprinzip: Ist der aktuelle Marktpreis niedriger als der Einkaufspreis, wird abgewertet – Ladenhüter blähen deinen Gewinn also nicht künstlich auf.
Damit dieser Wert stimmt, verlangt das Handelsrecht eine Inventur (§ 240 HGB). PilotOS unterstützt beide üblichen Wege: die Stichtagsinventur zum Bilanzstichtag und die permanente Inventur, bei der laufend gezählt wird und nicht alles am Jahresende stillsteht. Das Zählprotokoll lässt sich auch mobil erfassen – man geht mit dem Handy durchs Lager, statt Listen abzuhaken – und die Bestände werden GoBD-konform, also nachvollziehbar und unveränderbar, fortgeschrieben.
Vom Wareneingang bis in die Gewinn- und Verlustrechnung
Die meisten Warenwirtschafts-Programme sind von der Buchhaltung getrennt: Wareneingänge und -ausgänge werden im Lagerprogramm erfasst und müssen separat oder per Export in die Finanzbuchhaltung nachgebucht werden. PilotOS verzahnt Warenwirtschaft und Buchhaltung ohne Doppelerfassung – der eigentliche Gewinn liegt darin, dass eine Bewegung nur einmal erfasst wird und überall ankommt. Ein Wareneingang erhöht den Bestand und bucht zugleich die Verbindlichkeit gegenüber dem Lieferanten. Ein Verkauf reduziert den Bestand, bucht den Wareneinsatz und fließt über die Faktura direkt in Umsatz und Umsatzsteuer. So landet die Bestandsveränderung automatisch in der Gewinn- und Verlustrechnung – ohne dass du am Jahresende Inventurdifferenzen von Hand nachbuchst.
Darüber hinaus denkt das System mit: Ein hinterlegter Mindestbestand löst einen Bestellvorschlag aus, bevor ein Artikel ausgeht; Chargen- und Seriennummern sorgen für Rückverfolgbarkeit bei Garantie, Rückruf oder Mindesthaltbarkeit; und der Marktplatz-Import aus Amazon, eBay, Etsy und Rakuten übernimmt Bestellungen samt Retouren, statt sie doppelt zu tippen. Weil Artikel, Faktura, Provisionsabrechnung und Buchhaltung dieselbe Datenbasis teilen, gibt es keine Insel, an der Bestände und Zahlen auseinanderlaufen.
Bestellwesen und die Kennzahlen, die dein Lager gesund halten
Ein Lager ist teuer, wenn es zu voll ist – und teurer, wenn es leer ist und ein Verkauf platzt. Genau dazwischen steuert eine gute Warenwirtschaft. Aus dem hinterlegten Mindestbestand und der tatsächlichen Verkaufsgeschwindigkeit entsteht ein Bestellvorschlag, der weder zu früh Kapital bindet noch zu spät kommt. Die Bestellung geht an den Lieferanten, der Wareneingang wird gegen die Bestellung geprüft (Menge, Preis, Vollständigkeit), und erst dann fließt der Zugang in den Bestand. So fällt schon beim Eingang auf, wenn eine Lieferung unvollständig ist oder ein Einkaufspreis nicht zur Bestellung passt.
Damit du dein Sortiment nicht nach Bauchgefühl führst, liefert PilotOS die klassischen Lager-Kennzahlen. Die Umschlagshäufigkeit zeigt, wie oft sich ein Artikel im Jahr komplett verkauft; die daraus abgeleitete Lagerreichweite, wie viele Tage der aktuelle Bestand noch trägt. Eine ABC-Analyse trennt die wenigen Artikel, die den Großteil des Umsatzes tragen, von der Masse der Nebenläufer – und macht die Ladenhüter sichtbar, die nur Platz und Kapital binden. Wer diese Zahlen kennt, bestellt gezielter, verhandelt bei den A-Artikeln bessere Konditionen und räumt Ladenhüter rechtzeitig ab, statt sie am Jahresende abwerten zu müssen.
Weil all das auf denselben Buchungen beruht wie Faktura und Buchhaltung, sind die Kennzahlen immer aktuell und stimmen mit der Bilanz überein – kein getrenntes Lager-Tool, dessen Zahlen am Monatsende nicht zur Buchhaltung passen.
Inventur, Chargen und Seriennummern rechtssicher führen
Zum Bilanzstichtag muss der Bestand tatsächlich vorhanden und bewertet sein – das verlangt § 240 HGB. PilotOS unterstützt die drei zulässigen Verfahren: die Stichtagsinventur am Bilanzstichtag, die zeitlich vor- oder nachverlegte Inventur und die permanente Inventur, bei der die laufend fortgeschriebenen Bestände einmal im Jahr körperlich überprüft werden. Beim Zählen werden Soll- und Ist-Bestand gegenübergestellt, Differenzen dokumentiert und als Inventurdifferenz verbucht – nachvollziehbar, damit die Bewertung einer Prüfung standhält.
Für bestimmte Branchen ist die lückenlose Rückverfolgung Pflicht. Chargennummern mit Mindesthaltbarkeitsdatum sind in Lebensmittel- und Pharmahandel vorgeschrieben, Seriennummern bei hochwertiger Technik für Garantie und Gewährleistung. PilotOS führt beide über den gesamten Weg – vom Wareneingang über die Lagerbewegung bis zum Verkaufsbeleg. So lässt sich im Rückruffall in Sekunden feststellen, welche Charge an welchen Kunden ging, und bei einer Reklamation belegen, wann ein bestimmtes Gerät geliefert wurde. Ohne diese Kette bleibt im Ernstfall nur der teure Pauschalrückruf des gesamten Bestands.
Lagerbewertung nach FIFO, LIFO und Niederstwertprinzip
Die Warenwirtschaft bewertet deinen Bestand auf Knopfdruck nach gleitendem Durchschnitt, FIFO und LIFO — und stellt die drei Verfahren direkt gegenüber. FIFO ist handels- und steuerrechtlich der Regelfall (§256 HGB), LIFO nur unter Voraussetzungen zulässig. Zusätzlich prüft PilotOS das Niederstwertprinzip (§253 HGB): Liegt der Marktpreis unter dem Einstand, wird der niedrigere Wert angesetzt und die nötige Abwertung ausgewiesen. So siehst du zum Stichtag, was dein Lager wirklich wert ist.
Für rückverfolgbare Waren kommen Serien- und Chargennummern dazu, jeweils mit Status (verfügbar, reserviert, verkauft, gesperrt). Chargen mit Mindesthaltbarkeitsdatum überwacht das Programm und warnt rechtzeitig vor Ablauf — die MHD-Warnung zeigt die nächsten 30 Tage. Damit erfüllt die Warenwirtschaft die Anforderungen an Nachverfolgbarkeit und Bewertung, die im Handel und in der Produktion zählen.
Gut zu wissen
Wie wird bewertet?
Nach gewogenem Durchschnitt oder FIFO – stetig fortgeführt, mit Niederstwertprinzip zum Stichtag.
Stand
Ist eine Inventur möglich?
Ja, Stichtags- und permanente Inventur mit Zählprotokoll (auch mobil) und GoBD-konformer Fortschreibung.
Stand
Welche Marktplätze?
Amazon, eBay, Etsy und Rakuten per Bestellimport inklusive Retouren.
Stand
Chargen & Seriennummern?
Ja, für Rückverfolgbarkeit, Garantie und Produkte mit Mindesthaltbarkeit.
Stand
Rechnet es mit der FiBu zusammen?
Ja, Wareneinsatz und Bestandsveränderung fließen direkt in die GuV.
Stand
Läuft es lokal?
Ja, die komplette Lagerverwaltung läuft wie das gesamte System lokal auf deiner Hardware – auch für Kleinbetriebe bleiben Bestands- und Lieferantendaten im eigenen Haus statt in einer Cloud — ohne Auftragsverarbeitung mit einem Dritten.
Stand
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FIFO-Bewertung
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