Preise, die die Kosten decken – und trotzdem den Markt treffen.
PilotOS kalkuliert Verkaufspreise über Zuschlags- und Deckungsbeitragsrechnung, ermittelt den nötigen Stundensatz und zeigt, ab wann ein Auftrag verdient.

Preiskalkulation – konkret
Zuschlagskalkulation
Von den Einzelkosten zum Angebotspreis.
Deckungsbeitrag
Was ein Auftrag zur Fixkostendeckung beiträgt.
Stundensatz
Der Satz, den du wirklich verlangen musst.
Warum zu billig verkaufen schleichend ruiniert
Viele Betriebe kalkulieren nach Gefühl oder orientieren sich am Wettbewerb, ohne ihre eigenen Kosten zu kennen. Das Ergebnis: Preise, die die Vollkosten nicht decken. Jeder Auftrag bringt Umsatz, aber am Jahresende bleibt nichts – oder es fehlt.
Eine saubere Kalkulation dreht das um. Sie beginnt bei den tatsächlichen Kosten – Material, Arbeitszeit, anteilige Fixkosten – und baut darauf den Preis auf. PilotOS macht diese Rechnung nachvollziehbar, statt sie dem Bauchgefühl zu überlassen.
Eine gute Kalkulation ist zudem die Grundlage jeder Preisverhandlung. Wer seine Preisuntergrenze kennt, verhandelt sicher und weiß genau, wie weit er gehen kann, ohne ins Minus zu geraten. PilotOS zeigt diese Grenze in Euro, sodass ein Rabatt eine bewusste Entscheidung wird statt eines Nachgebens, dessen Folgen erst im Jahresabschluss sichtbar werden.
Zuschlags- und Deckungsbeitragsrechnung
Die Zuschlagskalkulation addiert auf die Einzelkosten Gemeinkostenzuschläge, Wagnis und Gewinn und führt so zum Angebotspreis – der klassische Weg in Handwerk und Handel. Die Deckungsbeitragsrechnung fragt umgekehrt, was ein Auftrag über seine variablen Kosten hinaus zur Deckung der Fixkosten beiträgt.
Beide Sichten sind nützlich: Die Vollkostenrechnung schützt vor dauerhaft zu niedrigen Preisen, die Teilkostenrechnung hilft bei der Frage, ob ein Zusatzauftrag in einer ruhigen Phase auch unter Vollkostenpreis noch lohnt. PilotOS zeigt beide.
Der ehrliche Stundensatz
Dienstleister unterschätzen ihren nötigen Stundensatz fast immer, weil sie nur die produktiven Stunden sehen. Tatsächlich müssen Urlaub, Krankheit, Verwaltung, Weiterbildung und Fixkosten auf die wirklich fakturierbaren Stunden umgelegt werden.
PilotOS rechnet vom Zielgewinn und den Fixkosten rückwärts zum Stundensatz, der nötig ist, um am Ende auf null oder in die Gewinnzone zu kommen. Diese Zahl ist oft ernüchternd – und genau deshalb so wertvoll.
Rabatte und Skonto von vornherein einpreisen
Wer erst kalkuliert und dann Rabatt gibt, verschenkt seine Marge. Nachlässe und Skonto müssen in der Kalkulation berücksichtigt sein, damit auch der reduzierte Preis noch die Kosten deckt und einen Gewinn lässt.
PilotOS rechnet Rabattstufen und Skonto in die Kalkulation ein und zeigt, wie weit der Preis sinken darf, bevor der Auftrag verlustig wird. Damit wird aus dem Verhandeln am Telefon eine kontrollierte Entscheidung statt eines Bauchgefühls.
Die Preisuntergrenze in schwachen Zeiten
In einer Auslastungsdelle stellt sich die Frage: Soll ich einen Auftrag annehmen, der die Vollkosten nicht deckt? Kurzfristig lautet die Antwort oft ja – solange der Preis über den variablen Kosten liegt, trägt der Auftrag zur Deckung der ohnehin laufenden Fixkosten bei.
PilotOS zeigt beide Grenzen: die langfristige Vollkosten-Untergrenze, unter die man dauerhaft nicht gehen darf, und die kurzfristige Teilkosten-Untergrenze für die Notzeit. Diese Trennung verhindert zwei Fehler – das Ablehnen eines noch lohnenden Auftrags und das dauerhafte Verkaufen unter Wert.
Zu billig zu verkaufen ruiniert schleichend, weil jeder einzelne Auftrag Umsatz bringt und der Schaden erst in der Jahressumme sichtbar wird. Eine Kalkulation, die bei den echten Kosten ansetzt, dreht das um: Sie zeigt vor dem Angebot, ob ein Preis trägt. PilotOS macht diese Rechnung nachvollziehbar, statt sie dem Bauchgefühl zu überlassen.
Besonders wertvoll ist die ehrliche Ermittlung des Stundensatzes, den Dienstleister fast immer unterschätzen. Weil nur ein Teil der Arbeitszeit fakturierbar ist, müssen Urlaub, Verwaltung und Fixkosten auf die produktiven Stunden umgelegt werden. PilotOS rechnet vom Zielgewinn rückwärts zum nötigen Satz – eine oft ernüchternde, aber unverzichtbare Zahl.
Gut zu wissen
Was ist Zuschlagskalkulation?
Der Aufbau des Preises von den Einzelkosten über Zuschläge zum Angebotspreis.
Stand
Und Deckungsbeitrag?
Was ein Auftrag über die variablen Kosten hinaus zur Fixkostendeckung beiträgt.
Stand
Warum Stundensatz berechnen?
Weil nicht alle Arbeitsstunden fakturierbar sind.
Stand
Vollkosten oder Teilkosten?
PilotOS zeigt beide für unterschiedliche Entscheidungen.
Stand
Woher kommen die Kostendaten?
Aus Buchhaltung, Fixkosten und Artikelstamm.
Stand
Sehe ich die Preisuntergrenze?
Ja, ab welchem Preis ein Auftrag nicht mehr trägt.
Stand
Auftrag unter Vollkosten annehmen?
Kurzfristig ja, solange der Preis über den variablen Kosten liegt.
Stand
Zwei Preisuntergrenzen?
Vollkosten langfristig, Teilkosten für die Notzeit.
Stand
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