Cloud-Komfort.
Ohne die Cloud.
Deine sevDesk-Alternative soll können, was du an sevDesk gewohnt bist: Rechnungen schreiben, Belege erfassen, ans Finanzamt melden. PilotOS kann das genauso zuverlässig – nur wanderst du dabei nicht mit jedem zusätzlichen Nutzer oder Buchungsvolumen in einen teureren Tarif, und deine Belege, Kontobewegungen und Kundendaten bleiben auf deiner eigenen Hardware statt dauerhaft auf fremden Servern.
Plus: doppelte Buchführung, Kasse mit TSE, Lohnabrechnung und dein privates Haushaltsbuch – alles im selben System, ohne dass für jedes weitere Modul ein neues Abo fällig wird.
PilotOS vs. sevDesk
Gleiche Kernfunktionen wie sevDesk – plus echte Datenhoheit über deine Zahlen.
| Merkmal | PilotOS | sevDesk |
|---|---|---|
| Läuft lokal auf deiner Hardware | Ja | nein (Cloud) |
| Faktura, Belegerfassung, ELSTER | Ja | Ja |
| Doppelte Buchführung (SKR03/04) | Ja | Ja (höhere Tarife) |
| Kasse/TSE, Lohn, Steuererklärung | Ja | nein / Add-ons |
| Privates Haushaltsbuch integriert | Ja | nein |
| Free-Tarif & Lifetime-Kauf | Ja | Abo |
Angaben zu sevDesk nach öffentlich verfügbaren Quellen, Stand 2026. Prüfe aktuelle Konditionen beim Anbieter.
Wann sevDesk die bessere Wahl ist – und wann PilotOS
Stärken von sevDesk
sevDesk zählt zu den etabliertesten Cloud-Buchhaltungslösungen in Deutschland – vor allem bei Freelancern und kleinen Teams beliebt. Die große Stärke: reine Rechnungsstellung. Ein aufgeräumtes Interface, eine große Auswahl an Rechnungsvorlagen, breite Anbindung an Banken, Zahlungsdienstleister und Online-Shops sowie aktiver Support mit vielen Video-Tutorials.
Wer ohnehin im Browser arbeitet, automatische Cloud-Backups schätzt und von jedem Gerät zugreifen will, bekommt mit sevDesk ein rundes, gut dokumentiertes Produkt. Auch die DATEV-Anbindung zum Steuerberater funktioniert zuverlässig.
Preislich liegt sevDesk je nach Paket meist zwischen ca. 15 und 50 Euro netto pro Monat, gestaffelt nach Buchungsvolumen, Nutzerzahl und Zusatzfunktionen wie automatisiertem Belegversand oder erweiterten Auswertungen; doppelte Buchführung gibt es oft erst in den höheren Tarifstufen. Für ein Team, das browserbasiert arbeitet, mehreren Mitarbeitenden gleichzeitig Zugriff gibt und vor allem Rechnungen und Angebote schreibt, bleibt sevDesk eine solide, eingespielte Wahl.
Wann PilotOS besser passt
Willst du die Kontrolle über deine Finanzdaten behalten statt sie dauerhaft einem fremden Rechenzentrum zu überlassen? Dann ist PilotOS die richtige Wahl: Alle Belege, Kontobewegungen und Auswertungen bleiben auf deiner eigenen Hardware. Besonders lohnt sich das für Betriebe, die neben der reinen Rechnungsstellung auch doppelte Buchführung nach SKR03/04, eine TSE-Kasse, Lohnabrechnung oder die private Vermögensplanung in einem System führen wollen.
Lieber einmal kaufen statt dauerhaft mieten? Der Free-Tarif und die Lifetime-Option ersetzen ein Abo, das mit wachsendem Funktionsbedarf automatisch teurer wird. Gerade Einzelunternehmer und kleine Betriebe, die heute nicht wissen, ob sie in einem Jahr drei oder sieben Module brauchen, sparen sich damit die jährliche Tarifprüfung – und bares Geld.
Auch eine TSE-Kasse fürs Ladengeschäft, die Lohnabrechnung für ein bis zwei Mitarbeitende oder die private Steuererklärung brauchen bei PilotOS kein zusätzliches Tool – Funktionen, für die sevDesk-Kunden sonst auf externe Anbieter ausweichen müssen.
Wechsel von sevDesk zu PilotOS
Der Umstieg von sevDesk zu PilotOS ist in der Praxis unkompliziert: Kontakte, offene Rechnungen und Journal exportierst du als CSV bzw. DATEV-Format aus sevDesk und importierst sie in PilotOS. Da beide Systeme auf dem SKR03/SKR04-Kontenrahmen aufbauen, bleibt deine Kontenstruktur beim Wechsel weitgehend erhalten. Am saubersten klappt der Wechsel zu einem Quartals- oder Jahreswechsel, damit Umsatzsteuervoranmeldungen nicht mitten im Zeitraum zwischen zwei Systemen aufgeteilt werden.
- Stammdaten (Kontakte, Artikel, offene Rechnungen) in sevDesk als CSV oder DATEV-Format exportieren.
- Kontenrahmen prüfen: PilotOS erkennt SKR03/SKR04 automatisch und ordnet importierte Buchungen entsprechend zu.
- Export in PilotOS importieren und stichprobenartig gegen die letzten sevDesk-Auswertungen abgleichen.
- Wechseltermin auf Quartals- oder Jahresende legen, damit die Umsatzsteuervoranmeldung nicht mitten im Zeitraum zwischen zwei Systemen aufgeteilt wird.
- Offene Posten, Dauerbelege und laufende Zahlungsdienstleister-Verknüpfungen manuell gegenprüfen, da diese nicht automatisiert mitwandern.
Was PilotOS-Nutzer, die von sevDesk kommen, am meisten überrascht
Der Free-Tarif deckt oft mehr ab als gedacht. Wer aus einem bezahlten sevDesk-Paket kommt, rechnet meist mit Einschränkungen – tatsächlich enthält der kostenlose PilotOS-Tarif für viele Einzelunternehmer bereits Belegerfassung, ELSTER-Anbindung und das Haushaltsbuch, ganz ohne Abo-Zwang.
Firma und Privatleben auf einen Blick. Dass Entnahmen, private Rücklagen und das eigene Haushaltsbuch direkt neben der Firmenbuchhaltung sichtbar sind, überrascht viele positiv – in der reinen Cloud-Buchhaltung war das strikt getrennt oder gar nicht abgebildet.
Kasse und Lohn sind plötzlich Teil desselben Systems. Wer bisher für Ladenkasse oder Lohnabrechnung ein Zusatzprogramm gebraucht hat, spart sich beim Wechsel gleich zwei separate Verträge samt Schnittstellenpflege.
Woran man sich gewöhnen muss: Backups sind nach dem Wechsel eigene Verantwortung. sevDesk sichert automatisch in der Cloud; bei PilotOS richtest du das lokale Backup selbst ein – etwa auf einer externen Platte oder im eigenen Netzwerk. Keine große Hürde, aber ein bewusster Schritt, den man einmal einrichten sollte.
Gut zu wissen
Ist PilotOS günstiger als sevDesk?
Für die meisten Einzelunternehmer und kleinen Betriebe ja: PilotOS bietet einen dauerhaft kostenlosen Free-Tarif und eine Lifetime-Kauf-Option statt eines laufenden Abos. sevDesk startet je nach Paket meist im niedrigen zweistelligen Euro-Bereich pro Monat, doppelte Buchführung und mehrere Nutzer sind oft erst in höheren Tarifstufen enthalten – wer wächst, zahlt in der Regel spürbar mehr.
Kann ich meine sevDesk-Daten zu PilotOS migrieren?
Ja. Kontakte, offene Rechnungen und Buchungsjournal lassen sich aus sevDesk als CSV oder DATEV-Format exportieren und in PilotOS importieren. Da beide auf SKR03/04 basieren, bleibt die Kontenstruktur beim Wechsel erhalten, sodass sich Auswertungen und Vorjahresvergleiche weiter sauber zuordnen lassen.
Was kann sevDesk besser als PilotOS?
sevDesk hat einen Reifegradvorteil bei reinen Cloud-Komfortfunktionen: automatischer Zugriff von jedem Gerät ohne eigene Backups, eine breite Palette an Zahlungsdienstleister- und Online-Shop-Anbindungen sowie ein großes Tutorial-Angebot. Wer ausschließlich browserbasiert und im Team an mehreren Standorten arbeitet, findet dort ein sehr eingespieltes Angebot.
Läuft PilotOS auch ohne Internetverbindung?
Ja, PilotOS läuft lokal auf deiner Windows-Hardware und funktioniert grundsätzlich auch offline. Für ELSTER-Übermittlung, Bank-Abgleich oder Updates ist eine Internetverbindung nötig, die laufende Buchhaltung selbst aber nicht.
Muss ich mich selbst um Backups kümmern, wenn ich von sevDesk zu PilotOS wechsle?
Ja, das ist der wichtigste Gewöhnungspunkt beim Umstieg. Anders als bei der Cloud-Lösung sevDesk sichert PilotOS deine Daten nicht automatisch auf fremden Servern – du solltest ein eigenes Backup-Routine einrichten, etwa auf einer externen Festplatte oder im heimischen Netzwerk. Der Aufwand dafür ist gering, aber es ist ein bewusster Schritt.
Kann ich mit PilotOS auch als kleines Team arbeiten, so wie mit sevDesk?
Ja, PilotOS ist auch für kleine Teams nutzbar. Für sehr große, verteilte Teams mit vielen gleichzeitigen Zugriffen an unterschiedlichen Standorten kann die Cloud-Architektur von sevDesk aber weiterhin praktischer sein.
Deine Zahlen bleiben bei dir
Alles, was du an sevDesk schätzt – plus doppelte Buchführung, Kasse, Lohn und ein Free-Tarif für immer.