Wohlbefinden · WHO-5 · Local-First

Wie stark bist du gerade wirklich belastet?

Der WHO-5-Wohlbefinden-Check ordnet deine Stimmung in wenigen Minuten ein – plus PSS-Stresscheck, konkrete Entlastungstechniken und ein Wochenprogramm. Mit anerkannten Fragebögen und einem klaren Hinweis, wann professionelle Hilfe der richtige nächste Schritt ist.

PilotOS Butler – dein Assistent für dieses Modul

Auf einen Blick

WHO-5 Wohlbefinden

Fünf Fragen, ein Wert von 0–100 – wissenschaftlich etabliert.

Stress erkennen

PSS-Selbstcheck plus Frühwarnzeichen, die zeigen, wann Anspannung zu Belastung wird.

Entlastung & Hilfe

Techniken, Wochenprogramm und Wege zu professioneller Hilfe.

Sofort ausprobieren

Interaktiver Mini-Check – direkt im Browser

WHO-5 Wohlbefinden-Check

In den letzten zwei Wochen … (0 = zu keinem Zeitpunkt, 5 = die ganze Zeit)

Kein Diagnoseinstrument. Wenn es dir anhaltend schlecht geht, sprich mit deiner Hausarztpraxis. In akuter Krise: Telefonseelsorge 0800 111 0 111 / 0800 111 0 222 (rund um die Uhr, kostenlos, anonym), im Notfall 112.

Läuft komplett in deinem Browser – keine Anmeldung, keine Datenübertragung. In PilotOS steckt die ausführliche Version mit Verlauf und Auswertung.

Worum es geht

Belastung greifbar machen

Stress und seelisches Befinden lassen sich schwer in Worte fassen und noch schwerer über die Zeit vergleichen. Das Modul nutzt deshalb etablierte Selbsteinschätzungen: Der GAD-7 erfasst mit sieben Fragen Anzeichen von Angst, der PHQ-9 mit neun Fragen die Stimmungslage, die Brief Resilience Scale (BRS) die Fähigkeit, sich von Belastungen zu erholen. Diese Bögen sind wissenschaftlich geprüft, kurz und liefern einen Wert, der sich über Wochen vergleichen lässt.

Der entscheidende Zusatz ist die Ehrlichkeit über die Grenzen. Es handelt sich um Screening-Instrumente, nicht um Diagnosen. Ein hoher Wert ist ein Signal, genauer hinzusehen, kein medizinisches Urteil. Das Modul sagt das ausdrücklich und lädt dazu ein, auffällige Ergebnisse mit einer Fachperson zu besprechen, statt sie selbst zu deuten.

Der Nutzen

Verantwortungsvoll mit dem Ernstfall umgehen

Anders als viele Wohlfühl-Apps blendet dieses Modul den Ernstfall nicht aus. Der PHQ-9 enthält eine Frage zu Gedanken, sich etwas anzutun. Werden solche Gedanken angegeben, beschwichtigt das Modul nicht und macht auch keine hohle Motivationsansage, sondern weist deutlich und ruhig auf Hilfsangebote hin – etwa die Telefonseelsorge, die rund um die Uhr erreichbar ist. Diese klare Reaktion ist bewusst so gestaltet, weil hier nichts wichtiger ist als ein Weg zu echter Hilfe.

Für den Alltag bietet das Modul eine Struktur, ohne zu drängen: kurze, regelmäßige Einträge, aus denen ein Verlauf entsteht. So wird sichtbar, ob die Belastung über Wochen zu- oder abnimmt, und ob bestimmte Phasen mit mehr Anspannung zusammenfallen. Das ersetzt keine Therapie, kann aber helfen, Muster zu erkennen und rechtzeitig etwas zu ändern.

Sensible Daten

Höchst sensible Daten, lokal gehalten

Angaben zu Stimmung, Angst und Belastung sind besonders schützenswert. Deshalb läuft das Modul strikt lokal: Die Antworten bleiben auf eurem Gerät, es gibt kein Konto und keinen Server, der psychische Daten sammelt oder auswertet. Gerade in diesem Bereich wäre alles andere fahrlässig.

Als Teil des Wohlbefinden-Bereichs steht Stress neben Schlaf, Stimmung und Gewohnheiten. Diese Themen hängen zusammen, und wer möchte, betrachtet sie gemeinsam. Doch das Modul funktioniert auch für sich – und in jedem Fall bleibt der wichtigste Satz bestehen: Bei ernster Belastung ist professionelle Hilfe der richtige Schritt, und dieses Werkzeug ersetzt sie nicht.

So gehst du vor

Eine Routine für regelmäßige Selbstchecks aufbauen

Eine Selbsteinschätzung entfaltet ihren Wert erst über die Zeit. Ein einzelner Check ist eine Momentaufnahme; erst der wiederkehrende Blick macht Veränderungen sichtbar. Vier Punkte helfen dabei, daraus eine tragfähige Gewohnheit statt eines einmaligen Experiments zu machen.

Einen festen Rhythmus wählen

Ein Check pro Woche, immer am gleichen Tag, liefert vergleichbare Werte. Tägliche Einträge sind selten nötig und führen eher zu Ermüdung als zu einem besseren Bild.

Ehrlich statt beschönigend antworten

Der Wert ist nur so aussagekräftig wie die Antworten. Wer sich beim Ausfüllen schönredet, verliert genau das, was die Fragebögen leisten sollen: einen realistischen Blick auf die eigene Verfassung.

Den Verlauf betrachten, nicht den Einzelwert

Ein einzelner niedriger Wert sagt wenig aus. Erst der Trend über mehrere Wochen zeigt, ob sich etwas verschlechtert oder eine schwierige Phase wieder abklingt.

Auffälligkeiten ansprechen, nicht nur notieren

Ein dauerhaft niedriger Wert oder eine auffällige Antwort ist ein Anlass zum Handeln – etwa ein Gespräch mit der Hausarztpraxis oder einer Vertrauensperson, nicht nur ein weiterer Eintrag im Verlauf.

Häufige Fragen

Wohlbefinden & Stress – häufige Fragen

Ist der WHO-5 eine Diagnose?

Nein. Der WHO-5 ist ein etabliertes Screening für das allgemeine Wohlbefinden. Ein niedriger Wert ist ein Hinweis, kein Befund – für eine Einordnung ist ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe da.

Stand 

Was, wenn es mir gerade sehr schlecht geht?

Du bist nicht allein. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr kostenlos und anonym erreichbar unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, in akuter Gefahr die 112.

Stand 

Bleiben meine Antworten privat?

Ja. Der Check läuft ausschließlich in deinem Browser – nichts wird gespeichert oder übertragen.

Stand 

Wie oft sollte ich den Check machen?

Ein fester Rhythmus, etwa einmal pro Woche, liefert die aussagekräftigsten Vergleichswerte. Wichtiger als die Häufigkeit ist, dass du regelmäßig und ehrlich antwortest.

Stand 

Was mache ich mit einem auffälligen Ergebnis?

Ein auffälliger Wert ist ein Anlass, das Gespräch zu suchen – mit einer Vertrauensperson oder der Hausarztpraxis. Das Modul zeigt Tendenzen, eine fachliche Einordnung ersetzt es nicht.

Stand 

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