Fahrkosten- & Pendlerpauschale-Rechner 2026
Wie viel Pendlerpauschale bekommst du 2026? – in Sekunden beantwortet. PilotOS-Rechner kann das – plus automatisches Fahrtenbuch, das deine Fahrten direkt in die Steuererklärung übernimmt.
Wer beim Ausfüllen der Steuererklärung nur schnell schätzt oder die Fahrten zur Arbeit ganz vergisst, verschenkt bei 25 Kilometern und 220 Arbeitstagen schnell mehrere hundert Euro Steuererstattung im Jahr.
Dieser Rechner ermittelt deine Entfernungspauschale für 2026 – einheitlich 38 Cent ab dem ersten Kilometer – sowie den Jahresbetrag und die geschätzte Steuerersparnis, in Sekunden und ohne Anmeldung.
Neu ab 2026: Die Entfernungspauschale beträgt einheitlich 38 Cent je Entfernungskilometer – schon ab dem ersten Kilometer (bisher galten 30 Cent für die ersten 20 km). Angesetzt wird die einfache Strecke, einmal je Arbeitstag.
Alle hier verwendeten Rechtswerte mit Gültigkeit, Norm und Prüfdatum stehen offen im Register – Stand der Rechtswerte.
ButlerIn einfachen Worten – was rechne ich hier?
Wer zur Arbeit pendelt, darf pro Entfernungskilometer eine Pauschale von der Steuer absetzen – egal ob du Auto, Bahn oder Fahrrad nutzt. Das senkt dein zu versteuerndes Einkommen und damit deine Steuer.
Das gibst du ein:
- Entfernung: einfache Strecke Wohnung–Arbeit in Kilometern (nicht Hin- und Rückweg).
- Arbeitstage pro Jahr: meist 220–230 bei einer 5-Tage-Woche.
- Grenzsteuersatz: der Satz, mit dem dein letzter Euro besteuert wird – damit die tatsächliche Ersparnis geschätzt wird.
Butler-Tipp: Ohne eigenes Auto (z. B. Bahn) ist die Pauschale auf 4.500 Euro/Jahr gedeckelt; mit Pkw gibt es keinen Deckel. Sammle Nachweise, falls das Finanzamt nachfragt.
Auf einen Blick
AntragswegSo bekommst du die Leistung
Zuständig: Finanzamt – im Rahmen deiner Einkommensteuererklärung
- Trage die Entfernungspauschale in der Anlage N (Werbungskosten) deiner Steuererklärung ein.
- Gib Adresse der Arbeitsstätte, einfache Entfernung und Zahl der Arbeitstage an.
- Reiche die Erklärung über ELSTER oder deine Steuersoftware ein – die Pauschale wird mit deinem Grenzsteuersatz wirksam.
- Liegt dein gesamter Werbungskostenbetrag unter dem Pauschbetrag von 1.230 Euro, wirkt sich die Fahrt erst darüber hinaus aus.
Frist: die Steuererklärung ist in der Regel bis 31. Juli des Folgejahres abzugeben (mit Steuerberater später).
Fahrten und Werbungskosten automatisch erfassen
PilotOS führt dein GoBD-konformes Fahrtenbuch und übernimmt die Fahrten direkt in deine Steuererklärung – lokal, ohne Cloud.
Entfernungspauschale und Fahrtkosten
Für den Weg zur ersten Tätigkeitsstätte gibt es die Entfernungspauschale. Ab 2026 gilt einheitlich 0,38 € je Entfernungskilometer, bereits ab dem ersten Kilometer (bis 2025 galten 0,30 € für die ersten 20 km und 0,38 € erst ab dem 21. Kilometer). Gezählt wird nur die einfache Strecke, unabhängig vom Verkehrsmittel. Bei echten Dienstreisen gilt dagegen die tatsächliche Fahrstrecke für beide Richtungen, meist über eine Reisekostenabrechnung statt der Entfernungspauschale.
So rechnet der Rechner Schritt für Schritt:
- Jahres-Werbungskosten: Entfernung (km) × 0,38 € × Arbeitstage/Jahr = absetzbarer Betrag.
- Deckel prüfen: Ohne eigenen oder überlassenen Pkw (Bahn, Bus, Fahrrad, Mitfahrgelegenheit) ist der Betrag auf ca. 4.500 €/Jahr gedeckelt; mit eigenem Auto entfällt der Deckel.
- Steuerersparnis schätzen: Werbungskosten × persönlicher Grenzsteuersatz = ungefähre Ersparnis, sofern der Arbeitnehmer-Pauschbetrag (aktuell 1.230 €) bereits überschritten ist.
Beispiel 1 – Pkw-Pendler: 25 km einfache Strecke, 220 Arbeitstage, Grenzsteuersatz 30 %: 0,38 € × 25 × 220 = 2.090 € Werbungskosten im Jahr, das entspricht rund 174 € im Monat und einer Steuerersparnis von etwa 627 €.
Beispiel 2 – Randfall Bahnpendler mit Deckel: 60 km einfache Strecke, 230 Arbeitstage, kein eigenes Auto, Grenzsteuersatz 42 %. Rechnerisch ergäben sich 0,38 € × 60 × 230 = 5.244 €, doch ohne eigenen Pkw greift der gesetzliche Höchstbetrag von ca. 4.500 €/Jahr. Absetzbar sind also nur 4.500 €, die Steuerersparnis liegt bei rund 1.890 € – trotz höherer Kilometerleistung als im ersten Beispiel wird hier gedeckelt.
Pendeln und Dienstreisen sauber trennen
Den Unterschied zwischen dem Arbeitsweg (Entfernungspauschale, einfache Strecke) und einer Dienstreise (tatsächliche Kilometer, Hin- und Rückweg, ggf. plus Verpflegungspauschalen) verwechseln viele. Wer beides korrekt zuordnet, holt mehr heraus, ohne falsch zu rechnen.
PilotOS erfasst deine Fahrten über Reisekosten und Fahrtenbuch und ordnet sie automatisch der richtigen Kategorie zu – Arbeitsweg oder Dienstreise. Der Rechner liefert dir vorab die schnelle Abschätzung für den Arbeitsweg.
Häufige Fehler bei der Pendlerpauschale
1. Alte 30-Cent-Regel verwendet. Ab 2026 gilt einheitlich 0,38 € ab dem ersten Kilometer. Wer noch mit 0,30 € für die ersten 20 km rechnet, unterschätzt seine Pauschale bei 25 km und 220 Tagen um über 400 € im Jahr.
2. Umwegstrecke statt kürzeste Strecke angesetzt. Zulässig ist grundsätzlich die kürzeste Straßenverbindung; eine verkehrsgünstigere, etwas längere Strecke darf nur angesetzt werden, wenn sie tatsächlich und regelmäßig genutzt wird und nachweisbar Zeit spart.
3. Hin- und Rückweg doppelt gerechnet. Bei der Entfernungspauschale zählt nur die einfache Strecke pro Arbeitstag – wer versehentlich die Kilometer für Hin- und Rückfahrt addiert, meldet dem Finanzamt den doppelten Betrag und riskiert eine Korrektur.
4. Deckel bei fehlendem Pkw übersehen. Bahn-, Bus- oder Fahrradpendler dürfen maximal ca. 4.500 €/Jahr geltend machen. Wer bei 60 km Distanz einfach weiterrechnet, meldet einen zu hohen, nicht anerkannten Betrag.
5. Homeoffice-Tage nicht abgezogen. An Tagen im Homeoffice entfällt die Entfernungspauschale (dafür ggf. die Homeoffice-Pauschale von ca. 6 €/Tag). Wer alle 220 Arbeitstage ansetzt, obwohl 40 davon im Homeoffice waren, rechnet sich zu hohe Fahrtkosten schön.
Gut zu wissen
Wie hoch ist die Entfernungspauschale 2026?
Einheitlich 0,38 € je Entfernungskilometer, bereits ab dem ersten Kilometer. Bis 2025 galten noch 0,30 € für die ersten 20 km und 0,38 € erst danach – die Änderung bringt vielen Pendlern spürbar mehr Werbungskosten.
Stand
Zählt Hin- und Rückweg?
Beim Arbeitsweg zählt nur die einfache Strecke, einmal pro Arbeitstag; bei echten Dienstreisen dagegen die tatsächlich gefahrenen Kilometer für Hin- und Rückweg.
Stand
Gilt die Pauschale für jedes Verkehrsmittel?
Ja, die Entfernungspauschale ist unabhängig vom genutzten Verkehrsmittel – Auto, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß. Nur bei fehlendem eigenem Pkw greift eine Obergrenze von ca. 4.500 € pro Jahr.
Stand
Was gilt bei Dienstreisen?
Bei Dienstreisen werden die tatsächlich gefahrenen Kilometer für Hin- und Rückweg angesetzt, meist über eine separate Reisekostenabrechnung, dazu ggf. Verpflegungspauschalen ab 8 Stunden Abwesenheit.
Stand
Ab wann wirkt sich die Pauschale überhaupt aus?
Erst wenn alle Werbungskosten zusammen den Arbeitnehmer-Pauschbetrag (aktuell 1.230 €, Stand 2026) übersteigen. Bei kurzen Strecken oder wenigen Arbeitstagen lohnt sich der einzelne Nachweis oft nicht zusätzlich.
Stand
Was passiert an Homeoffice-Tagen?
An Tagen im Homeoffice entfällt die Entfernungspauschale, dafür kann die Homeoffice-Pauschale von ca. 6 € pro Tag (bis zu 1.260 €/Jahr) angesetzt werden – beides gleichzeitig für denselben Tag geht nicht.
Stand
Erfasst PilotOS Fahrten automatisch?
Ja, über Reisekosten und Fahrtenbuch mit korrekter Zuordnung zu Arbeitsweg oder Dienstreise – inklusive Belegen und Kilometerständen, lokal gespeichert.
Stand
Brauche ich Nachweise für die Entfernung?
Eine grobe Kilometerangabe reicht meist, plausibel sollte sie aber sein. Bei Rückfragen des Finanzamts hilft ein Routenausdruck oder ein Verweis auf die kürzeste zumutbare Strecke.
Stand
Mit deinen echten Zahlen weiterrechnen
Dieser Rechner arbeitet mit den Annahmen, die du eingetippt hast. PilotOS rechnet dieselbe Formel über deine tatsächlichen Buchungen – lokal auf deinem Rechner, ohne dass eine Zahl das Haus verlässt.
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