Homeoffice absetzen – 6 € pro Tag, ganz ohne Arbeitszimmer.
PilotOS zählt deine Homeoffice-Tage automatisch mit und rechnet die 6-€-Tagespauschale bis zur 1.260-€-Grenze aus – plus Vergleich mit dem häuslichen Arbeitszimmer, plus automatische Zuordnung zu Werbungskosten oder Betriebsausgabe in der Steuererklärung.

Homeoffice & Arbeitszimmer – konkret
6 € pro Tag
Für jeden Tag überwiegender Arbeit zu Hause.
Max. 1.260 € / Jahr
Das entspricht 210 Homeoffice-Tagen.
Ohne Arbeitszimmer
Auch am Küchentisch – kein separater Raum nötig.
Die Tagespauschale – einfach und für fast alle nutzbar
Seit der gesetzlichen Neuregelung gibt es die Homeoffice-Tagespauschale nach § 4 Abs. 5 Nr. 6c EStG dauerhaft: 6 € für jeden Kalendertag, an dem die berufliche Tätigkeit überwiegend zu Hause ausgeübt wird, höchstens 1.260 € im Jahr. Diese Obergrenze entspricht 210 Homeoffice-Tagen – für die meisten Arbeitnehmer und Selbstständigen völlig ausreichend.
Der große Vorteil: Du brauchst kein abgetrenntes Arbeitszimmer. Auch wer am Küchentisch oder in einer Ecke des Wohnzimmers arbeitet, kann die Pauschale ansetzen. PilotOS zählt deine Homeoffice-Tage und rechnet den absetzbaren Betrag aus, ohne dass du am Jahresende Tage rekonstruieren musst.
Arbeitszimmer oder Pauschale – was ist günstiger?
Wer ein echtes häusliches Arbeitszimmer hat, das den Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit bildet, kann die tatsächlichen Kosten unbegrenzt absetzen oder wahlweise eine Jahrespauschale von 1.260 € ansetzen. Für alle anderen ist die Tagespauschale der Weg.
Welcher Ansatz mehr bringt, hängt von den echten Raumkosten und der Zahl der Homeoffice-Tage ab. PilotOS stellt beide Varianten gegenüber und zeigt in Euro, welche die höhere Steuerersparnis bringt – so bleibt kein Abzug liegen und keiner wird zu Unrecht angesetzt.
Was du dokumentieren solltest
Die Pauschale ist einfach, aber nicht nachweisfrei: Das Finanzamt kann verlangen, dass du glaubhaft machst, an welchen Tagen du überwiegend zu Hause gearbeitet hast. Ein fortlaufender Kalender genügt – aufwendige Belege sind nicht nötig.
PilotOS führt diese Tage automatisch mit und hält sie für die Steuererklärung bereit. An Tagen mit auswärtiger Tätigkeit oder Dienstreise gelten eigene Regeln; die App trennt diese Fälle sauber, damit sich Pauschale und Reisekosten nicht in die Quere kommen.
Wie die Pauschale in die Steuererklärung fließt
Bei Arbeitnehmern zählt die Tagespauschale zu den Werbungskosten und wird erst wirksam, wenn die gesamten Werbungskosten den Arbeitnehmer-Pauschbetrag übersteigen. Bei Selbstständigen ist sie Betriebsausgabe und mindert direkt den Gewinn.
PilotOS ordnet die Pauschale automatisch dem richtigen Topf zu und übernimmt sie in die Einkommensteuererklärung. So wird aus der einfachen Tageszählung ein konkreter Steuervorteil, ohne dass du die Systematik im Kopf haben musst.
Woran der Abzug oft scheitert
Ein häufiger Fehler ist, die Homeoffice-Tage erst am Jahresende aus der Erinnerung zu rekonstruieren – dabei lassen sich einzelne Tage im Nachhinein selten zuverlässig belegen, und Tage geraten in Vergessenheit. Auch wird oft übersehen, dass an Tagen mit auswärtiger Tätigkeit oder Dienstreise die Tagespauschale grundsätzlich nicht zusätzlich zu den Reisekosten angesetzt werden kann, sondern beides sauber getrennt werden muss.
Ein weiterer Punkt: Manche setzen die Pauschale nur an, wenn ein separates Arbeitszimmer vorhanden ist, obwohl sie gerade ohne einen solchen Raum gedacht ist. Umgekehrt wird bei einem echten häuslichen Arbeitszimmer manchmal automatisch nur die Tagespauschale genutzt, ohne zu prüfen, ob der Ansatz der tatsächlichen Raumkosten oder der Jahrespauschale im konkreten Fall günstiger wäre. Und bei gemischten Wochen – teils Büro, teils zu Hause – wird die Zählung der einzelnen Tage oft ungenau geführt.
Homeoffice-Tage sauber erfassen
Am zuverlässigsten ist eine laufende Erfassung direkt im Arbeitsalltag – ein einfacher Kalendereintrag an jedem Tag, an dem die berufliche Tätigkeit überwiegend zu Hause stattfindet, reicht als Grundlage. So lässt sich am Jahresende die Zahl der Tage und der daraus resultierende Betrag ohne Rekonstruktion belegen.
Wer ein echtes häusliches Arbeitszimmer nutzt, sollte zusätzlich die tatsächlichen Raumkosten überschlagen, um sie mit der Jahrespauschale zu vergleichen und die günstigere Variante zu wählen. Tage mit Dienstreisen oder auswärtiger Tätigkeit sollten von vornherein getrennt vermerkt werden, damit am Jahresende klar ist, für welche Tage die Homeoffice-Pauschale und für welche die Reisekostenregeln gelten. So bleibt der Abzug vollständig und nachvollziehbar, ohne dass am Ende Tage fehlen oder doppelt gezählt werden.
Gut zu wissen
Wie hoch ist die Homeoffice-Pauschale?
6 € pro Tag, höchstens 1.260 € im Jahr (210 Tage).
Stand
Brauche ich ein Arbeitszimmer?
Nein, die Tagespauschale gilt auch ohne separaten Raum.
Stand
Arbeitszimmer trotzdem besser?
Wenn es der Mittelpunkt der Tätigkeit ist: ja, dann sind die echten Kosten oder 1.260 € Jahrespauschale ansetzbar.
Stand
Muss ich etwas nachweisen?
Ein Kalender der Homeoffice-Tage genügt, aufwendige Belege nicht.
Stand
Und an Reisetagen?
Für Tage mit auswärtiger Tätigkeit gelten Reisekosten – PilotOS trennt das.
Stand
Wo lande ich die Pauschale?
Als Werbungskosten (Angestellte) oder Betriebsausgabe (Selbstständige).
Stand
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