🏛️ Steuer & Ämter

Homeoffice absetzen – 6 € pro Tag, ganz ohne Arbeitszimmer.

PilotOS zählt deine Homeoffice-Tage automatisch mit und rechnet die 6-€-Tagespauschale bis zur 1.260-€-Grenze aus – plus Vergleich mit dem häuslichen Arbeitszimmer, plus automatische Zuordnung zu Werbungskosten oder Betriebsausgabe in der Steuererklärung.

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Homeoffice & Arbeitszimmer in PilotOS
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Was es kann

Homeoffice & Arbeitszimmer – konkret

6 € pro Tag

Für jeden Tag überwiegender Arbeit zu Hause.

Max. 1.260 € / Jahr

Das entspricht 210 Homeoffice-Tagen.

Ohne Arbeitszimmer

Auch am Küchentisch – kein separater Raum nötig.

Das Prinzip

Die Tagespauschale – einfach und für fast alle nutzbar

Seit der gesetzlichen Neuregelung gibt es die Homeoffice-Tagespauschale nach § 4 Abs. 5 Nr. 6c EStG dauerhaft: 6 € für jeden Kalendertag, an dem die berufliche Tätigkeit überwiegend zu Hause ausgeübt wird, höchstens 1.260 € im Jahr. Diese Obergrenze entspricht 210 Homeoffice-Tagen – für die meisten Arbeitnehmer und Selbstständigen völlig ausreichend.

Der große Vorteil: Du brauchst kein abgetrenntes Arbeitszimmer. Auch wer am Küchentisch oder in einer Ecke des Wohnzimmers arbeitet, kann die Pauschale ansetzen. PilotOS zählt deine Homeoffice-Tage und rechnet den absetzbaren Betrag aus, ohne dass du am Jahresende Tage rekonstruieren musst.

Warum es zählt

Arbeitszimmer oder Pauschale – was ist günstiger?

Wer ein echtes häusliches Arbeitszimmer hat, das den Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit bildet, kann die tatsächlichen Kosten unbegrenzt absetzen oder wahlweise eine Jahrespauschale von 1.260 € ansetzen. Für alle anderen ist die Tagespauschale der Weg.

Welcher Ansatz mehr bringt, hängt von den echten Raumkosten und der Zahl der Homeoffice-Tage ab. PilotOS stellt beide Varianten gegenüber und zeigt in Euro, welche die höhere Steuerersparnis bringt – so bleibt kein Abzug liegen und keiner wird zu Unrecht angesetzt.

Schritt für Schritt

Was du dokumentieren solltest

Die Pauschale ist einfach, aber nicht nachweisfrei: Das Finanzamt kann verlangen, dass du glaubhaft machst, an welchen Tagen du überwiegend zu Hause gearbeitet hast. Ein fortlaufender Kalender genügt – aufwendige Belege sind nicht nötig.

PilotOS führt diese Tage automatisch mit und hält sie für die Steuererklärung bereit. An Tagen mit auswärtiger Tätigkeit oder Dienstreise gelten eigene Regeln; die App trennt diese Fälle sauber, damit sich Pauschale und Reisekosten nicht in die Quere kommen.

Das Prinzip

Wie die Pauschale in die Steuererklärung fließt

Bei Arbeitnehmern zählt die Tagespauschale zu den Werbungskosten und wird erst wirksam, wenn die gesamten Werbungskosten den Arbeitnehmer-Pauschbetrag übersteigen. Bei Selbstständigen ist sie Betriebsausgabe und mindert direkt den Gewinn.

PilotOS ordnet die Pauschale automatisch dem richtigen Topf zu und übernimmt sie in die Einkommensteuererklärung. So wird aus der einfachen Tageszählung ein konkreter Steuervorteil, ohne dass du die Systematik im Kopf haben musst.

Häufige Fehler

Woran der Abzug oft scheitert

Ein häufiger Fehler ist, die Homeoffice-Tage erst am Jahresende aus der Erinnerung zu rekonstruieren – dabei lassen sich einzelne Tage im Nachhinein selten zuverlässig belegen, und Tage geraten in Vergessenheit. Auch wird oft übersehen, dass an Tagen mit auswärtiger Tätigkeit oder Dienstreise die Tagespauschale grundsätzlich nicht zusätzlich zu den Reisekosten angesetzt werden kann, sondern beides sauber getrennt werden muss.

Ein weiterer Punkt: Manche setzen die Pauschale nur an, wenn ein separates Arbeitszimmer vorhanden ist, obwohl sie gerade ohne einen solchen Raum gedacht ist. Umgekehrt wird bei einem echten häuslichen Arbeitszimmer manchmal automatisch nur die Tagespauschale genutzt, ohne zu prüfen, ob der Ansatz der tatsächlichen Raumkosten oder der Jahrespauschale im konkreten Fall günstiger wäre. Und bei gemischten Wochen – teils Büro, teils zu Hause – wird die Zählung der einzelnen Tage oft ungenau geführt.

So gehst du vor

Homeoffice-Tage sauber erfassen

Am zuverlässigsten ist eine laufende Erfassung direkt im Arbeitsalltag – ein einfacher Kalendereintrag an jedem Tag, an dem die berufliche Tätigkeit überwiegend zu Hause stattfindet, reicht als Grundlage. So lässt sich am Jahresende die Zahl der Tage und der daraus resultierende Betrag ohne Rekonstruktion belegen.

Wer ein echtes häusliches Arbeitszimmer nutzt, sollte zusätzlich die tatsächlichen Raumkosten überschlagen, um sie mit der Jahrespauschale zu vergleichen und die günstigere Variante zu wählen. Tage mit Dienstreisen oder auswärtiger Tätigkeit sollten von vornherein getrennt vermerkt werden, damit am Jahresende klar ist, für welche Tage die Homeoffice-Pauschale und für welche die Reisekostenregeln gelten. So bleibt der Abzug vollständig und nachvollziehbar, ohne dass am Ende Tage fehlen oder doppelt gezählt werden.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Wie hoch ist die Homeoffice-Pauschale?

6 € pro Tag, höchstens 1.260 € im Jahr (210 Tage).

Stand 

Brauche ich ein Arbeitszimmer?

Nein, die Tagespauschale gilt auch ohne separaten Raum.

Stand 

Arbeitszimmer trotzdem besser?

Wenn es der Mittelpunkt der Tätigkeit ist: ja, dann sind die echten Kosten oder 1.260 € Jahrespauschale ansetzbar.

Stand 

Muss ich etwas nachweisen?

Ein Kalender der Homeoffice-Tage genügt, aufwendige Belege nicht.

Stand 

Und an Reisetagen?

Für Tage mit auswärtiger Tätigkeit gelten Reisekosten – PilotOS trennt das.

Stand 

Wo lande ich die Pauschale?

Als Werbungskosten (Angestellte) oder Betriebsausgabe (Selbstständige).

Stand 

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