⚖️ Firma & Recht

Selbst machen oder einkaufen? Die Zahl entscheidet – nicht das Bauchgefühl.

PilotOS vergleicht Eigenfertigung und Fremdbezug ehrlich mit deinen echten Zahlen – plus Voll- und Teilkostenrechnung, Prüfung deiner Kapazitätsgrenzen und Break-even-Menge, ab der sich der Wechsel lohnt.

lokal gespeichert · kein Cloud-Zwang Free-Tarif für immer
PilotOS Butler – dein Assistent für dieses Modul
Make-or-Buy-Analyse in PilotOS
Echte Bildschirmansicht aus PilotOS (Demo-Daten, Dark-Theme).
Was es kann

Make-or-Buy-Analyse – konkret

Voll- vs. Teilkosten

Beide Sichten, weil sie je nach Auslastung unterschiedlich raten.

Kapazität

Hast du wirklich die Ressourcen für Eigenfertigung?

Break-even

Ab welcher Menge lohnt sich was?

Das Prinzip

Die Frage, die häufiger falsch beantwortet wird

Soll eine Leistung selbst erbracht oder eingekauft werden? Diese Entscheidung fällt oft nach Gewohnheit oder Bauchgefühl – und wird dabei häufig falsch getroffen, weil die eigenen Kosten unterschätzt oder die Kapazität überschätzt wird.

PilotOS legt die Zahlen offen. Es stellt den Fremdbezugspreis den tatsächlichen Kosten der Eigenfertigung gegenüber und macht sichtbar, wo die Grenze liegt. Aus einer Meinung wird eine Rechnung.

Wichtig ist, die Entscheidung nicht einmalig zu treffen und dann zu vergessen. Auslastung, Einkaufspreise und Lohnkosten ändern sich, und was gestern für Eigenfertigung sprach, kann heute für den Einkauf sprechen. Weil PilotOS die Kostenbasis laufend aus der Buchhaltung zieht, lässt sich die Rechnung jederzeit mit aktuellen Zahlen wiederholen, statt sich auf eine alte Faustregel zu verlassen.

Warum es zählt

Warum Voll- und Teilkosten verschieden raten

Auf Vollkostenbasis wirkt Fremdbezug oft günstiger, weil anteilige Fixkosten der Eigenfertigung zugerechnet werden. Auf Teilkostenbasis kann Eigenfertigung besser sein, solange freie Kapazität vorhanden ist und nur die variablen Kosten zählen.

Welche Sicht die richtige ist, hängt von der Situation ab: Bei Unterauslastung zählt die Teilkostenrechnung, bei einer echten Kapazitätsentscheidung die Vollkostenrechnung. PilotOS zeigt beide, damit die Entscheidung zur Lage passt.

Schritt für Schritt

Kapazität und Break-even

Eigenfertigung ist nur eine Option, wenn Maschinen, Zeit und Personal es hergeben. Fehlt Kapazität, verdrängt die Eigenfertigung anderes Geschäft – ein Kosteneffekt, der in reinen Preisvergleichen untergeht.

PilotOS berücksichtigt die Kapazitätsgrenze und rechnet den Break-even aus: Ab welcher Menge kippt der Vorteil von Einkauf zu Eigenfertigung? Diese Mengenschwelle macht die Entscheidung robust gegen schwankende Auslastung.

Weiche Faktoren

Wenn nicht nur die Zahl entscheidet

Die Kostenrechnung liefert die Grundlage, aber nicht die ganze Entscheidung. Strategische Faktoren wiegen oft schwerer: Wer eine Kernkompetenz auslagert, macht sich vom Lieferanten abhängig; wer alles selbst macht, bindet Kapital und Aufmerksamkeit.

PilotOS liefert die belastbare Kostenbasis und stellt ihr die qualitativen Fragen an die Seite – Abhängigkeit, Qualitätssicherung, Lieferfähigkeit. So fällt die Entscheidung nicht allein am günstigsten Preis, sondern mit offenem Blick auf die Risiken.

Rechenbeispiel

Ein Rechenbeispiel, das die Logik zeigt

Angenommen, ein Zulieferer verlangt 10 € pro Teil. Die Eigenfertigung kostet 6 € variabel plus anteilig 5 € Fixkosten, zusammen 11 € – auf Vollkostenbasis wäre der Einkauf günstiger. Ist die Kapazität aber ohnehin da und ungenutzt, zählen nur die 6 € variablen Kosten, und die Eigenfertigung spart pro Teil 4 €.

Genau diese Rechnung führt PilotOS für deine echten Zahlen aus – mit deinen Kosten, deiner Auslastung und der Menge. So wird aus dem abstrakten Prinzip eine konkrete Entscheidung, die zeigt, ab welcher Stückzahl und bei welcher Auslastung sich Eigenfertigung oder Einkauf lohnt.

Die eigentliche Schwierigkeit der Make-or-Buy-Frage ist nicht die Rechnung, sondern die ehrliche Erfassung der eigenen Kosten. Wer die Fixkostenanteile der Eigenfertigung unterschätzt oder die eigene Arbeitszeit nicht bewertet, kommt zu einem schön gerechneten, aber falschen Ergebnis. PilotOS zieht die Kosten aus der echten Buchhaltung, statt sie zu schätzen.

Ebenso wichtig ist der Zeithorizont der Entscheidung. Bei freier Kapazität zählt kurzfristig nur die Teilkostenrechnung; steht dagegen eine echte Investition oder Einstellung an, gilt die Vollkostenbetrachtung. PilotOS zeigt beide Sichten nebeneinander, damit die Entscheidung zur Situation passt – und nicht eine Faustregel auf einen Fall angewandt wird, für den sie nicht gemacht ist.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Was ist die Make-or-Buy-Frage?

Ob eine Leistung selbst erbracht oder eingekauft wird.

Stand 

Voll- oder Teilkosten?

PilotOS zeigt beide – sie raten je nach Auslastung verschieden.

Stand 

Spielt Kapazität eine Rolle?

Ja, fehlende Kapazität verdrängt anderes Geschäft.

Stand 

Was ist der Break-even?

Die Menge, ab der ein Weg günstiger wird als der andere.

Stand 

Woher die Kostendaten?

Aus Buchhaltung, Fixkosten und Kalkulation.

Stand 

Auch für Dienstleistungen?

Ja, nicht nur für Fertigung.

Stand 

Rechnet PilotOS mein Beispiel?

Ja, mit deinen Kosten, Auslastung und Menge.

Stand 

Ab welcher Menge lohnt was?

Der Break-even zeigt die Mengenschwelle.

Stand 

Aus dem Bauchgefühl eine Rechnung machen – jetzt starten

Free-Tarif für immer, kein Cloud-Zwang, keine Kreditkarte. Teil von PilotOS – 96 Module in einem System.

Kostenlos starten