Die App verbindet sich
mit dir. Nicht mit uns.
Jede andere Buchhaltungs-App meldet sich bei ihrem Hersteller an. Diese koppelt sich per QR-Code an deinen Rechner – im eigenen WLAN oder über deinen eigenen Tunnel. Es gibt kein Konto bei uns, weil es nichts gibt, wo man sich anmelden könnte.
Einordnung Diese Seite behandelt Installation, Kopplung und Plattformen. Was die App inhaltlich kann, steht auf der Seite zur mobilen Erfassung. Die acht Reiter →
Kurz gesagt: PilotOS läuft auf dem Handy als
Progressive Web App – Android, iOS und iPadOS über den Homescreen, dazu Windows,
macOS und Linux als installierbare Web-App. Ein Service Worker hält die Oberfläche
offline vor, erfasste Vorgänge warten in einer lokalen Datenbank auf dem Gerät
(IndexedDB) und werden bei Netzkontakt automatisch abgeglichen. Verbindung ausschließlich
über HTTPS, auch im eigenen Netz. Die Kopplung geschieht per QR-Code: entweder im WLAN
auf https://pilotos.local:8443 oder über den Relay-Link
pilotsuite.de/app/?host=<dein Host>. Diese Relay-Seite ist reines
Browser-JavaScript ohne Backend – kein Nutzdatenverkehr läuft
über pilotsuite.de. Das Bubblewrap-Projekt für eine öffentliche
Android-App liegt vor; die APK ist noch nicht gebaut und nicht signiert.
Offene Punkte: kein echtes Push bei geschlossener App, keine biometrische Entsperrung,
kein PIN-Timeout. Stand: 06.09.2026.
Warum es bisher für jeden Nutzer eine eigene App gebraucht hätte
Android verlangt einen festen Absender
Eine Trusted Web Activity – also eine Android-App, die eine Website ohne Browserleiste anzeigt – muss beweisen, dass sie zu genau dieser Adresse gehört. Das geschieht über Digital Asset Links: die Adresse hinterlegt den Fingerabdruck des signierten App-Pakets, das Paket nennt die Adresse.
Bei einer Cloud-Software ist das trivial – die Adresse ist für alle dieselbe. Bei Local-First ist sie es gerade nicht: Dein PilotOS läuft auf deinem Rechner unter deiner Adresse. Konsequent zu Ende gedacht hätte das bedeutet, dass jeder Nutzer sich seine eigene App bauen und signieren muss. Das macht niemand.
Die Lösung: eine Weiche, kein Server
Die App startet auf dem festen Origin pilotsuite.de/app/. Diese Seite tut
genau zwei Dinge: sie merkt sich deinen Host im Speicher des Geräts und leitet
dorthin weiter. Kein Backend, keine Datenbank, keine Zwischenspeicherung – das ist
im Quelltext nachlesbar und der Grund, warum die Seite so klein ist.
Ergebnis: eine App für alle Nutzer, und trotzdem fließt kein einziges Byte Nutzdaten über unsere Server. Der Origin ist eine Zuordnungsformalität, die Android technisch verlangt – mehr nicht.
Sofort als Web-App – oder später als installierte App
Heute: Progressive Web App
Seite öffnen, auf den Homescreen legen, fertig. Startet wie eine App, läuft offline, funktioniert auf Android und iOS – ohne App-Store, ohne Konto, ohne Warten auf eine Freigabe. Auf dem Handy springt PilotOS im Standalone-Modus automatisch in die Erfassungsansicht statt ins Desktop-Cockpit.
Vorbereitet: öffentliche Android-App
Das Bubblewrap-Projekt liegt fertig im Quelltext, ebenso das Gerüst für
assetlinks.json. Was fehlt: ein eigener Signing-Key, der
Build und der Eintrag des SHA-256-Fingerabdrucks. Solange das nicht geschehen ist, gibt
es keine App im Store – und diese Seite behauptet es auch nicht.
Drei Dinge, die die App heute nicht kann
Alle drei stehen als offene Punkte im Pflichtenheft. Wir listen sie hier, weil man sie sonst erst nach dem Kauf merkt.
Kein echtes Push
Benachrichtigungen wirken nur bei geöffneter App. Push über APNs, FCM oder Web-Push mit VAPID, das bei geschlossener App ankommt, ist erfasst, aber nicht gebaut. Für Fristen- und Budgetalarme ist das die wichtigste Lücke.
Keine biometrische Entsperrung
Fingerabdruck oder Gesichtserkennung über WebAuthn sind als Ziel genannt, für die Erfassungs-App aber nicht umgesetzt. Ebenso fehlt ein automatisches Sperren nach Inaktivität.
Keine Warteschlangen-Übersicht
Offline erfasste Vorgänge werden bei Reconnect automatisch abgeglichen, aber es gibt keine Liste „X Einträge warten“ mit manueller Wiederholung, wenn ein Abgleich dauerhaft scheitert.
App, Installation und Kopplung – Fragen und Antworten
Gibt es die App im Play Store?
Das Projektgerüst für eine öffentliche Android-App liegt fertig vor (Bubblewrap, `installer/twa-public/twa-manifest.json`), die APK ist aber noch nicht gebaut und nicht signiert. Dafür muss ein eigener Signing-Key erzeugt und dessen SHA-256-Fingerabdruck in `.well-known/assetlinks.json` eingetragen werden. Solange das nicht geschehen ist, gibt es keine App im Store — und wir behaupten es auch nicht. Heute läuft PilotOS als Web-App, die sich auf dem Homescreen wie eine App ablegen lässt, auf Android und iOS gleichermaßen.
Stand
Was ist das Besondere an dieser Android-App?
Sie ist wiederverwendbar. Eine Trusted Web Activity braucht einen festen Origin, der über Digital Asset Links mit dem signierten Paket verknüpft ist. PilotOS läuft aber auf dem Rechner jedes Nutzers unter einer eigenen Adresse. Bisher hieß das: pro Nutzer ein eigener App-Build. Das Relay-Pairing löst das — die App startet auf `pilotsuite.de/app/`, und diese Seite leitet rein clientseitig auf deinen eigenen Host weiter.
Stand
Läuft mein Datenverkehr dann über pilotsuite.de?
Nein. Die Seite unter `pilotsuite.de/app/` ist reines Browser-JavaScript: sie merkt sich deinen Host im localStorage des Geräts und setzt `window.location`. Es gibt dort kein Backend und keine Zwischenspeicherung. Sämtliche Nutzdaten fließen anschließend direkt zwischen Gerät und deinem lokalen Server. Der Origin dient ausschließlich der einmaligen App-Zuordnung, die Android technisch verlangt.
Stand
Wie koppelt sich das Handy mit meinem Rechner?
Über einen QR-Code. Am Rechner erzeugt PilotOS entweder den WLAN-Kopplungscode (Rechner erreichbar unter `https://pilotos.local:8443`, unabhängig von der aktuellen IP) oder den Relay-Link `pilotsuite.de/app/?host=
Stand
Funktioniert die App ohne Internet?
Ja, für die Erfassung. Ein Service Worker hält Oberfläche und Programmcode offline vor, erfasste Vorgänge liegen in einer lokalen Datenbank auf dem Gerät (IndexedDB) und werden beim nächsten Kontakt automatisch übertragen. Nicht offline möglich sind die Vorgänge, die zwingend den Server brauchen: der TSE-Verkaufsabschluss, die Behördenzugänge-Übersicht und die Vorgangsliste des Kommunikationspiloten.
Stand
Bekomme ich Push-Benachrichtigungen?
Nur eingeschränkt, und das ist eine echte Lücke. PilotOS nutzt die Notification-API des Browsers — die wirkt aber nur bei geöffneter App. Echtes Push über APNs, FCM oder Web-Push mit VAPID, das dich auch bei geschlossener App erreicht, ist im Pflichtenheft als MUST-HAVE erfasst, aber nicht gebaut. Für Fristen- und Budgetalarme unterwegs ist das der wichtigste offene Punkt.
Stand
Sperrt sich die App nach einer Weile von selbst?
Nein. Am Desktop gibt es Tresor-Gates beim Start, auf dem Handy bleibt die App nach dem Entsperren offen. Weder ein PIN-Timeout nach Inaktivität noch eine biometrische Entsperrung über WebAuthn sind umgesetzt. Beides steht als offener Punkt im Pflichtenheft. Bei einem verlorenen Gerät ist der Weg heute: am Rechner abmelden.
Stand
Auf welchen Systemen läuft die App?
Android und iOS beziehungsweise iPadOS als Web-App auf dem Homescreen, dazu Windows, macOS und Linux als installierbare Web-App. Überall mit Offline-Zwischenspeicher und automatischem Abgleich. Die Verbindung läuft ausschließlich über HTTPS, auch im eigenen Netz.
Stand
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