Gruppen-Coaching-Programme als skalierbares Zusatzangebot zum Einzelcoaching
Entwicklung strukturierter Gruppen-Coaching-Programme für Coaches, die bislang ausschließlich im teuren Einzelcoaching arbeiten und dadurch zeitlich an eine Umsatzobergrenze stoßen.
Gute AussichtenüberregionalZielgruppe: Coaches mit ausschließlichem Einzelcoaching-AngebotStart: 1.500–3.000 €Ertrag: Kursgebühr je Teilnehmer und Programmdurchlauf
Warum das trägt
Reines Einzelcoaching begrenzt den Umsatz durch die verfügbaren Stunden am Tag. Ein strukturiertes Gruppenformat zum gleichen Thema erreicht mehr Menschen gleichzeitig, ohne die individuelle Wirkung komplett zu verlieren, wenn Aufbau und Gruppengröße stimmen.
Umsetzung
- Bestehendes Einzelcoaching-Thema in ein strukturiertes Gruppenformat mit klaren Modulen übersetzen
- Gruppengröße bewusst begrenzen, um individuelle Aufmerksamkeit im Format zu erhalten
- Erstes Programm mit bestehenden Einzelklienten als Pilotgruppe testen
- Community-Element zwischen den Terminen (Chatgruppe, Peer-Austausch) ergänzen
- Bei Erfolg das Programm als wiederkehrendes, mehrfach im Jahr startendes Format etablieren
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 8 Teilnehmern/Monat à 220 € Umsatz − 80 € variable Kosten − 400 € Fixkosten = 1280 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 1500 € Startkosten ÷ 1280 € Überschuss/Monat ≈ 2 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Kursgebühr je Teilnehmer und Programmdurchlauf
- Zielmarkt: bestehende und neue Coaching-Klienten, bundesweit online
- Vertrieb: bestehende Klientenbasis, Coaching-Netzwerke, Empfehlungen
- Kostenstruktur: sehr gering, im Wesentlichen Plattform für Online-Durchführung
- Finanzierung: ohne größere Anfangsinvestition startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Kasse mit TSE & Kassenbuch, Preiskalkulation
Der Haken: Berufsbezeichnung Coach ist nicht gesetzlich geschützt: Jeder darf sich Coach nennen, unabhängig von Ausbildung oder Qualifikation — das erleichtert den Einstieg, bedeutet aber auch, dass die eigene Qualifikation im Marketing explizit und nachprüfbar dargestellt werden muss, um sich von unqualifizierten Anbietern abzuheben.
Anerkannte Coaching-Ausbildung für Quereinsteiger als Zusatzgeschäft erfahrener Coaches
Aufbau einer eigenen Coaching-Ausbildung für Quereinsteiger durch einen erfahrenen Coach mit mehrjähriger Praxis, ergänzend zum eigenen Klientengeschäft.
Machbar mit EinschraenkungüberregionalZielgruppe: Quereinsteiger mit Interesse an einer Coaching-TätigkeitStart: 2.500–5.000 €Ertrag: Kursgebühr je Ausbildungsteilnehmer
Warum das trägt
Der Coaching-Markt wächst, und viele Interessierte suchen eine praxisnahe Ausbildung bei jemandem mit echter Klientenerfahrung statt nur Theorie. Ein erfahrener Coach kann dieses Wissen zusätzlich zum eigenen Coaching-Geschäft in ein zweites Standbein übersetzen.
Umsetzung
- Ausbildungscurriculum mit klarem Praxisanteil aus der eigenen Coaching-Erfahrung entwickeln
- Anerkennung bei einem etablierten Coaching-Verband (zum Beispiel DBVC oder ICF) anstreben, um Glaubwürdigkeit zu schaffen
- Supervidierte Praxisstunden der Teilnehmer als festen Ausbildungsbestandteil einplanen
- Erste Kohorte klein halten, um die eigene Kapazität neben dem Klientengeschäft nicht zu überlasten
- Alumni-Netzwerk der Absolventen für spätere Weiterempfehlungen aufbauen
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 4 Teilnehmern/Monat à 900 € Umsatz − 240 € variable Kosten − 600 € Fixkosten = 2760 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 3000 € Startkosten ÷ 2760 € Überschuss/Monat ≈ 2 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Kursgebühr je Ausbildungsteilnehmer und Kohorte
- Zielmarkt: Quereinsteiger mit Coaching-Interesse, bundesweit
- Vertrieb: eigenes Netzwerk, Coaching-Verbände, Onlinepräsenz
- Kostenstruktur: Verbandsanerkennung als Einmalkosten, laufend gering
- Finanzierung: ohne größere Anfangsinvestition startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Kasse mit TSE & Kassenbuch, Preiskalkulation
Der Haken: Keine geschützte Berufsbezeichnung, aber Abgrenzung zur Heilkunde: Coaching-Ausbildungen dürfen keine Behandlung psychischer Erkrankungen vermitteln oder suggerieren — das würde die Grenze zur Psychotherapie überschreiten, die dem Heilpraktikergesetz und der ärztlichen beziehungsweise psychotherapeutischen Approbation vorbehalten ist.
Corporate-Coaching-Rahmenverträge für den Mittelstand ohne eigene Personalentwicklung
Feste Rahmenverträge mit mittelständischen Unternehmen ohne eigene Personalentwicklungsabteilung, die Führungskräfte-Coaching als kontinuierliches Programm statt Einzelbuchung anbieten.
Gute AussichtenüberregionalZielgruppe: Mittelständische Unternehmen ohne eigene PersonalentwicklungStart: 2.000–4.000 €Ertrag: Rahmenvertragshonorar je Kontingent an Coaching-Stunden
Warum das trägt
Große Konzerne haben eigene Personalentwicklungsabteilungen, der Mittelstand meist nicht, obwohl der Bedarf an Führungskräfte-Coaching ähnlich hoch ist. Ein fester Rahmenvertrag mit planbarem Stundenkontingent macht professionelles Coaching für den Mittelstand organisatorisch einfach zugänglich.
Umsetzung
- Rahmenvertragsmodell mit festem Stundenkontingent statt Einzelbuchung entwickeln
- Erstgespräch mit der Geschäftsführung zur Bedarfsanalyse vor Vertragsabschluss führen
- Vertraulichkeit gegenüber dem Unternehmen bei gleichzeitiger Wirksamkeitsberichterstattung austarieren
- Erste Rahmenverträge über IHK-Kontakte und Unternehmerverbände akquirieren
- Nach sechs Monaten anonymisierte Wirksamkeitsrückmeldung für die Geschäftsführung erstellen
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 3 Rahmenverträgen/Monat à 1500 € Umsatz − 300 € variable Kosten − 500 € Fixkosten = 3700 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 2000 € Startkosten ÷ 3700 € Überschuss/Monat ≈ 1 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Rahmenvertragshonorar je Stundenkontingent
- Zielmarkt: mittelständische Unternehmen ohne eigene Personalentwicklung, regional
- Vertrieb: IHK, Unternehmerverbände, Empfehlungen
- Kostenstruktur: sehr gering, im Wesentlichen die eigene Coaching-Zeit
- Finanzierung: ohne größere Anfangsinvestition startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Preiskalkulation, E-Rechnung & Faktura, Controlling-Kennzahlen
Der Haken: Vertraulichkeit gegenüber dem Auftraggeber: Coaching-Inhalte einzelner Führungskräfte dürfen dem Unternehmen als Auftraggeber nicht im Detail offengelegt werden, ohne das Coaching-Vertrauensverhältnis zu zerstören — das Berichtswesen an das Unternehmen muss von Beginn an klar auf anonymisierte Ebene begrenzt sein.
Supervision und Intervision für andere Coaches als Qualitätssicherungsformat
Angebot regelmäßiger Supervisions- und Intervisionssitzungen für andere, meist jüngere Coaches, die eigene Fälle reflektieren und ihre Praxis fachlich absichern wollen.
Machbar mit EinschraenkungüberregionalZielgruppe: Coaches mit Bedarf an fachlicher Reflexion ihrer PraxisStart: 800–1.500 €Ertrag: Honorar je Supervisionssitzung
Warum das trägt
Viele Coaching-Verbände empfehlen oder verlangen regelmäßige Supervision, doch das Angebot dafür ist regional oft dünn. Ein erfahrener Coach mit eigener Supervisionsausbildung bedient diesen Bedarf innerhalb der eigenen Branche, statt nur an externe Klienten zu coachen.
Umsetzung
- Eigene Supervisionsausbildung oder gleichwertige Qualifikation als Grundlage nachweisen
- Format zwischen Einzelsupervision und Intervisionsgruppen für Coaches anbieten
- Vertraulichkeit gegenüber den in Supervision besprochenen Klientenfällen strikt einhalten
- Über Coaching-Verbände als anerkannte Supervisionsperson gelistet werden
- Regelmäßige feste Termine statt Einzelbuchung anbieten, um Kontinuität in der Reflexion zu ermöglichen
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 4 Sitzungen/Monat à 350 € Umsatz − 80 € variable Kosten − 250 € Fixkosten = 1070 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 800 € Startkosten ÷ 1070 € Überschuss/Monat ≈ 1 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Honorar je Supervisionssitzung, Einzel- oder Gruppenformat
- Zielmarkt: Coaches mit Supervisionsbedarf, bundesweit online
- Vertrieb: Coaching-Verbände, eigenes Netzwerk, Onlinepräsenz
- Kostenstruktur: sehr gering, eigene Supervisionsausbildung als Einmalkosten
- Finanzierung: ohne größere Anfangsinvestition startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Preiskalkulation, E-Rechnung & Faktura
Der Haken: Doppelte Vertraulichkeitspflicht: Supervision berührt sowohl die Vertraulichkeit des supervidierten Coaches als auch indirekt die seiner Klienten — Fallbesprechungen müssen so anonymisiert erfolgen, dass keine Rückschlüsse auf reale Klienten möglich sind.
Coaching-Zertifizierungsbegleitung nach anerkannten Verbandsstandards
Begleitung von Coaches ohne formale Verbandszertifizierung durch den Zertifizierungsprozess nach anerkannten Standards wie ICF oder DBVC, inklusive Dokumentation der geforderten Praxisstunden.
Machbar mit EinschraenkungüberregionalZielgruppe: Praktizierende Coaches ohne formale VerbandszertifizierungStart: 1.500–3.000 €Ertrag: Honorar je Begleitungsprojekt
Warum das trägt
Viele erfahrene Coaches arbeiten seit Jahren ohne formale Zertifizierung, verlieren dadurch aber zunehmend Aufträge an zertifizierte Wettbewerber, besonders im Firmenkundengeschäft. Eine strukturierte Begleitung durch den oft unübersichtlichen Zertifizierungsprozess senkt die Einstiegshürde erheblich.
Umsetzung
- Sich mit den Anforderungen der gängigen Zertifizierungsstandards (ICF, DBVC) im Detail vertraut machen
- Dokumentationsvorlage für die geforderten Praxisstunden und Fallnachweise entwickeln
- Vorbereitung auf die mündliche Prüfung oder das Assessment als Kernleistung anbieten
- Eigene Zertifizierung als Referenz und Vertrauensbasis für die Begleitung nutzen
- Über Coaching-Verbände und Fachgruppen als Begleiter bekannt werden
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 3 Begleitungen/Monat à 700 € Umsatz − 120 € variable Kosten − 300 € Fixkosten = 1680 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 1500 € Startkosten ÷ 1680 € Überschuss/Monat ≈ 1 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Honorar je Begleitungsprojekt bis zur Zertifizierung
- Zielmarkt: praktizierende Coaches ohne Zertifizierung, bundesweit online
- Vertrieb: Coaching-Verbände, Fachgruppen, Onlinepräsenz
- Kostenstruktur: sehr gering, im Wesentlichen Beratungszeit
- Finanzierung: ohne größere Anfangsinvestition startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Preiskalkulation, E-Rechnung & Faktura
Der Haken: Keine Erfolgsgarantie bei Prüfung durch den Verband: Die abschließende Entscheidung über die Zertifizierung trifft ausschließlich der jeweilige Verband — die Begleitung darf keine Zertifizierungsgarantie versprechen, das wäre irreführende Werbung.
Mehrtägige Coaching-Retreats mit Unterkunft als Intensivformat
Mehrtägige Coaching-Intensivformate an einem Rückzugsort außerhalb des Alltags, die tiefere Veränderungsarbeit ermöglichen als einzelne Wochentermine im gewohnten Umfeld.
Machbar mit EinschraenkungüberregionalZielgruppe: Klienten mit Wunsch nach intensiver, fokussierter VeränderungsarbeitStart: 4.500–8.000 €Ertrag: Teilnahmegebühr je Retreat inklusive Unterkunft
Warum das trägt
Einzelne Coaching-Sitzungen im Alltag konkurrieren mit Terminen, Ablenkungen und Routinen, die tiefere Veränderungsarbeit erschweren. Ein mehrtägiges Retreat außerhalb des Alltags schafft den Raum für Durchbrüche, die im Wochentermin selten gelingen.
Umsetzung
- Passenden Rückzugsort mit ruhiger Atmosphäre und geeigneten Gruppenräumen finden
- Tagesstruktur aus Einzel- und Gruppenformaten mit ausreichend Verarbeitungszeit entwickeln
- Teilnehmerzahl klein halten, um individuelle Aufmerksamkeit im Format zu sichern
- Nachbetreuung in Form einzelner Folgetermine nach dem Retreat anbieten
- Über bestehende Klientenbasis und Coaching-Communities für die erste Durchführung werben
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 8 Teilnehmern/Monat à 550 € Umsatz − 640 € variable Kosten − 1200 € Fixkosten = 2560 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 5000 € Startkosten ÷ 2560 € Überschuss/Monat ≈ 2 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Teilnahmegebühr je Retreat, inklusive Unterkunft und Verpflegung
- Zielmarkt: bestehende und neue Coaching-Klienten, bundesweit
- Vertrieb: bestehende Klientenbasis, Coaching-Communities, Empfehlungen
- Kostenstruktur: Unterkunft und Verpflegung als größte variable Kosten
- Finanzierung: Vorauszahlungen der Teilnehmer decken einen Teil der Vorfinanzierung
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Kasse mit TSE & Kassenbuch, Preiskalkulation
Der Haken: Psychologische Verantwortung bei Gruppenintensivformaten: Intensive, mehrtägige Formate können bei einzelnen Teilnehmern starke emotionale Reaktionen auslösen — ohne Erfahrung im Umgang mit solchen Situationen und eine klare Grenze zur Psychotherapie drohen Überforderung und Haftungsrisiken.
Resilienz-Coaching für Führungskräfte als Firmenpaket
Strukturiertes Resilienz-Coaching-Programm für Führungskräfte, gebucht von Unternehmen im Rahmen ihrer betrieblichen Gesundheitsförderung, mit klar begrenztem, nicht-therapeutischem Fokus.
Machbar mit EinschraenkungüberregionalZielgruppe: Unternehmen mit betrieblicher Gesundheitsförderung für FührungskräfteStart: 2.000–4.000 €Ertrag: Firmenpauschale je Programmdurchlauf
Warum das trägt
Steigende Belastung im Führungsalltag erzeugt bei Unternehmen wachsendes Interesse an präventiven Angeboten, bevor daraus ernsthafte gesundheitliche Probleme werden. Ein klar strukturiertes Resilienz-Programm lässt sich einfacher budgetieren und rechtfertigen als offene, unbegrenzte Einzelcoachings.
Umsetzung
- Programm klar auf Stressbewältigung und Selbstmanagement statt therapeutische Themen ausrichten
- Klare Kriterien entwickeln, wann ein Teilnehmer stattdessen an professionelle Hilfe verwiesen wird
- Programm über betriebliches Gesundheitsmanagement und Personalabteilungen anbieten
- Vorher-Nachher-Selbsteinschätzung der Teilnehmer als einfache Erfolgsmessung nutzen
- Über IHK und Berufsgenossenschaften als Anbieter für betriebliche Gesundheitsförderung gelistet werden
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 3 Workshops/Monat à 1200 € Umsatz − 180 € variable Kosten − 500 € Fixkosten = 2920 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 2000 € Startkosten ÷ 2920 € Überschuss/Monat ≈ 1 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Firmenpauschale je Programmdurchlauf und Teilnehmergruppe
- Zielmarkt: Unternehmen mit betrieblicher Gesundheitsförderung, regional
- Vertrieb: betriebliches Gesundheitsmanagement, Personalabteilungen, IHK
- Kostenstruktur: sehr gering, im Wesentlichen Vorbereitungszeit
- Finanzierung: ohne größere Anfangsinvestition startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Preiskalkulation, E-Rechnung & Faktura
Der Haken: Abgrenzung zur Heilkunde nach dem Heilpraktikergesetz: Zeigen Teilnehmer Anzeichen einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung, muss das Coaching klar beendet und an ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe verwiesen werden — Resilienz-Coaching ersetzt keine Behandlung und darf sich nicht als solche darstellen.
Eigene Coaching-Inhalte als Buch, Onlinekurs und Vortrag vermarkten
Systematische Aufbereitung der eigenen Coaching-Methodik als Buch, aufgezeichneter Onlinekurs und buchbarer Vortrag, um aus einmalig erarbeitetem Wissen mehrfach verwertbare Umsatzquellen zu schaffen.
Machbar mit EinschraenkungüberregionalZielgruppe: Erfahrene Coaches mit eigener, ausdifferenzierter MethodikStart: 2.500–5.000 €Ertrag: Verkaufserlös aus Buch, Onlinekurs-Lizenzen und Vortragshonoraren
Warum das trägt
Ein Coach, der seine Methodik nur im Einzel- oder Gruppengespräch weitergibt, verkauft dieselbe Arbeit nur einmal je Klient. Die Aufbereitung als Buch oder Onlinekurs erlaubt es, dasselbe erarbeitete Wissen an viel mehr Menschen gleichzeitig zu verkaufen.
Umsetzung
- Eigene Methodik in eine klare, kommunizierbare Struktur mit eigenem Namen übersetzen
- Onlinekurs mit aufgezeichneten Modulen und Arbeitsmaterialien produzieren
- Verlag oder Self-Publishing-Weg für das Buchprojekt sorgfältig abwägen
- Vortragsthema aus dem Buch oder Kurs für Konferenzen und Firmenveranstaltungen entwickeln
- Bestehende Klientenbasis als erste Käufer und Multiplikatoren für die neuen Formate nutzen
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 5 Verkaufsstücken/Monat à 400 € Umsatz − 0 € variable Kosten − 300 € Fixkosten = 1700 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 1000 € Startkosten ÷ 1700 € Überschuss/Monat ≈ 1 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Verkaufserlös aus Buch, Onlinekurs und Vortragshonoraren kombiniert
- Zielmarkt: bestehende Klientenbasis plus neue Käufer über Verlag und Onlinekanäle
- Vertrieb: eigene Reichweite, Verlag, Konferenzveranstalter
- Kostenstruktur: Produktionskosten für Buch und Kurs als Einmalinvestition
- Finanzierung: aus laufendem Coaching-Geschäft querfinanzierbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Preiskalkulation, E-Rechnung & Faktura
Der Haken: Keine Anlageberatung oder Heilversprechen im Marketing: Werden im Marketing für Buch oder Kurs unrealistische Erfolgsversprechen oder gar heilende Wirkungen suggeriert, drohen sowohl wettbewerbsrechtliche Abmahnungen als auch eine Verwechslung mit medizinischer oder therapeutischer Behandlung.
Praxisübergabe-Begleitung für Coaches vor dem eigenen Ruhestand
Beratung und Begleitung von Coaches, die ihre aufgebaute Praxis inklusive Klientenstamm und Marke an einen Nachfolger übergeben wollen, statt sie beim Ausstieg einfach verschwinden zu lassen.
Machbar mit EinschraenkungüberregionalZielgruppe: Coaches vor dem Ruhestand mit aufgebauter PraxisStart: 3.000–5.000 €Ertrag: Projekthonorar für die Übergabebegleitung
Warum das trägt
Anders als ein Handwerksbetrieb hat eine Coaching-Praxis kein greifbares Inventar, sondern besteht im Wesentlichen aus Vertrauen, Ruf und Klientenbeziehungen. Diese Werte strukturiert und für beide Seiten fair an einen Nachfolger zu übergeben, erfordert ein eigenes methodisches Vorgehen.
Umsetzung
- Übergabefahrplan mit stufenweiser Einführung des Nachfolgers bei Bestandsklienten entwickeln
- Klienten aktiv in die Entscheidung über die Fortsetzung beim Nachfolger einbeziehen, nicht bevormunden
- Faire Bewertung des immateriellen Praxiswerts (Klientenstamm, Marke, Reputation) erarbeiten
- Vertraulichkeitsvereinbarung zum Schutz bestehender Klientendaten während der Übergabe sicherstellen
- Über Coaching-Verbände als spezialisierter Begleiter für Praxisübergaben bekannt werden
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 2 Begleitungen/Monat à 1500 € Umsatz − 200 € variable Kosten − 400 € Fixkosten = 2400 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 2500 € Startkosten ÷ 2400 € Überschuss/Monat ≈ 2 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Projekthonorar für die Übergabebegleitung
- Zielmarkt: Coaches vor dem Ruhestand mit aufgebauter Praxis, bundesweit
- Vertrieb: Coaching-Verbände, eigenes Netzwerk, Empfehlungen
- Kostenstruktur: sehr gering, im Wesentlichen Beratungszeit
- Finanzierung: ohne größere Anfangsinvestition startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Jurapilot, Preiskalkulation, E-Rechnung & Faktura
Der Haken: Zustimmungspflicht der Klienten zur Übergabe: Klientendaten und laufende Coaching-Beziehungen dürfen nicht ohne Einwilligung der betroffenen Klienten an einen Nachfolger übertragen werden — jede Übergabe erfordert deren ausdrückliche Zustimmung, keine automatische Übernahme.
Peer-Coaching-Pool: kurzfristige Vertretung zwischen Coaches bei Auslastungsspitzen
Organisierter Pool von Coaches ähnlicher Ausrichtung, die sich bei Krankheit, Urlaub oder plötzlicher Nachfragespitze gegenseitig Klienten übergeben oder vertretungsweise übernehmen.
Machbar mit EinschraenkungüberregionalZielgruppe: Coaches ohne eigene VertretungsregelungStart: 500–1.200 €Ertrag: Vermittlungsprovision je Vertretungseinsatz
Warum das trägt
Fällt ein Coach krankheitsbedingt aus, bleiben laufende Klientenprozesse oft einfach stehen, was dem Vertrauensverhältnis schadet. Ein organisierter Pool mit ähnlich arbeitenden Kollegen sorgt für Kontinuität, ohne dass jeder Coach allein eine Lösung improvisieren muss.
Umsetzung
- Pool von Coaches mit vergleichbarer methodischer Ausrichtung und Qualitätsniveau aufbauen
- Klare Übergabeprotokolle für laufende Klientenfälle bei Vertretung entwickeln
- Einwilligung der Klienten zur vorübergehenden Vertretung vorab einholen
- Vertraulichkeit zwischen den vertretenden Coaches vertraglich absichern
- Über Coaching-Verbände und Fachgruppen neue Pool-Mitglieder gewinnen
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 4 Vertretungseinsätzen/Monat à 350 € Umsatz − 80 € variable Kosten − 150 € Fixkosten = 1170 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 500 € Startkosten ÷ 1170 € Überschuss/Monat ≈ 1 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Vermittlungsprovision je vermitteltem Vertretungseinsatz
- Zielmarkt: Coaches ähnlicher Ausrichtung, bundesweit vernetzt
- Vertrieb: Coaching-Verbände, Fachgruppen, eigenes Netzwerk
- Kostenstruktur: sehr gering, im Wesentlichen Koordinationsaufwand
- Finanzierung: ohne größere Anfangsinvestition startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Preiskalkulation, Provisionsabrechnung
Der Haken: Einwilligung des Klienten zur Vertretung: Ein Coaching-Verhältnis basiert auf persönlichem Vertrauen — die Übergabe an einen anderen Coach, auch nur vorübergehend, erfordert die ausdrückliche Zustimmung des Klienten und darf nicht automatisch erfolgen.