Bauabnahme-Begleitung für private Bauherren
Fachliche Begleitung bei der Bauabnahme durch einen Handwerksmeister — Mängel werden vor Unterschrift erkannt und protokolliert statt erst danach entdeckt.
Gute AussichtenüberregionalZielgruppe: Private Bauherren kurz vor Übergabe des NeubausStart: 3.000–6.000 €Ertrag: Honorar je Abnahmetermin
Warum das trägt
Wer nach der Unterschrift Mängel findet, trägt die Beweislast selbst. Ein Meister mit eigener Baustellenerfahrung sieht vor Ort, was ein Laie übersieht — und das in einem einzigen, klar bepreisten Termin.
Umsetzung
- Sich auf ein bis zwei Gewerke spezialisieren, in denen die eigene Meisterausbildung greift
- Standardisiertes Abnahmeprotokoll mit Foto-Dokumentation entwickeln
- Über Bauherren-Foren und Verbraucherzentralen bekannt werden
- Klare Abgrenzung zum öffentlich bestellten Bausachverständigen im Angebot benennen
- Nach dem Termin eine schriftliche Mängelliste mit Fristsetzung an den Bauträger liefern
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 6 Terminen/Monat à 380 € Umsatz − 240 € variable Kosten − 700 € Fixkosten = 1340 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 4000 € Startkosten ÷ 1340 € Überschuss/Monat ≈ 3 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Einzeltermin-Honorar für Abnahmebegleitung, kein Abo
- Zielmarkt: Neubaugebiete im Umkreis von rund 60 km, Zusammenarbeit mit Bauherren-Beratern
- Vertrieb: Empfehlungen über Bauherren-Foren, Verbraucherzentrale, eigene Referenzprotokolle
- Kostenstruktur: Fahrzeug, Prüfwerkzeug, Versicherung als Haupt-Fixkosten
- Finanzierung: aus laufendem Handwerksgehalt oder Nebengewerbe, ohne Fremdkapital startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Preiskalkulation, E-Rechnung & Faktura
Der Haken: Keine hoheitliche Funktion: Ohne Bestellung als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger hat das Protokoll vor Gericht weniger Gewicht als ein Gutachten — das muss im Angebot klar kommuniziert werden, sonst drohen falsche Erwartungen.
Meisterprüfungs-Vorbereitung für Gesellen im 1:1-Praxiscoaching
Individuelles, praktisches Coaching für Gesellen vor der Meisterprüfung — dort, wo Vorbereitungskurse an Akademien zu groß und zu starr sind.
Machbar mit EinschraenkungüberregionalZielgruppe: Gesellen vor der MeisterprüfungStart: 1.500–3.000 €Ertrag: Honorar je Coaching-Paket
Warum das trägt
Akademie-Vorbereitungskurse sind auf die Gruppe zugeschnitten, nicht auf die individuelle Schwachstelle. Wer gezielt an genau der Prüfungsaufgabe übt, an der er zuvor gescheitert ist, kauft eine sehr konkrete Lösung.
Umsetzung
- Sich auf das eigene Gewerk und dessen typische Prüfungsaufgaben konzentrieren
- Mit Berufsschulen und Kammern über Durchfallquoten und Schwachpunkte sprechen
- Paketpreis für mehrere Coaching-Termine statt Einzelstunden anbieten
- Eigene Meisterprüfung und Referenzen offen als Qualifikationsnachweis zeigen
- Über Innungen und Kammern als Empfehlung für Wiederholungsprüflinge aufgenommen werden
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 4 Coachings/Monat à 650 € Umsatz − 240 € variable Kosten − 300 € Fixkosten = 2060 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 2500 € Startkosten ÷ 2060 € Überschuss/Monat ≈ 2 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Coaching-Pakete mit 3–5 Terminen, Fokus auf die praktische Prüfung
- Zielmarkt: Gesellen aus dem eigenen Gewerk, zunächst im eigenen Kammerbezirk
- Vertrieb: Kammern, Innungen, Berufsschulen als Multiplikatoren
- Kostenstruktur: kaum Fixkosten außer Werkstattmiete oder mobiler Ausrüstung
- Finanzierung: nebenberuflich ohne Anfangsinvestition startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Preiskalkulation, E-Rechnung & Faktura
Der Haken: Kleine Zielgruppe je Kammerbezirk: Nur wer die Prüfung wiederholt oder sich gezielt vorbereiten will, zahlt für 1:1-Coaching zusätzlich zum Kurs — das Volumen bleibt ohne mehrere Kammerbezirke begrenzt.
Sachkundiger Kurzgutachten-Service bei Handwerker-Streit
Kurze, schriftliche Einschätzung durch einen erfahrenen Meister, wenn sich Kunde und Handwerksbetrieb über die Qualität einer Leistung uneinig sind — vor dem teuren Gang zum Gericht.
Machbar mit EinschraenkungüberregionalZielgruppe: Verbraucher und Kleinbetriebe in GewährleistungsstreitigkeitenStart: 1.000–2.500 €Ertrag: Honorar je Kurzgutachten
Warum das trägt
Ein gerichtliches Sachverständigengutachten kostet oft mehr als der Streitwert selbst. Eine unabhängige fachliche Ersteinschätzung hilft beiden Seiten, realistisch einzuschätzen, ob sich ein Streit überhaupt lohnt.
Umsetzung
- Klar kommunizieren, dass es sich um eine private fachliche Einschätzung handelt, kein Gerichtsgutachten
- Standardisiertes Kurzformular für Befund, Ursache und Einschätzung entwickeln
- Über Verbraucherzentralen und Handwerkskammern als neutrale Anlaufstelle bekannt werden
- Vor-Ort-Termin und schriftliche Einschätzung als Festpreispaket anbieten
- Bei Bedarf an einen öffentlich bestellten Sachverständigen weitervermitteln
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 5 Kurzgutachten/Monat à 420 € Umsatz − 150 € variable Kosten − 500 € Fixkosten = 1450 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 2000 € Startkosten ÷ 1450 € Überschuss/Monat ≈ 2 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Festpreis je Kurzgutachten, keine Erfolgsbeteiligung am Streitausgang
- Zielmarkt: Verbraucher und Kleinbetriebe im eigenen Kammerbezirk
- Vertrieb: Verbraucherzentrale, Handwerkskammer, Mundpropaganda nach ersten Fällen
- Kostenstruktur: gering, im Wesentlichen Fahrzeit und Haftpflichtversicherung
- Finanzierung: ohne Fremdkapital, nebenberuflich startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Preiskalkulation, E-Rechnung & Faktura
Der Haken: Keine Beweiskraft vor Gericht: Ein privates Kurzgutachten ersetzt kein Sachverständigengutachten und darf nicht so beworben werden — die Abgrenzung muss in jedem Gespräch wiederholt werden, sonst entstehen falsche Erwartungen und Haftungsrisiken.
Werkstatt-Fitmachen vor der Betriebsübergabe
Technische und dokumentarische Vorbereitung einer Werkstatt auf den Verkauf — Maschinenzustand, Wartungsnachweise, TÜV- und Prüffristen in einen verkaufsfähigen Zustand bringen.
Machbar mit EinschraenkungüberregionalZielgruppe: Betriebsinhaber vor der Nachfolge, ÜbernahmeinteressentenStart: 2.500–6.000 €Ertrag: Projektpauschale je Betrieb
Warum das trägt
Eine Bank oder ein Nachfolger will den technischen Zustand eines Betriebs belegt sehen, nicht nur behauptet. Wer diese Dokumentation von einem Fachkollegen statt vom Inhaber selbst erstellen lässt, wirkt glaubwürdiger.
Umsetzung
- Checkliste für Maschinenzustand, Prüffristen und Wartungsnachweise je Gewerk entwickeln
- Zusammenarbeit mit Betriebsnachfolge-Beratern oder Kammern für den Zugang zu Übergabebetrieben aufbauen
- Ergebnis als kompaktes technisches Dossier liefern, das der Bank vorgelegt werden kann
- Klare Trennung zur betriebswirtschaftlichen Bewertung einhalten — nur der technische Teil
- Erste Aufträge über die eigene Handwerkskammer als Übergabe-Begleiter gewinnen
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 3 Betrieben/Monat à 950 € Umsatz − 300 € variable Kosten − 550 € Fixkosten = 2000 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 3500 € Startkosten ÷ 2000 € Überschuss/Monat ≈ 2 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Einmalige Projektpauschale je Betriebsübergabe
- Zielmarkt: Übergabewillige Kleinbetriebe im eigenen Gewerk, regional begrenzt
- Vertrieb: Handwerkskammer, Steuerberater, Nachfolgebörsen als Zubringer
- Kostenstruktur: Prüfwerkzeug und Fahrzeit, keine laufenden Fixkosten
- Finanzierung: aus laufendem Geschäft querfinanzierbar, kein Fremdkapital nötig
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Anlagen & AfA, Preiskalkulation
Der Haken: Seltene, einmalige Aufträge je Betrieb: Ohne mehrere Betriebe gleichzeitig oder eine Kooperation mit Kammern und Steuerberatern bleibt die Auftragsfrequenz gering.
Mobile Schweißservice-Flotte für Landwirtschaft und Kleinbetriebe
Schweiß- und Reparaturarbeiten an Maschinen und Anlagen direkt beim Kunden, für Betriebe, die zu selten Schweißarbeiten brauchen, um eigenes Personal dafür vorzuhalten.
Machbar mit EinschraenkungüberregionalZielgruppe: Landwirte, kleine Industrie- und HandwerksbetriebeStart: 7.000–14.000 €Ertrag: Preis je Einsatz nach Aufwand und Material
Warum das trägt
Ein Maschinenausfall wegen eines Risses oder Bruchs duldet keinen Werkstatttermin in zwei Wochen. Wer mit mobiler Ausrüstung schnell vor Ort ist, verkauft in diesem Moment nicht Zeit, sondern verhinderten Stillstand.
Umsetzung
- Fahrzeug mit mobiler Schweißtechnik zusammenstellen, gebraucht statt neu kalkulieren
- Feste Einsatzradien definieren, damit Anfahrtszeit die Marge nicht auffrisst
- Erreichbarkeit außerhalb der üblichen Werkstattzeiten als Alleinstellungsmerkmal kommunizieren
- Landmaschinenhändler und Werkstätten als Kooperationspartner für Weiterempfehlung gewinnen
- Nach der Anlaufphase feste Wartungsrunden bei Stammkunden anbieten, nicht nur Notfälle
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 6 Einsätzen/Monat à 320 € Umsatz − 300 € variable Kosten − 700 € Fixkosten = 920 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 9000 € Startkosten ÷ 920 € Überschuss/Monat ≈ 10 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Einsatzpreis nach Aufwand, ergänzt um feste Wartungsrunden bei Stammkunden
- Zielmarkt: Landwirte und Kleinbetriebe im Umkreis von rund 40 km
- Vertrieb: Landmaschinenhändler, Werkstätten, direkte Ansprache auf Höfen
- Kostenstruktur: Fahrzeug und Schweißtechnik als größte Fixkosten, Material variabel
- Finanzierung: Anschaffung überwiegend über Kredit oder Leasing realistisch
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Anlagen & AfA, Fahrtenbuch, Preiskalkulation
Der Haken: Hohe Startinvestition in Fahrzeug und Technik: Bei zu geringer Auslastung in der Anlaufphase bindet sich das Kapital über viele Monate, bevor der Ertrag die Fixkosten sicher trägt.
Energieberatung durch zertifizierten Handwerksmeister
Förderfähige Energieberatung für Ein- und Zweifamilienhäuser durch einen Meister mit BAFA-Listung, der die technische Umsetzung aus eigener Erfahrung kennt.
Gute AussichtenüberregionalZielgruppe: Hauseigentümer mit SanierungsvorhabenStart: 4.000–8.000 €Ertrag: Honorar je Beratung, teils über BAFA-Förderung für den Kunden bezuschusst
Warum das trägt
Energieberatung von jemandem, der die Sanierung auch selbst ausführen könnte, wirkt glaubwürdiger als eine rein theoretische Beratung — und die Fördermittel senken die Hemmschwelle beim Kunden erheblich.
Umsetzung
- Listung als Energieeffizienz-Experte bei der BAFA-Expertenliste beantragen und Zulassungsvoraussetzungen klären
- Sich auf ein bis zwei Sanierungsschwerpunkte spezialisieren, die zum eigenen Gewerk passen
- Musterberichte für die häufigsten Fördertatbestände vorbereiten
- Kooperation mit Banken und Sparkassen für Kreditberatung bei Sanierungen aufbauen
- Klare Trennung zwischen unabhängiger Beratung und eigener Ausführung transparent kommunizieren
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 5 Beratungen/Monat à 480 € Umsatz − 200 € variable Kosten − 700 € Fixkosten = 1500 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 6000 € Startkosten ÷ 1500 € Überschuss/Monat ≈ 4 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Beratungshonorar je Objekt, teilweise über BAFA-Zuschuss für den Kunden gedeckt
- Zielmarkt: Hauseigentümer mit Sanierungsvorhaben im eigenen Landkreis
- Vertrieb: Banken, Sparkassen, Handwerkskammer, Empfehlungen von Sanierungsbetrieben
- Kostenstruktur: Weiterbildung und BAFA-Listung als Einmalkosten, danach gering
- Finanzierung: Weiterbildungskosten meist über KfW/BAFA-Programme für die eigene Qualifizierung förderfähig
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Preiskalkulation, E-Rechnung & Faktura, Controlling-Kennzahlen
Der Haken: Zulassungspflicht: Nur mit Eintrag in der Energieeffizienz-Expertenliste der BAFA sind die Berichte förderfähig — die Zulassungsvoraussetzungen (Qualifikation, Weiterbildung) müssen vor dem ersten Auftrag erfüllt sein.
Ausschreibungs-Service für öffentliche Aufträge
Unterstützung kleiner Handwerksbetriebe beim Auffinden und Erstellen von Angeboten für öffentliche Ausschreibungen nach VOB/A, die sie sich sonst nicht zutrauen.
Machbar mit EinschraenkungüberregionalZielgruppe: Kleine Handwerksbetriebe ohne eigene AusschreibungserfahrungStart: 1.500–3.500 €Ertrag: Honorar je begleitetem Angebot oder Erfolgsanteil bei Zuschlag
Warum das trägt
Öffentliche Aufträge sind planbar und bonitätssicher, aber das Vergabeverfahren schreckt kleine Betriebe ab. Wer die Formalien übernimmt, öffnet ihnen einen Markt, den sie sonst nie erreichen.
Umsetzung
- Sich mit den Vergabeplattformen von Kommunen und Land im eigenen Bundesland vertraut machen
- Musterangebote für wiederkehrende Ausschreibungstypen im eigenen Gewerk entwickeln
- Ersten Betrieb mit einer kostenlosen Ausschreibung als Referenz begleiten
- Über Innungen und Kammern als Ausschreibungs-Lotse bekannt werden
- Fristenkalender für laufend beobachtete Ausschreibungen führen
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 8 Angeboten/Monat à 260 € Umsatz − 160 € variable Kosten − 400 € Fixkosten = 1520 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 1800 € Startkosten ÷ 1520 € Überschuss/Monat ≈ 2 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Honorar je Angebot, optional Erfolgsanteil bei Zuschlag
- Zielmarkt: Kleinbetriebe des eigenen Gewerks im Bundesland
- Vertrieb: Innungen, Handwerkskammer, direkte Ansprache von Betrieben ohne Ausschreibungserfahrung
- Kostenstruktur: gering, im Wesentlichen die eigene Arbeitszeit
- Finanzierung: nebenberuflich ohne Anfangsinvestition startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Preiskalkulation, E-Rechnung & Faktura
Der Haken: Formfehler-Risiko: Ein einziger formaler Fehler im Angebot führt zum Ausschluss ohne Nachbesserung — die Sorgfaltspflicht liegt beim Ausschreibungs-Service, und ein Ausschluss beschädigt sofort das Vertrauen des Betriebs.
Azubi-Recruiting und Praxis-Vorauswahl für Handwerksbetriebe
Praktische Eignungstests für Ausbildungsplatzbewerber, durchgeführt von einem erfahrenen Meister — für Betriebe, die selbst keine Zeit für eine saubere Vorauswahl haben.
Machbar mit EinschraenkungüberregionalZielgruppe: Handwerksbetriebe mit NachwuchsproblemenStart: 1.500–4.000 €Ertrag: Pauschale je begleiteter Bewerberrunde
Warum das trägt
Fehlbesetzungen bei Azubis kosten Betriebe mehr als jede Vorauswahl. Ein praktischer Eignungstest durch einen Fachkollegen sagt mehr über die Eignung aus als ein Bewerbungsgespräch allein.
Umsetzung
- Praktischen Kurztest für die wichtigsten Basisfertigkeiten des Gewerks entwickeln
- Mit zwei bis drei Betrieben aus dem eigenen Netzwerk als Pilotkunden starten
- Bewertungsraster liefern, das dem Betrieb die endgültige Entscheidung überlässt
- Über Innungen als Zusatzangebot zur Lehrstellenbörse platzieren
- Nach der Anlaufphase mehrere Betriebe zu gemeinsamen Testterminen bündeln, um die Marge zu verbessern
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 6 Kandidaten/Monat à 320 € Umsatz − 150 € variable Kosten − 350 € Fixkosten = 1420 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 2000 € Startkosten ÷ 1420 € Überschuss/Monat ≈ 2 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Pauschale je Bewerberrunde, gebündelte Termine für mehrere Betriebe
- Zielmarkt: Handwerksbetriebe mit offenen Ausbildungsplätzen in der Region
- Vertrieb: Innungen, Kammern, Ausbildungsmessen
- Kostenstruktur: gering, Material für den Praxistest als einzige Investition
- Finanzierung: nebenberuflich ohne Fremdkapital startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Preiskalkulation, Lohnabrechnung
Der Haken: Diskriminierungsrisiko: Bewertungskriterien müssen sachlich und dokumentiert sein — ein unklarer oder subjektiver Test kann rechtlich angreifbar werden und den Betrieb in Erklärungsnot bringen.
Gewährleistungs-Check kurz vor Fristablauf
Systematische Prüfung von Bauleistungen kurz vor Ablauf der fünfjährigen Gewährleistungsfrist, damit Bauherren versteckte Mängel noch rechtzeitig rügen können.
Machbar mit EinschraenkungüberregionalZielgruppe: Private Bauherren, kleine VermieterStart: 1.800–4.000 €Ertrag: Honorar je Prüftermin
Warum das trägt
Nach Fristablauf ist ein Mangel auf eigene Kosten zu beheben, egal wie eindeutig er verursacht wurde. Ein rechtzeitiger Check macht aus einem stillen Risiko eine konkrete, noch durchsetzbare Forderung.
Umsetzung
- Erinnerungssystem entwickeln, das Bauherren rund sechs Monate vor Fristablauf automatisch anspricht
- Standardisierten Prüfkatalog für die häufigsten Spätmängel je Gewerk erstellen
- Ergebnis als Mängelliste mit Fristsetzung an den ausführenden Betrieb liefern
- Über Notare und Bauträger-Vertragsabwicklungen als Zusatzservice platzieren
- Kooperation mit einem Fachanwalt für Baurecht für strittige Fälle aufbauen
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 6 Prüfterminen/Monat à 340 € Umsatz − 180 € variable Kosten − 400 € Fixkosten = 1460 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 2200 € Startkosten ÷ 1460 € Überschuss/Monat ≈ 2 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Honorar je Prüftermin, zeitkritisch vor Fristablauf
- Zielmarkt: Private Bauherren mit Neubauten aus den letzten fünf Jahren
- Vertrieb: Notare, Bauträger-Abwicklung, eigene Erinnerungs-Datenbank
- Kostenstruktur: Prüfwerkzeug und Fahrzeit, keine laufenden Fixkosten
- Finanzierung: nebenberuflich ohne Anfangsinvestition startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Preiskalkulation, Notfallmappe & Vorsorge
Der Haken: Enges Zeitfenster: Wird der Termin verpasst und die Frist läuft ab, ist der Auftrag wertlos — ohne verlässliches Erinnerungssystem verpuffen viele potenzielle Aufträge ungenutzt.
Handwerkskurs-Wochenenden für Erwachsene ohne Vorkenntnisse
Kompakte Wochenendkurse in der eigenen Werkstatt für Hobby-Heimwerker — Fliesen legen, einfache Elektroinstallation im erlaubten DIY-Rahmen, Holzarbeiten.
Machbar mit EinschraenkunglokalZielgruppe: Erwachsene Heimwerker ohne handwerkliche AusbildungStart: 2.500–6.000 €Ertrag: Kursgebühr je Teilnehmer und Wochenende
Warum das trägt
Viele Menschen trauen sich einfache Arbeiten in der eigenen Wohnung nicht zu, weil ihnen niemand die Grundlagen zeigt. Ein Wochenendkurs in echter Werkstattatmosphäre verkauft genau diese fehlende Sicherheit.
Umsetzung
- Werkstattraum mit ausreichender Versicherung für Kursbetrieb einrichten
- Zwei bis drei feste Kursthemen entwickeln, die in einem Wochenende zu einem Ergebnis führen
- Klar kommunizieren, welche Arbeiten danach eigenständig zulässig sind und welche einen Fachbetrieb brauchen
- Über Volkshochschulen und Baumärkte als Kooperationspartner Reichweite aufbauen
- Material im Kurspreis einrechnen, damit keine Nachkäufe die Kalkulation verzerren
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 8 Teilnehmern/Monat à 260 € Umsatz − 360 € variable Kosten − 450 € Fixkosten = 1270 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 3000 € Startkosten ÷ 1270 € Überschuss/Monat ≈ 3 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Kursgebühr je Teilnehmer, Material im Preis enthalten
- Zielmarkt: Hobby-Heimwerker im eigenen Ort und Umland
- Vertrieb: Volkshochschule, Baumärkte, soziale Netzwerke lokal
- Kostenstruktur: Werkstattmiete/-versicherung und Material als Hauptkosten
- Finanzierung: aus vorhandener Werkstattausstattung heraus startbar, geringes Fremdkapital nötig
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Preiskalkulation, Kasse mit TSE & Kassenbuch
Der Haken: Haftungsgrenze bei Elektroarbeiten: Nur einfache, nicht ortsfeste Arbeiten dürfen im Kurs vermittelt werden — alles, was in die Zuständigkeit eines konzessionierten Elektrobetriebs fällt, darf weder gezeigt noch empfohlen werden.