Statistik- und Datenanalyse-Service für Abschlussarbeiten anderer Studierender
Auswertung von Umfrage- und Messdaten mit SPSS, R oder Python für Bachelor- und Masterarbeiten anderer Studierender, ohne Textteile der Arbeit selbst zu verfassen.
Machbar mit EinschraenkungüberregionalZielgruppe: Studierende kurz vor Abgabe einer empirischen AbschlussarbeitStart: 150–500 €Ertrag: Honorar je Auswertungsauftrag
Warum das trägt
Viele Studiengänge verlangen empirische Methodenkompetenz, die im Studium selbst kaum vermittelt wird. Wer die passende Statistik-Software sicher beherrscht, verkauft eine Fähigkeit, die andere Studierende unter Zeitdruck akut brauchen.
Umsetzung
- Angebot strikt auf Datenauswertung und -visualisierung beschränken, keine Textformulierung übernehmen
- Musterauswertungen für die gängigsten Verfahren (Regression, Varianzanalyse, Faktorenanalyse) vorbereiten
- Über Fachschaften und Lerngruppen-Foren der eigenen Hochschule bekannt werden
- Klare schriftliche Abgrenzung zur Ghostwriting-Leistung in jedem Angebot festhalten
- Zufriedene Kunden um Weiterempfehlung an Kommilitonen anderer Fächer bitten
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 6 Aufträgen/Monat à 90 € Umsatz − 60 € variable Kosten − 50 € Fixkosten = 430 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 300 € Startkosten ÷ 430 € Überschuss/Monat ≈ 1 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Honorar je Auswertungsauftrag, gestaffelt nach Datenumfang
- Zielmarkt: Studierende empirischer Fächer, ortsunabhängig per Fernarbeit
- Vertrieb: Fachschaften, Lerngruppen-Foren, Mundpropaganda
- Kostenstruktur: sehr gering, Software teils über Hochschullizenz kostenlos
- Finanzierung: ohne Anfangsinvestition neben dem Studium startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Preiskalkulation, E-Rechnung & Faktura
Der Haken: Grenze zum wissenschaftlichen Fehlverhalten: Reine Datenauswertung im Auftrag ist zulässig, das Verfassen von Textteilen der Arbeit selbst gilt als Ghostwriting und kann für den Auftraggeber als Täuschungsversuch geahndet werden — diese Grenze muss im Angebot glasklar gezogen sein.
Fach-Repetitorium für Erstsemester in Kleingruppen
Kompaktes Repetitorium in einem Kernfach wie Mathematik oder BWL für Erstsemester, geleitet von einem Studierenden höheren Semesters mit guten eigenen Prüfungsergebnissen.
Gute AussichtenlokalZielgruppe: Erstsemester mit Durchfallrisiko in GrundlagenfächernStart: 100–300 €Ertrag: Kursgebühr je Teilnehmer
Warum das trägt
Universitäre Tutorien sind oft überfüllt und wenig individuell. Ein kleines, bezahltes Repetitorium mit maximal acht Teilnehmern bietet die Betreuungsdichte, die in der Massenveranstaltung fehlt.
Umsetzung
- Sich auf ein Fach mit bekannt hoher Durchfallquote am eigenen Fachbereich konzentrieren
- Kursgröße bewusst auf sechs bis acht Teilnehmer begrenzen
- Übungsklausuren nach Vorbild echter Altklausuren entwickeln
- Über Fachschaft, schwarzes Brett und Erstsemester-Gruppen im Semester-Chat werben
- Nach dem ersten Durchgang Ergebnisse (Notenverbesserung) anonymisiert als Werbung nutzen
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 10 Teilnehmern/Monat à 25 € Umsatz − 0 € variable Kosten − 80 € Fixkosten = 170 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 200 € Startkosten ÷ 170 € Überschuss/Monat ≈ 2 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Kursgebühr je Teilnehmer und Kursreihe
- Zielmarkt: Erstsemester des eigenen Fachbereichs, lokal an der Hochschule
- Vertrieb: Fachschaft, schwarzes Brett, Semester-Chatgruppen
- Kostenstruktur: sehr gering, ggf. Raummiete falls kein Hochschulraum verfügbar
- Finanzierung: ohne Anfangsinvestition neben dem Studium startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Kasse mit TSE & Kassenbuch, Preiskalkulation
Der Haken: Keine Nutzung urheberrechtlich geschützter Prüfungsunterlagen der Hochschule: Alte Klausuren dürfen als Übungsgrundlage dienen, wenn frei zugänglich, nicht aber unautorisiert vervielfältigte Original-Prüfungsbögen — sonst drohen urheberrechtliche und prüfungsrechtliche Probleme.
Zwischenmiete-Vermittlung für Studenten-WG-Zimmer während Auslandssemestern
Vermittlung zwischen Studierenden im Auslandssemester, die ihr WG-Zimmer zwischenzeitlich vermieten wollen, und Studierenden, die für genau diesen Zeitraum eine Unterkunft suchen.
Machbar mit EinschraenkunglokalZielgruppe: Studierende vor einem Auslandssemester und Kurzzeit-WohnungssuchendeStart: 500–1.200 €Ertrag: Vermittlungsprovision je erfolgreicher Vermittlung
Warum das trägt
Der Wohnungsmarkt an Hochschulstandorten ist eng, aber Auslandssemester schaffen planbare, zeitlich begrenzte Lücken, die klassische Immobilienportale kaum sinnvoll abbilden. Eine spezialisierte, semesterorientierte Vermittlung trifft eine Nachfrage, die sonst nur über Zufall gedeckt wird.
Umsetzung
- Absprachen mit dem Akademischen Auslandsamt zur Bewerbung des Angebots treffen
- Standardvertrag für Untermietverhältnisse auf Zeit als Vorlage bereitstellen
- Prüfen, dass jede Untervermietung die Erlaubnis des Hauptvermieters hat, bevor vermittelt wird
- Über WG-gesucht-Gruppen und Erasmus-Netzwerke der eigenen Hochschule wachsen
- Saisonalen Rhythmus (Semesterbeginn/-ende) in der Vermarktung gezielt nutzen
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 5 Vermittlungen/Monat à 80 € Umsatz − 50 € variable Kosten − 50 € Fixkosten = 300 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 500 € Startkosten ÷ 300 € Überschuss/Monat ≈ 2 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Vermittlungsprovision je erfolgreichem Zwischenmietvertrag
- Zielmarkt: Studierende der eigenen Hochschule, lokal begrenzt
- Vertrieb: Akademisches Auslandsamt, WG-gesucht-Gruppen, Erasmus-Netzwerke
- Kostenstruktur: sehr gering, im Wesentlichen Zeitaufwand für Matching
- Finanzierung: ohne Anfangsinvestition neben dem Studium startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Preiskalkulation, E-Rechnung & Faktura
Der Haken: Untervermietungserlaubnis des Hauptvermieters: Vermittelt die Plattform ein Zimmer ohne diese Erlaubnis, drohen dem vermittelten Mieter die fristlose Kündigung und dem Vermittler ein Reputationsschaden — die Erlaubnis muss vor jeder Vermittlung dokumentiert vorliegen.
Semester-Umzugsservice für Studenten-WGs
Kompakter Umzugsservice mit Transporter und Helferteam, spezialisiert auf die typischen Kurzstrecken-Umzüge von Studierenden zu Semesterbeginn und -ende.
Machbar mit EinschraenkunglokalZielgruppe: Studierende bei WG- oder StadtwechselStart: 1.000–2.500 €Ertrag: Preis je Umzug nach Aufwand
Warum das trägt
Zu Semesterbeginn und -ende ballen sich Umzüge auf wenige Wochen, in denen klassische Umzugsunternehmen ausgebucht oder für studentische Budgets zu teuer sind. Ein spezialisierter, günstigerer Anbieter mit studentischem Zielpublikum trifft eine planbare Nachfragespitze.
Umsetzung
- Transporter mieten statt kaufen, um Fixkosten außerhalb der Stoßzeiten zu vermeiden
- Festes Helferteam aus Kommilitonen für die Stoßzeiten aufbauen
- Pauschalpreise nach Zimmergröße statt Stundenabrechnung anbieten, das schafft Vertrauen bei Studierenden
- Buchungskalender rechtzeitig vor Semesterbeginn online bereitstellen
- Über Studierendenwerke und WG-Portale in der Stoßzeit gezielt bewerben
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 8 Umzügen/Monat à 180 € Umsatz − 320 € variable Kosten − 300 € Fixkosten = 820 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 1500 € Startkosten ÷ 820 € Überschuss/Monat ≈ 2 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Pauschalpreis je Umzug nach Zimmergröße
- Zielmarkt: Studierende am eigenen Hochschulstandort, lokal
- Vertrieb: Studierendenwerk, WG-Portale, Aushänge zu Semesterbeginn
- Kostenstruktur: Transportermiete und Helferlöhne als variable Hauptkosten
- Finanzierung: ohne Anfangsinvestition, Transporter je Auftrag angemietet
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Fahrtenbuch, Preiskalkulation, Lohnabrechnung
Der Haken: Transportversicherung für fremdes Eigentum: Ohne eine Verkehrshaftungsversicherung haftet der Anbieter bei Transportschäden am Hab und Gut der Kunden unbegrenzt aus eigener Tasche — diese Versicherung muss vor dem ersten Auftrag stehen.
Social-Media-Management für lokale Betriebe im Studierenden-Nebenjob
Laufende Betreuung von Instagram- und Facebook-Auftritten kleiner lokaler Betriebe durch Studierende mit Marketing- oder Kommunikationskenntnissen, als planbarer Monatsauftrag neben dem Studium.
Gute AussichtenlokalZielgruppe: Kleine lokale Einzelhändler und Dienstleister ohne eigenes MarketingStart: 150–400 €Ertrag: Monatliche Pauschale je betreutem Kanal
Warum das trägt
Viele Inhaberinnen und Inhaber kleiner Läden wissen um die Bedeutung von Social Media, haben aber weder Zeit noch Routine dafür. Ein Studierender, der genau diese Plattformen ohnehin täglich nutzt, liefert hier einen Vorteil, den ältere Werbeagenturen erst mühsam aufbauen müssten.
Umsetzung
- Content-Plan mit festen Themenrubriken je Betrieb entwickeln, um Planungssicherheit zu geben
- Erste Referenzkunden im eigenen Umfeld (Cafés, Frisöre, Läden) zu Einführungspreisen gewinnen
- Feste wöchentliche Abstimmungstermine statt spontaner Anfragen vereinbaren
- Einfache Kennzahlen (Reichweite, Interaktionen) monatlich als Nachweis liefern
- Bei guter Auslastung Zusatzleistung Fotografie vor Ort ergänzen
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 5 Kunden/Monat à 250 € Umsatz − 0 € variable Kosten − 100 € Fixkosten = 1150 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 300 € Startkosten ÷ 1150 € Überschuss/Monat ≈ 1 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Monatspauschale je betreutem Social-Media-Kanal
- Zielmarkt: lokale Kleinbetriebe ohne eigenes Marketing, am Hochschulort
- Vertrieb: persönliches Umfeld, lokale Gewerbevereine, Direktansprache
- Kostenstruktur: sehr gering, ggf. kostenpflichtige Planungstools
- Finanzierung: ohne Anfangsinvestition neben dem Studium startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Preiskalkulation, E-Rechnung & Faktura
Der Haken: Kein eigenes Bildmaterial ohne Freigabe verwenden: Fremde Fotos, Musik oder Markenlogos ohne Lizenz in Beiträgen zu nutzen, kann teure Abmahnungen für den Kunden auslösen, für die der Betreuer mitverantwortlich gemacht werden kann.
IT-Support und Technikhilfe für Senioren und Kleinbetriebe durch Informatik-Studierende
Vor-Ort-Unterstützung bei Computer-, Drucker- und Smartphone-Problemen für Senioren-Haushalte und Kleinbetriebe, angeboten von Informatik- oder Ingenieurstudierenden.
Gute AussichtenlokalZielgruppe: Senioren-Haushalte und Kleinbetriebe ohne eigene IT-AbteilungStart: 200–500 €Ertrag: Preis je Einsatz oder kleines Wartungsabo
Warum das trägt
Kleine Störungen wie ein nicht funktionierender Drucker oder ein verlorenes Passwort sind für IT-Systemhäuser zu unwirtschaftlich, für Betroffene aber alltagsrelevant. Studierende können diese Lücke mit geringem Aufwand und guter Erreichbarkeit füllen.
Umsetzung
- Festpreisliste für die zehn häufigsten Problemfälle entwickeln
- Terminslots außerhalb der Vorlesungszeiten anbieten, um Verlässlichkeit zu signalisieren
- Über Seniorenresidenzen, Nachbarschaftsgruppen und lokale Gewerbevereine bekannt werden
- Einfaches Wartungsabo für Kleinbetriebe mit monatlichem Kurzcheck ergänzen
- Datenschutz- und Passwortsicherheit als klaren Vertrauensfaktor in der eigenen Werbung betonen
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 10 Einsätzen/Monat à 45 € Umsatz − 50 € variable Kosten − 100 € Fixkosten = 300 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 400 € Startkosten ÷ 300 € Überschuss/Monat ≈ 2 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Preis je Einsatz, optional kleines Wartungsabo für Betriebe
- Zielmarkt: Senioren-Haushalte und Kleinbetriebe am Hochschulort
- Vertrieb: Seniorenresidenzen, Nachbarschaftsgruppen, Gewerbevereine
- Kostenstruktur: sehr gering, eigenes Werkzeug meist schon vorhanden
- Finanzierung: ohne Anfangsinvestition neben dem Studium startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Preiskalkulation, E-Rechnung & Faktura
Der Haken: Haftung bei Datenverlust: Wird bei einem Einsatz versehentlich Kundendaten gelöscht oder ein Gerät beschädigt, haftet der Anbieter ohne eigene Haftpflichtversicherung mit dem Privatvermögen — eine Absicherung ist vor dem ersten bezahlten Einsatz Pflicht.
Eigene Mitschrift-Abos für Vorlesungen in Kleingruppen
Verkauf sorgfältig ausgearbeiteter eigener Vorlesungsmitschriften als Ergänzung zum eigenen Vorlesungsbesuch, im Abonnement für Kommilitonen desselben Semesters.
Machbar mit EinschraenkunglokalZielgruppe: Studierende, die Vorlesungen verpassen oder besser strukturierte Unterlagen suchenStart: 100–300 €Ertrag: Monatliches Abo je Fach
Warum das trägt
Nicht jeder kann oder will jede Vorlesung besuchen, viele suchen aber verlässliche, gut strukturierte Unterlagen. Eine eigene, sorgfältig aufbereitete Mitschrift ist ein Produkt, das der Anbieter ohnehin für sich selbst erstellt.
Umsetzung
- Nur eigene, selbst formulierte Mitschriften verkaufen, keine kopierten Vorlesungsfolien
- Feste wöchentliche Veröffentlichung nach jeder Vorlesung als verlässlichen Rhythmus etablieren
- Probeausgabe der ersten Vorlesung kostenlos anbieten, um Qualität zu zeigen
- Über Semester-Chatgruppen und Fachschaft bewerben
- Bei mehreren Fächern gleichzeitig ein Kombi-Abo mit Preisvorteil anbieten
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 15 Abos/Monat à 12 € Umsatz − 15 € variable Kosten − 50 € Fixkosten = 115 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 200 € Startkosten ÷ 115 € Überschuss/Monat ≈ 2 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Monatliches Abo je Fach, gestaffelt nach Fächerzahl
- Zielmarkt: Kommilitonen desselben Studiengangs und Semesters, lokal
- Vertrieb: Semester-Chatgruppen, Fachschaft, Mundpropaganda
- Kostenstruktur: keine, reiner Zeitaufwand
- Finanzierung: ohne Anfangsinvestition neben dem Studium startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Preiskalkulation
Der Haken: Urheberrecht der Lehrenden an Vorlesungsinhalten: Eigene Mitschriften der eigenen Formulierung sind unproblematisch, das Weiterverkaufen kopierter Folien oder wörtlicher Vorlagen der Dozierenden verletzt deren Urheberrecht — nur eigenständig formulierte Inhalte dürfen angeboten werden.
Sprachtandem-Organisation und Bezahl-Sprachkurse für internationale Studierende
Organisation strukturierter Sprachtandems und ergänzender kleiner Bezahlkurse für internationale Studierende, die schneller Deutsch lernen wollen als es der reguläre Sprachkurs der Hochschule leistet.
Machbar mit EinschraenkunglokalZielgruppe: Internationale Studierende und AustauschstudierendeStart: 100–350 €Ertrag: Kursgebühr je Teilnehmer, Tandem-Vermittlung kostenlos als Kundenbindung
Warum das trägt
Hochschul-Sprachkurse sind oft groß und langsam getaktet. Ein kleiner, bezahlter Konversationskurs mit Studierenden als Trainern trifft den akuten Bedarf internationaler Studierender nach schnellem Alltagsdeutsch.
Umsetzung
- Kostenlose Tandem-Vermittlung als Türöffner und Vertrauensaufbau anbieten
- Kleine bezahlte Konversationskurse mit klarem Alltagsfokus als kostenpflichtiges Zusatzangebot entwickeln
- Kooperation mit dem International Office der Hochschule für Sichtbarkeit aufbauen
- Kursgrößen klein halten, um echten Sprechanteil pro Teilnehmer zu sichern
- Feedback der Teilnehmer aktiv einholen, um Kursinhalte laufend anzupassen
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 6 Kursplätzen/Monat à 70 € Umsatz − 30 € variable Kosten − 100 € Fixkosten = 290 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 300 € Startkosten ÷ 290 € Überschuss/Monat ≈ 2 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Kursgebühr je Teilnehmer für Konversationskurse, Tandem kostenlos
- Zielmarkt: internationale Studierende am eigenen Hochschulstandort
- Vertrieb: International Office, Aushänge, internationale Studierendengruppen
- Kostenstruktur: sehr gering, ggf. Raummiete
- Finanzierung: ohne Anfangsinvestition neben dem Studium startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Kasse mit TSE & Kassenbuch, Preiskalkulation
Der Haken: Abgrenzung zu geförderten Hochschulangeboten: Wird der Kurs als Ersatz für offizielle, oft kostenlose Sprachkurse der Hochschule wahrgenommen, sinkt die Zahlungsbereitschaft — das eigene Angebot muss klar als schnellere Ergänzung positioniert sein, nicht als Konkurrenzprodukt.
Personalvermittlung für Studierende bei Messen und Events
Vermittlung studentischer Aushilfen an Messeveranstalter, Caterer und Eventagenturen für kurzfristige Einsätze als Hostess, Kellner oder Aufbauhelfer.
Machbar mit EinschraenkungüberregionalZielgruppe: Messeveranstalter, Caterer und Eventagenturen mit kurzfristigem PersonalbedarfStart: 500–1.500 €Ertrag: Vermittlungsprovision je vermitteltem Einsatz
Warum das trägt
Kurzfristiger Personalbedarf bei Messen und Events lässt sich über klassische Zeitarbeit oft nicht schnell genug decken. Ein Studierender mit gutem Netzwerk unter Kommilitonen kann in Stunden Personal zusammenstellen, wofür Agenturen Tage brauchen.
Umsetzung
- Pool zuverlässiger Kommilitonen mit Einsatzerfahrung systematisch aufbauen und bewerten
- Klar als reine Vermittlung positionieren, nicht als Arbeitgeber der Aushilfen
- Feste Ansprechpartner bei zwei oder drei regionalen Eventagenturen aufbauen
- Einsatzbewertungen nach jedem Termin einholen, um die Pool-Qualität zu sichern
- Bei Bewährung feste Rahmenverträge mit wiederkehrenden Veranstaltern schließen
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 20 vermittelten Einsätzen/Monat à 15 € Umsatz − 0 € variable Kosten − 100 € Fixkosten = 200 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 500 € Startkosten ÷ 200 € Überschuss/Monat ≈ 3 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Vermittlungsprovision je erfolgreich besetztem Einsatz
- Zielmarkt: Messeveranstalter, Caterer, Eventagenturen, regional
- Vertrieb: Direktansprache bei Agenturen, Empfehlungen zufriedener Veranstalter
- Kostenstruktur: sehr gering, im Wesentlichen Koordinationsaufwand
- Finanzierung: ohne Anfangsinvestition neben dem Studium startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Preiskalkulation, E-Rechnung & Faktura, Provisionsabrechnung
Der Haken: Abgrenzung zur erlaubnispflichtigen Arbeitnehmerüberlassung: Reine Vermittlung, bei der die Aushilfe direkt beim Veranstalter angestellt oder auf Werkvertragsbasis tätig wird, braucht keine Erlaubnis — stellt der Vermittler die Studierenden selbst an und verleiht sie, greift das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz mit Erlaubnispflicht.
Mobiler Fahrrad-Reparaturservice auf dem Campus
Kleiner mobiler Reparaturstand mit Lastenrad oder Anhänger direkt auf dem Campus, für schnelle Fahrradreparaturen zwischen zwei Vorlesungen ohne Weg zur Werkstatt.
Machbar mit EinschraenkunglokalZielgruppe: Studierende mit Fahrrad als HauptverkehrsmittelStart: 600–1.200 €Ertrag: Preis je Reparatur
Warum das trägt
Ein platter Reifen oder eine hakende Kette kostet in der Fahrradwerkstatt oft Tage Wartezeit. Ein mobiler Stand direkt auf dem Campus zur Mittagspause löst das gleiche Problem in der Zeit zwischen zwei Vorlesungen.
Umsetzung
- Mobiles Werkzeug-Set für die zehn häufigsten Fahrradreparaturen zusammenstellen
- Feste, regelmäßige Standzeiten an belebten Campus-Punkten etablieren
- Genehmigung des Studierendenwerks oder der Hochschule für den festen Standplatz einholen
- Festpreisliste für Standardreparaturen sichtbar aushängen
- Ersatzteil-Grundstock für die häufigsten Verschleißteile (Schläuche, Bremsbeläge) vorhalten
Kalkulation (Beispielrechnung)
Beispielrechnung: 20 Reparaturen/Monat à 25 € Umsatz − 160 € variable Kosten − 150 € Fixkosten = 190 € Überschuss/Monat.
Break-even (Beispielrechnung): 800 € Startkosten ÷ 190 € Überschuss/Monat ≈ 5 Monate ab Erreichen dieser Auslastung.
Mini-Businessplan
- Geschäftsmodell: Preis je Reparatur nach Festpreisliste
- Zielmarkt: Studierende am eigenen Campus
- Vertrieb: Standpräsenz auf dem Campus, Aushänge, Mundpropaganda
- Kostenstruktur: Werkzeug als Einmalinvestition, Ersatzteile variabel
- Finanzierung: aus Ersparnissen oder kleinem Nebenjob-Puffer startbar
Passende PilotOS-Module: Gründungspilot, Kasse mit TSE & Kassenbuch, Preiskalkulation
Der Haken: Genehmigungspflicht für den Standplatz: Ohne Erlaubnis der Hochschule oder des Studierendenwerks für einen festen Verkaufs- und Werkstattstand auf dem Campusgelände drohen Platzverweis und der Verlust der Stammkundschaft über Nacht.