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Skonto-Rechner: lohnt sich der Abzug?

Lohnt sich Skonto oder verschenkst du bares Geld? In Sekunden beantwortet. PilotOS kann das – plus automatische Skontofrist-Überwachung bei jeder offenen Rechnung.

Wer die Skontofrist um nur einen Tag verpasst, zahlt den vollen Rechnungsbetrag – bei 2.000 € Rechnungssumme und 2 % Skonto sind das 40 € geschenktes Geld, ohne Vorwarnung und ohne Kulanz.

Dieser Rechner zeigt sofort die Skonto-Ersparnis, den tatsächlichen Zahlbetrag und den effektiven Jahreszins, dem der Nachlass entspricht – und ob sich das Ziehen von Skonto sogar über einen Dispokredit noch lohnt. Kostenlos, ohne Anmeldung.

Skonto-Ersparnis
Zahlbetrag mit Skonto
Effektiver Jahreszins
 

Formel: effektiver Jahreszins = Skontosatz / (100 − Skontosatz) × 360 / (Zahlungsziel − Skontofrist). Übersteigt dieser Wert deinen Kontokorrent- bzw. Anlagezins, lohnt es sich fast immer, Skonto zu ziehen – notfalls per Dispo, weil der Skontovorteil höher ist als die Kreditkosten.

Alle hier verwendeten Rechtswerte mit Gültigkeit, Norm und Prüfdatum stehen offen im Register – Stand der Rechtswerte.

Lohnt sich Skonto? Der Zinsvergleich entscheidet

2 % Skonto klingen nach wenig – aber gerechnet auf die 20 Tage, die du früher zahlst, ergibt sich ein effektiver Jahreszins von über 36 %. Kaum eine Geldanlage bringt so viel. Deshalb gilt: Skonto ziehen, solange der effektive Jahreszins über deinen Finanzierungskosten liegt.

In PilotOS werden Skontofristen und -beträge je offener Rechnung überwacht, sodass du keine Skontofrist mehr verpasst und der Zahlbetrag automatisch korrekt verbucht wird.

Zweites Beispiel – der unscheinbare Grenzfall: Ein Lieferant gewährt nur 0,5 % Skonto bei 30 Tagen Skontofrist, das reguläre Zahlungsziel liegt bei 90 Tagen. Effektiver Jahreszins = 0,5 ÷ (100 − 0,5) × 360 ÷ (90 − 30) × 100 = 0,5 ÷ 99,5 × 360 ÷ 60 × 100 ≈ 3,0 %. Bei 5.000 € Rechnungsbetrag sind das nur 25 € Ersparnis – und mit rund 3 % liegt der effektive Jahreszins meist unter den Kosten eines Kontokorrentkredits (typisch ca. 8–12 %). Hier lohnt sich Skonto nur, wenn ohnehin ausreichend freie Liquidität vorhanden ist, nicht aber, wenn dafür extra ein Kredit aufgenommen werden müsste.

ButlerIn einfachen Worten – was rechne ich hier?

Skonto ist ein Rabatt fürs schnelle Zahlen. Ob er sich lohnt, entscheidet der Vergleich: Der Rabatt entspricht einem hohen Jahreszins – meist lohnt sich Skonto fast immer.

Offene Posten und Skontofristen im Griff

PilotOS überwacht Fälligkeiten und Skontofristen automatisch und verbucht Skontoabzüge korrekt – lokal, GoBD-Voraussetzungen eingebaut, ohne Cloud.

Erklärt

Warum Skonto ziehen fast immer lohnt

Skonto ist ein Preisnachlass für schnelle Zahlung, typisch etwa 2 % bei Zahlung binnen 10 Tagen statt 30 Tage netto. Was harmlos klingt, ist gerechnet ein sehr hoher Zinsvorteil: Für die 20 Tage früher gebundene Liquidität entspricht der Nachlass einem Jahreszins von rund 36 %.

Der Rechner ermittelt aus Skontosatz und Zahlungsfristen genau diesen effektiven Jahreszins. Er zeigt, dass es sich fast immer lohnt, Skonto zu ziehen – selbst wenn man dafür kurzfristig den Kontokorrentkredit nutzt, der meist deutlich günstiger ist.

In der Praxis

Skonto in der Praxis nutzen

Der Haken am Skonto ist die kurze Frist: Wer den Zahlungstermin verpasst, verliert den Vorteil. Deshalb braucht es einen Überblick über fällige Rechnungen und ihre Skontofristen, damit kein Nachlass ungenutzt verfällt.

PilotOS überwacht in der offenen-Posten-Verwaltung genau diese Fristen und erinnert, bis wann Skonto zieht. So wird aus der reinen Rechnerei ein Werkzeug, das im Alltag bares Geld spart – und beim Verkauf zeigt es, ob gewährtes Skonto sich rechnet.

Praxisbeispiel

Ein Malerbetrieb rechnet nach – und zieht künftig konsequent Skonto

Frau Kellner führt einen kleinen Malerbetrieb mit rund 15 Lieferantenrechnungen im Monat, im Schnitt 1.800 € pro Rechnung, meist mit den Konditionen „2 % Skonto bei Zahlung binnen 10 Tagen, netto 30 Tage". Bisher hat sie Rechnungen erst kurz vor Ablauf der 30 Tage bezahlt, weil das Geld auf dem Konto „erstmal liegen bleiben" sollte – die Skontofrist verstrich dabei fast immer ungenutzt.

Nachdem sie einmal durchgerechnet hat, was sie das kostet, ändert sich das: 2 % von 1.800 € sind 36 € pro Rechnung. Bei 15 Rechnungen im Monat sind das 540 € – über das Jahr gerechnet 6.480 €, die bisher ungenutzt verfallen sind. Der effektive Jahreszins von rund 36 % liegt weit über dem, was ihr Kontokorrentkredit kostet (ca. 9 %). Seither zahlt sie Lieferantenrechnungen mit Skonto so früh wie möglich, notfalls über den eingeräumten Dispo – und spart dadurch mehr, als sie an Zinsen für die kurzzeitige Kontoüberziehung zahlt.

Der Haken: Ohne festen Prozess verliert man leicht den Überblick, welche Rechnung wann fällig ist. Deshalb trägt Frau Kellner die Skontofristen inzwischen in ihre Buchhaltungssoftware ein, statt sich auf ihr Gedächtnis zu verlassen.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Was ist Skonto genau?

Ein vertraglich vereinbarter Preisnachlass für besonders schnelle Zahlung, häufig „2 % binnen 10 Tagen, netto 30 Tage". Die genauen Konditionen stehen auf der Rechnung oder im Liefervertrag und können je Lieferant stark variieren.

Stand 

Warum lohnt sich Skonto meistens?

Weil der scheinbar kleine Nachlass, umgerechnet auf die kurze Zeitspanne zwischen Skontofrist und Zahlungsziel, oft einem Jahreszins von 20 % bis 40 % entspricht – deutlich mehr, als praktisch jede Geldanlage oder jeder Kredit kostet.

Stand 

Sollte ich Skonto auch mit Dispokredit ziehen?

In den meisten Fällen ja, weil der Kontokorrentzins (typisch ca. 8–12 %) niedriger ist als der effektive Jahreszins des Skontos. Bei sehr niedrigen Skontosätzen und langen Fristen (siehe Rechenbeispiel oben) kann sich das aber umkehren.

Stand 

Was ist der Haken an Skonto?

Die kurze Frist – wird sie auch nur um einen Tag verpasst, verfällt der Nachlass in der Regel vollständig und ohne Kulanz. Ohne festen Zahlungsprozess geht der Vorteil deshalb häufig unbemerkt verloren.

Stand 

Wie behalte ich Skontofristen im Blick?

Über eine systematische Offene-Posten-Verwaltung, die Fälligkeit und Skontofrist je Rechnung getrennt erfasst. PilotOS erinnert automatisch, bis wann eine Zahlung raus muss, um den Nachlass noch zu sichern.

Stand 

Sollte ich selbst Skonto anbieten?

Nur bewusst kalkuliert – wer Kunden 2 bis 3 % Skonto einräumt, verschenkt effektiv einen zweistelligen Jahreszins. Das kann sinnvoll sein, um die eigene Liquidität zu verbessern, sollte aber in die Preiskalkulation einfließen.

Stand 

Und jetzt?

Mit deinen echten Zahlen weiterrechnen

Dieser Rechner arbeitet mit den Annahmen, die du eingetippt hast. PilotOS rechnet dieselbe Formel über deine tatsächlichen Buchungen – lokal auf deinem Rechner, ohne dass eine Zahl das Haus verlässt.

Gehört zur Gruppe Preis & Ertrag (7 Rechner). Passend dazu im Programm: Preiskalkulation im Programm · Controlling-Kennzahlen

Der Free-Tarif ist dauerhaft kostenlos. Kein Konto nötig, um die Rechner zu benutzen – und alle 35 laufen auch offline in der App, direkt in der passenden Maske.

PilotOS Butler