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Sparplan- & ETF-Rechner mit Zinseszins

Was wird aus deinem Sparplan in 20 Jahren wirklich? In Sekunden beantwortet. PilotOS kann das – plus automatische Verfolgung von Sparplänen und Depots im Vermögenspiloten.

Viele schieben den Einstieg in einen ETF- oder Fondssparplan auf, weil „später sowieso mehr Geld da ist" – dabei zählt beim Zinseszins vor allem die Zeit im Markt, nicht die Höhe der einzelnen Rate.

Dieser Rechner zeigt, wie aus Startkapital, monatlicher Sparrate und Laufzeit über drei Renditeszenarien (vorsichtig, mittel, optimistisch) ein konkretes Endkapital wird – inklusive der Aufteilung in Einzahlungen und Zinseszins-Gewinn. Modellrechnung, keine Anlageberatung.

Endkapital
Eingezahlt
Gewinn (Zinseszins)

 

Modellrechnung mit konstanter Renditeannahme und monatlichem Zinseszins – keine echten Kurse, keine Prognose. Aktien-/ETF-Renditen schwanken; historische Wertentwicklung ist keine Garantie für die Zukunft. Keine Anlageberatung.

Alle hier verwendeten Rechtswerte mit Gültigkeit, Norm und Prüfdatum stehen offen im Register – Stand der Rechtswerte.

ButlerIn einfachen Worten – was rechne ich hier?

Dieser Rechner zeigt, wie aus regelmäßigem Sparen über viele Jahre durch den Zinseszins ein Vermögen wird. Er eignet sich für einen ETF- oder Fondssparplan, ein Tagesgeld oder jede andere Anlage – du gibst einfach die Rendite an, mit der du rechnen willst.

Das gibst du ein:

  • Startkapital: was du heute schon hast.
  • Monatliche Sparrate: was du regelmäßig einzahlst.
  • Laufzeit: wie viele Jahre du sparst.
  • Rendite: dein angenommener Wertzuwachs pro Jahr – drei Szenarien zur Auswahl.

Butler-Tipp: Der größte Hebel ist die Zeit, nicht die Rate. Wer früh anfängt, lässt den Zinseszins für sich arbeiten. Rechne bewusst auch das vorsichtige 3-Prozent-Szenario.

Sparziele und Vermögen automatisch verfolgen

Der Investment- und Vermögenspilot in PilotOS verfolgt Sparpläne, Depots und Nettovermögen – lokal auf deinem Rechner, ohne dass deine Zahlen in irgendeine Cloud wandern.

Erklärt

Wie der Zinseszins dein Sparen antreibt

Beim Sparplan zahlst du regelmäßig einen festen Betrag ein, der sich verzinst – und die Zinsen verzinsen sich in den Folgejahren mit. Dieser Zinseszinseffekt sorgt dafür, dass das Endkapital über lange Zeiträume überproportional wächst. Aus Sparrate, Laufzeit und angenommener Rendite ergibt sich das voraussichtliche Endvermögen.

So rechnet der Rechner im Detail:

  1. Monatszins r = angenommene Rendite p.a. ÷ 12 ÷ 100.
  2. Anzahl Monate n = Laufzeit in Jahren × 12.
  3. Wachstum des Startkapitals = Startkapital × (1+r)n.
  4. Wachstum der Sparraten = monatliche Rate × ((1+r)n − 1) ÷ r – die Formel einer nachschüssigen Rentenzahlung mit Zinseszins.
  5. Endkapital = Summe aus beiden Teilen. Gewinn = Endkapital − Summe aller Einzahlungen (Startkapital + Rate × n).

Der Rechner macht sichtbar, wie stark der Zeitfaktor wirkt: Wer früh beginnt, erreicht mit kleineren Raten mehr als jemand, der spät mit hohen Raten startet. Genau darin liegt der wichtigste Hebel des langfristigen Vermögensaufbaus.

Zweites Rechenbeispiel – kleine Rate, sehr langer Zeitraum: Startkapital 0 €, monatliche Sparrate nur 100 €, Laufzeit 40 Jahre, optimistisches Szenario mit 7 % Rendite p.a. Eingezahlt werden über die gesamte Zeit 100 € × 480 Monate = 48.000 €. Durch den Zinseszinseffekt wächst daraus ein Endkapital von rund 262.500 € – der Zinseszins-Gewinn liegt bei etwa 214.500 € und damit bei mehr als dem Vierfachen der eigenen Einzahlungen. Das zeigt eindrücklich, warum die Laufzeit beim Sparplan oft wichtiger ist als die Höhe der monatlichen Rate.

In der Praxis

Realistisch planen: Rendite, Inflation, Steuer

Eine Sparplanrechnung ist nur so gut wie ihre Annahmen. Eine zu optimistische Rendite schönt das Ergebnis, und die Inflation zehrt an der Kaufkraft der Endsumme. Auf Kapitalerträge fällt zudem Abgeltungsteuer an, gemildert durch den Sparer-Pauschbetrag.

PilotOS erlaubt es, mit vorsichtigen Annahmen zu rechnen und den Sparplan als Teil der Vermögens- und Vorsorgeplanung zu führen. So zeigt die Zahl, was am Ende real verfügbar ist – nicht eine geschönte Bruttosumme.

Typische Stolperfallen

Häufige Fehler bei der Sparplan-Berechnung

1. Mit einer zu optimistischen Rendite rechnen. Wer dauerhaft mit 8 oder 9 % p.a. plant, überschätzt das realistische Ergebnis meist deutlich – breit gestreute Aktien-ETFs erzielten historisch eher 6 bis 8 % im langfristigen Durchschnitt, mit erheblichen Schwankungen einzelner Jahre.

2. Inflation und Steuern beim Endkapital ignorieren. Von einem Bruttogewinn gehen 25 % Abgeltungsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag ab (gemindert durch den Sparer-Pauschbetrag von aktuell 1.000 € pro Person, Stand 2026); zusätzlich verliert die Endsumme über Jahrzehnte real an Kaufkraft.

3. Sparplan wegen kurzfristiger Kursschwankungen unterbrechen. Wer bei einem Kurseinbruch von 20 % aussteigt, verpasst oft genau die Erholungsphase – und damit einen wesentlichen Teil des langfristigen Zinseszinseffekts.

4. Den Effekt eines späten Starts unterschätzen. Fünf Jahre späterer Beginn lassen sich selbst mit einer deutlich höheren monatlichen Rate oft nicht vollständig aufholen, weil die verlorenen Jahre am Anfang der Zinseszins-Kurve am stärksten wirken.

5. Eine konstante Rate ohne regelmäßige Anpassung planen. Wird die Sparrate nie an ein steigendes Einkommen angepasst, sinkt ihr relativer Anteil am Budget über die Jahre – schon eine jährliche Erhöhung um 2 bis 3 % kann das Endkapital über 20 Jahre spürbar erhöhen.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Was ist der Zinseszinseffekt genau?

Erträge werden nicht ausgezahlt, sondern bleiben investiert und werfen selbst wieder Erträge ab. Über 20 bis 40 Jahre stammt dadurch oft der größere Teil des Endvermögens aus dem Zinseszins, nicht aus den eigenen Einzahlungen.

Stand 

Warum ist ein früher Start wichtiger als eine hohe Rate?

Weil der Zeitfaktor exponentiell wirkt: Die ersten eingezahlten Euro haben am längsten Zeit zu wachsen. Zehn Jahre früherer Start schlagen bei gleicher Endsumme oft eine deutlich höhere Sparrate über einen kürzeren Zeitraum.

Stand 

Mit welcher Rendite sollte ich realistisch rechnen?

Vorsichtig mit 3 %, im mittleren Szenario mit 5 %, optimistisch mit 7 % – wie in diesem Rechner voreingestellt. Historische ETF-Renditen sind keine Garantie für die Zukunft, daher lohnt der Blick auf alle drei Szenarien.

Stand 

Wie stark zehrt die Inflation am Ergebnis?

Bei ca. 2 % Inflation pro Jahr verliert eine Endsumme über 20 Jahre real rund ein Drittel ihrer heutigen Kaufkraft. Das nominale Endkapital im Rechner ist daher höher als das, was real ankommt.

Stand 

Welche Steuern fallen auf den Sparplan-Gewinn an?

Grundsätzlich 25 % Abgeltungsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag auf realisierte Kapitalerträge, gemindert durch den Sparer-Pauschbetrag von aktuell 1.000 € pro Person und Jahr (Stand 2026, bei Zusammenveranlagung 2.000 €).

Stand 

Was passiert bei einer Renditepause oder Nullrunde?

Ein Jahr ohne Wertzuwachs verlangsamt das Wachstum, macht den Zinseszinseffekt aber nicht zunichte – entscheidend ist die Rendite über die gesamte Laufzeit, nicht einzelne Jahre.

Stand 

Ist das eine Anlageberatung?

Nein, es ist eine Modellrechnung mit konstanter Renditeannahme und monatlichem Zinseszins – keine Prognose für konkrete Wertpapiere und kein Ersatz für individuelle Anlageberatung.

Stand 

Kann ich meinen Sparplan in PilotOS weiterführen?

Ja, als Teil der Vermögens- und Vorsorgeplanung: Depots, Sparpläne und Nettovermögen lassen sich dauerhaft verfolgen, inklusive realistischer Annahmen zu Steuer und Inflation.

Stand 

Und jetzt?

Mit deinen echten Zahlen weiterrechnen

Dieser Rechner arbeitet mit den Annahmen, die du eingetippt hast. PilotOS rechnet dieselbe Formel über deine tatsächlichen Buchungen – lokal auf deinem Rechner, ohne dass eine Zahl das Haus verlässt.

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PilotOS Butler