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Versorgungslückenrechner

Wie groß ist deine Rentenlücke wirklich? – in Sekunden beantwortet. PilotOS-Rechner kann das – plus Überblick über gesetzliche, betriebliche und private Vorsorge im Vorsorgepilot.

Wer den Brief der Deutschen Rentenversicherung einfach abheftet, statt nachzurechnen, verschenkt oft entscheidende Jahre, in denen der Zinseszins die Lücke noch günstig hätte schließen können.

Dieser Rechner ermittelt aus gewünschtem Ruhestandseinkommen, erwarteter gesetzlicher Rente, verbleibender Zeit bis zur Rente und Rentenbezugsdauer die monatliche Rentenlücke, das dafür nötige Kapital und die Sparrate, mit der sich diese Lücke ab heute realistisch schließen lässt. Ohne Anmeldung, direkt im Browser.

Monatliche Rentenlücke
Benötigtes Kapital
Nötige Sparrate/Monat

 

Alle hier verwendeten Rechtswerte mit Gültigkeit, Norm und Prüfdatum stehen offen im Register – Stand der Rechtswerte.

ButlerIn einfachen Worten – was rechne ich hier?

Die gesetzliche Rente liegt fast immer unter dem letzten Nettoeinkommen. Die Differenz zu dem, was du im Alter brauchst, ist deine Versorgungslücke. Dieser Rechner sagt dir, wie viel Kapital du dafür brauchst und was du dafür monatlich zurücklegen musst.

Das gibst du ein:

  • Gewünschtes Ruhestandseinkommen: was du im Alter monatlich haben willst.
  • Erwartete gesetzliche Rente: steht auf deiner jährlichen Renteninformation.
  • Jahre bis zur Rente und Bezugsdauer.
  • Rendite: womit dein Erspartes bis zur Rente wächst.

Butler-Tipp: Die Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung nennt deine voraussichtliche Rente – nimm diesen Wert, nicht eine Schätzung. Und rechne mit Inflation: 2.500 Euro sind in 25 Jahren weniger wert.

Vorsorge, Rente und Vermögen zusammen denken

Der Renten- und Vorsorgepilot in PilotOS bringt gesetzliche, betriebliche und private Vorsorge in eine Gesamtsicht – lokal, ohne Cloud.

Erklärt

Wie groß ist deine Versorgungslücke?

Die Versorgungslücke ist die Differenz zwischen dem, was im Alter an Rente und sonstigen Einkünften fließt, und dem, was der gewohnte Lebensstandard kostet. Weil das Rentenniveau unter dem letzten Nettoeinkommen liegt, ist diese Lücke bei den meisten erheblich – und sie wächst mit der Inflation über die Jahre.

So rechnet der Rechner im Detail:

  1. Monatliche Rentenlücke = gewünschtes Ruhestandseinkommen − erwartete gesetzliche Rente.
  2. Benötigtes Kapital = Rentenlücke × 12 Monate × geplante Rentenbezugsdauer in Jahren.
  3. Monatszins der Ansparphase r = angenommene Rendite p.a. ÷ 12 ÷ 100, Anzahl Sparmonate n = Jahre bis zur Rente × 12.
  4. Nötige monatliche Sparrate = benötigtes Kapital ÷ (((1+r)n − 1) ÷ r) – die Umkehrung der Zinseszinsformel für regelmäßiges Sparen.

Der Rechner stellt voraussichtliche Einkünfte und geschätzten Bedarf gegenüber und beziffert die Lücke. Erst diese Zahl macht das abstrakte Thema Altersvorsorge greifbar und planbar.

Zweites Rechenbeispiel – später Start mit kurzer Ansparzeit: Gewünschtes Ruhestandseinkommen 2.200 €, erwartete gesetzliche Rente 1.300 €, nur noch 8 Jahre bis zur Rente, Rentenbezug 20 Jahre, Rendite Ansparphase 3 %. Die Lücke beträgt 2.200 € − 1.300 € = 900 € pro Monat, das benötigte Kapital 900 € × 12 × 20 = 216.000 €. Weil nur noch 96 Sparmonate zur Verfügung stehen, ergibt sich eine nötige monatliche Sparrate von rund 1.993 € – fast das Doppelte des gewünschten Ruhestandseinkommens selbst. Das zeigt drastisch, wie stark eine kurze Ansparzeit die nötige Sparrate in die Höhe treibt.

In der Praxis

Die Lücke gezielt schließen

Aus der Lücke und dem verbleibenden Zeithorizont ergibt sich, welcher monatliche Sparbetrag nötig ist, um sie zu schließen. Je früher du beginnst, desto stärker hilft dir der Zinseszins – ein verlorenes Jahrzehnt lässt sich später kaum aufholen.

PilotOS übersetzt die Lücke in einen konkreten Sparbetrag und rechnet mit realistischen Annahmen zu Inflation und Besteuerung der Rente. So wird aus einem diffusen Risiko eine konkrete, machbare Aufgabe.

Praxisbeispiel

Sabine, 42, IT-Projektleiterin: ihre Rentenlücke in Zahlen

Sabine ist 42 Jahre alt, arbeitet als IT-Projektleiterin und verdient netto rund 3.200 € im Monat. Im Ruhestand möchte sie mit etwa 2.800 € auskommen, um ihren Lebensstandard weitgehend zu halten. Ihre letzte Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung weist eine voraussichtliche gesetzliche Rente von 1.750 € aus.

Damit beträgt ihre monatliche Rentenlücke 2.800 € − 1.750 € = 1.050 €. Bei einer geplanten Rentenbezugsdauer von 22 Jahren ergibt sich ein Kapitalbedarf von 1.050 € × 12 × 22 = 277.200 €. Sabine hat noch 25 Jahre bis zur Regelaltersgrenze und rechnet vorsichtig mit 5 % Rendite p.a. für ihre Ansparphase.

Mit der Zinseszinsformel für regelmäßiges Sparen ergibt sich daraus eine nötige monatliche Sparrate von rund 466 €. Weil Sabine mit 42 noch 25 Sparjahre vor sich hat, bleibt die Rate überschaubar – hätte sie erst mit 55 begonnen, läge die nötige Sparrate für dieselbe Lücke deutlich über 1.000 € im Monat. Ihr Beispiel zeigt, warum ein früher Blick auf die eigene Renteninformation den entscheidenden Unterschied macht.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Was ist die Versorgungslücke genau?

Die Differenz zwischen dem Einkommen, das du im Ruhestand für deinen gewohnten Lebensstandard brauchst, und deinen tatsächlich zu erwartenden Alterseinkünften – meist vor allem der gesetzlichen Rente.

Stand 

Warum ist die Lücke bei den meisten so groß?

Weil das Rentenniveau strukturell unter dem letzten Nettoeinkommen liegt (grob 45 bis 50 % bei Standardrentnern, Stand 2026) und die Inflation die Kaufkraft der Rente über Jahrzehnte zusätzlich mindert.

Stand 

Was zeigt der Rechner konkret?

Er stellt gewünschtes Einkommen und erwartete Rente gegenüber, beziffert die monatliche Lücke, das dafür nötige Gesamtkapital und die monatliche Sparrate, mit der sich diese Lücke bis zum Ruhestand schließen lässt.

Stand 

Wie schließe ich die Lücke am effektivsten?

Über einen frühzeitig begonnenen, regelmäßigen Sparbetrag – je früher gestartet wird, desto stärker wirkt der Zinseszins und desto niedriger fällt die nötige monatliche Rate aus, wie das Rechenbeispiel oben zeigt.

Stand 

Ist die Inflation in der Berechnung berücksichtigt?

Der Grundrechner arbeitet mit nominalen Euro-Beträgen. Für eine realistischere Langfristplanung sollte das gewünschte Ruhestandseinkommen zusätzlich mit ca. 2 % Inflation pro Jahr auf den heutigen Wert hochgerechnet werden.

Stand 

Wird die gesetzliche Rente im Alter noch besteuert?

Ja, nachgelagert: Der steuerpflichtige Anteil der Rente hängt vom Renteneintrittsjahr ab und liegt für aktuelle Renteneintritte bereits bei einem sehr hohen Prozentsatz. Das mindert den tatsächlich verfügbaren Betrag zusätzlich.

Stand 

Woher bekomme ich meine erwartete Rente als verlässliche Zahl?

Aus der jährlichen Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung, die ab einem Alter von 27 Jahren und mindestens 5 Beitragsjahren automatisch per Post verschickt wird – dieser Wert ist deutlich verlässlicher als eine Schätzung.

Stand 

Kann PilotOS meine Vorsorge dauerhaft im Blick behalten?

Ja, der Renten- und Vorsorgepilot verbindet gesetzliche, betriebliche und private Vorsorge zu einer Gesamtsicht und aktualisiert die Lückenberechnung, sobald sich Einkommen, Rentenprognose oder Sparrate ändern.

Stand 

Und jetzt?

Mit deinen echten Zahlen weiterrechnen

Dieser Rechner arbeitet mit den Annahmen, die du eingetippt hast. PilotOS rechnet dieselbe Formel über deine tatsächlichen Buchungen – lokal auf deinem Rechner, ohne dass eine Zahl das Haus verlässt.

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Der Free-Tarif ist dauerhaft kostenlos. Kein Konto nötig, um die Rechner zu benutzen – und alle 35 laufen auch offline in der App, direkt in der passenden Maske.

PilotOS Butler